Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Man On The Moon nach atemberaubendem Finish hauchdünn vorne

Klug-Dreierwette im BBAG Auktionsrennen in Köln

Köln 30. Juli 2018

Die Galopperfreunde in Deutschland kommen derzeit voll auf ihre Kosten. Denn nach dem mit Höhepunkten gespickten Wochenende gab es am Montagabend gleich die nächste Veranstaltung, mit PMU-Begleitung bei hochsommerlichen Temperaturen in Köln. Im BBAG Auktionsrennen Köln (52.000 Euro, 1.300 m), dem Highlight des Programms, dominierte Markus Klug auf der ganzen Linie.

Die drei Erstplatzierten stellte der Trainer-Champion, der vier Pferde gesattelt hatte, und mit Man On The Moon (20:10) gewann der heiße Favorit im großen 13er-Feld, den der Stall Dipoli bei der BBAG-Jährlingsauktion 2017 für 36.000 Euro vom Gestüt Görlsdorf erworben hatte. Allein 25.000 Euro gab es hier als Siegprämie.

Die Anhänger des schon beim ersten Auftritt vor wenigen Wochen hier so überzeugenden Sohnes von Derbysieger Sea The Moon durften am Ende jubeln, nachdem Adrie de Vries mit einem Timing der Extraklasse genau im letzten Galoppsprung ganz an der Außenseite den Nachwuchsgalopper noch mit einem kurzen Kopf an der schon in Sicherheit geglaubten Satomi vorbeigebracht hatte. Der stark endende Sibelius machte das Dritter das Traumergebnis für Markus Klug rund. 549:10 bezahlte die Dreierwette der Trainingsgefährten.

Klug in einem ersten Statement: „Man On The Moon hat nun zweimal bewiesen, dass er zur Jahrgangsspitze gehört. Bei dem hohen Anfangstempo hat er sich erst etwas schwer getan. Wie er in Schwung kam und unsere Stute Satomi, die bei ihrem ersten Lebensstart auch toll gelaufen ist, noch abgefangen hat, war eine starke Leistung. Auf Dauer sehe ich in ihm ein Pferd für weitere Distanzen. Ich hoffe, dass er in den weiteren großen und hochdotierten Rennen für Zweijährige in diesem Jahr noch ein Wort mitsprechen wird.“ Das Zukunftsrennen in Iffezheim soll nun auf dem Plan von Man On The Moon stehen.

Schnelles Doppel für Mäder/Bojko

Vor allem die vorletzte Leistung war ein deutlicher Hinweis auf Dakota Sun (54:10). Und die von Erika Mäder in Krefeld trainierte Stute feierte in Auftakt-Handicap über 1.850 Meter mit Jozef Bojko (25. Saisonsieg) noch einen sicheren Speederfolg über die lange führende Purple Rose und Karibana.

Nur eine halbe Stunde später stand Erika Mäder gemeinsam mit Jozef Bojko erneut auf dem Treppchen, denn ihre dreijährige Stute Zuckerfee (42:10) überrollte in einem über 1.850 Meter führenden Ausgleich III vom letzten Platz noch Astrella und die tonangebende Walatah.

So richtig der Knoten geplatzt scheint bei Schirkan (35:10): Der von Katja Gernreich für Annegret Overbeck in Neuss betreute Wallach ließ seinem jüngsten Mülheimer Erfolg gleich einen weiteren Sieg folgen. Als Maike Riehl, eine besonders talentierte Nachwuchsreiterin, mit dem Favoriten freie Bahn gefunden hatte, musste schließlich auch Holtby noch passen. Shiny Blue und Lindikova komplettierten die Viererwette, die 28.572:10 Euro bezahlte.

Im Mai 2016 hatte Pressure sein bislang einziges Rennen gewonnen, aber längst war der erst seit einigen Wochen bei Erika Keller in Lustadt beheimatete Wallach wieder siegreif. Bei Champion Vinzenz Schiergen war der 31:10-Favorit in einem Amateurreiten (Ausgleich IV) über die Meile in besten Händen und wehrte nach rechtzeitigem Vorstoß auch Stanley Daley noch ab. Das Höchstgewicht Tikthebox verteidigte Rang drei.

Offenbar bestens genutzt hat Stall Ramons Numerion die Pause seit Mai. Der von Sascha Smrczek in Düsseldorf vorbereitete Areion-Sohn schnappte in einer 1.850 Meter-Prüfung nach einem Glanzfinish von Bayarsaikhan Ganbat noch die Favoritin Madita, die alles für sich hatte, und Like Me. Numerion war zu einer Quote von 125:10 der größte Außenseiter im Sechserfeld.

Auch ein Mega-Gewicht von 67 Kilo konnte den belgischen Gast Modigliano (61:10) in einem 2.400 Meter-Ausgleich IV nicht stoppen. Nach einem sehr guten Ritt von Marco Casamento legte der Schützling von Goran Radovic gegen Cadmium und Starlite Express immer wieder entscheidend zu.

Der Wechsel auf Langstrecken war der Schlüssel zum Erfolg bei Leierspielerin (35:10): Die Stute des Stalles Nicole aus dem Bremen-Mahndorfer Stall von Pavel Vovcenko ,machte sich nach dem Hamburger Sieg nun auch in Köln in einem Ausgleich III über 3.000 Meter mit Jaromir Safar noch klar von Epako und Bottleofsmoke frei.



Schlagworte zum Artikel

Champions League

Weitere News

  • Frühschoppen am Sonntag in Wambel mit starken Feldern

    Dortmund 12.12.2019

    Auch der dritte Renntag in der Wintersaison 2019 / 2020 auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel ist auf große Resonanz gestoßen. Sieben Rennen mit insgesamt 78 Pferden treten am kommenden Sonntag, dem dritten Advent, zum „Frühschoppen“ an – denn der erste Start erfolgt bereits um 10:50 Uhr. Der Eintritt – auch für die beheizte Glastribüne – ist wie immer im Winter frei. Es ist der vorletzte Renntag des Jahres in Dortmund – vor dem großen Finale am 29. Dezember in Wambel.

  • Say Good Buy und Sound Machine reisen nach Doha

    Ein STARKEs Katar-Duo

    Doha/Katar 11.12.2019

    Noch gut eine Woche bis zu den nächsten Wüsten-Highlights mit deutscher Beteiligung: Am 21. Dezember steuert Eckhard Saurens Say Good Buy das Qatar Derby an. Der von Henk Grewe trainierte Listensieger greift mit Andrasch Starke in diesem mit 500.000 Dollar dotierten Highlight in Doha an.

  • Laccario mit Kurs auf das Dubai Sheema Classic

    Erobert der deutsche Derbysieger die Wüste?

    Spexard 11.12.2019

    Derbysieger Laccario nimmt voraussichtlich Kurs auf Dubai. Nach Angaben des Newsletters Turf Times steuert der Gewinner des bedeutendsten deutschen Galopprennens den Dubai World Cup-Tag an, wenn alles nach Plan verläuft.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Seit 2010 bildet GERMAN RACING die große Dachmarke, unter der regelmäßig spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen stattfinden. Gleichzeitig fungiert die Marke als Oberbegriff für den Galopprennsport in Deutschland.

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm