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Onyxa triumphiert im ersten Harzer Superhandicap

Boltes nächster großer Coup

Bad Harzburg 21. Juli 2018

Hochspannung im Harz: Im ersten Superhandicap des Meetings 2018 in Bad Harzburg landete der Lengericher Trainer Dr. Andreas Bolte einen weiteren Top-Treffer in einer ohnehin schon spektakulären Saison. Die von ihm für Sabine Goldberg vorbereitete Onyxa (80:10) gewann am Samstagabend nach ihrem Ehrenplatz im Vorjahr den Großen Preis der öffentlichen Versicherung Braunschweig (Ausgleich III, 1.850 m), der mit 20.000 Euro fürstlich dotiert war. Allein 11.500 Euro gab es für die Siegerin.

Rene Piechulek servierte der sechsjährigen Areion-Tochter an zweiter Position hinter der lange führenden Dafina ein tadelloses Rennen, setzte sich in vorentscheidender Phase rechtzeitig ein wenig ab und stand auch die sehr späte, aber gewaltige Schlussattacke des Favoriten All Access noch sicher aus. Fighting Soldier schien kurz noch mehr als Rang drei zu erreichen vor der vorne gut standhaltenden Dafina. Die Viererwette bezahlte 80.000:10 Euro. Fünf Wetter bekamen jeweils 4.000 Euro ausgezahlt.

Interior Minister meldet sich zurück

Deutschlands Hindernispferd des Jahres 2017 ist wieder da: Der im Besitz von Eugen-Andreas Wahler, dem Präsidenten des Hamburger Renn-Clubs, stehende Interior Minister (16:10) schaffte in einer maßgeschneiderten 3.400 Meter-Prüfung nicht nur den ersten Saisontraffer 2018, sondern beim dritten Auftritt in Bad Harzburg auch den dritten Erfolg. Start-Ziel bestimmte der heiße Favorit aus dem Weilerswister Stall von Christian von der Recke mit Hindernis-Championesse Sonja Daroszewski gegen die glänzend debütierende Mariele und die schon klar zurück folgende Akiyana stets das Geschehen.

Heiß her ging es in einer 1.850 Meter-Prüfung zwischen drei der fünf Kandidaten: Mit starkem Kampfgeist raufte sich der erstmals für Regine Weißmeier zum Einsatz gekommene Lindsar (23:10) unter ihrem Sohn Fabian Xaver Weißmeier noch Imandra und Feuerlilie nieder.

Röttgener Zweijährige Diajaka zu guter Quote vorne

Die Farben von Derbysieger Weltstar waren auch in Bad Harzburg Trumpf: In der über 1.200 Meter führenden Zweijährigen-Prüfung gab es mit 48:10 noch eine sehr attraktive Quote auf die von Champion Markus Klug für das Gestüt Röttgen trainierte Diajaka. Die von Martin Seidl gerittene Kamsin-Tochter profitierte von ihrer Rennerfahrung (Platz sieben im Badener Jugendpreis) und ließ vorne keinen Gegner an sich herankommen. Waldana und Best Solution ergatterten die besten Platzgelder vor dem nicht ganz weiterziehenden Favoriten Persepolis.

Auch im Alter von neun Jahren scheint die von Günter Lentz aus Bremen-Mahndorf an den Start eines 1.200 Meter-Handicaps geschickte Tindorette (124:10) unter Michael Cadeddu noch voller Enthusiasmus. Denn wie sie auf dem allerletzten Wegstück noch Bismarck The Flyer und Lil’s Affair verdrängte, war schon beachtlich.

Ein bemerkenswertes Finish ritt Amateur-Champion Vinzenz Schiergen auf dem 169:10-Riesenaußenseiter Songan aus dem Hallenser Quartier von Angelika Glodde in einem Ausgleich IV über 2.000 Meter. Ganz an der Innenseite entlockte er dem am Toto kaum wahrgenommenen Neunjährigen vom letzten Platz die alles entscheidenden Reserven vor Malo, Alte Lady England und Noble Fighter. 253.012:10 Euro betrug die stattliche Quote der Viererwette.

Wutzelmann wiederholt seinen Vorjahressieg

Sehr sehenswert verlief das Alte Braunschweiger Jagdrennen über 4.000 Meter zu vorgerückter Stunde. Denn der von Anna Schleusner-Fruhriep für ihren Vater Volker Franz Schleusner aufgebotene Vorjahressieger Wutzelmann (23:10) und die tschechische Stute Kopra schenkten sich bis zuletzt wenig. Auf den letzten Metern brach Josef Bartos mit dem Favoriten den Widerstand der Gegnerin. Good Girl eroberte Rang drei.

Eine Pflichtaufgabe löste der einst in ganz anderer Klasse bewährte Seewolf (14:10) aus dem Düsseldorfer Stall von Sascha Smrczek in der abschließenden 1.850 Meter-Konkurrenz um 21:25 Uhr. Nicol Polli, erst seit kurzem an diesem Quartier, machte sich noch problemlos von Prime Project und Aloha Primavera frei. Fortgesetzt wird das Bad Harzburger Meeting bereits am Sonntag.



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