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Champions League-Highlight mit Titelverteidiger Dschingis Secret, Ex-Derbysieger Windstoß und Godolphin-Crack Best Solution

Kräftemessen der Stars im 128. Longines Großer Preis von Berlin

Berlin-Hoppegarten 12. August 2018

Der 128. Longines Großer Preis von Berlin (Gruppe I, 175.000 Euro, 2.400 m, 7. Rennen um 17:10 Uhr) krönt am Sonntag die Rennsaison 2018 auf der Galopprennbahn Berlin-Hoppegarten. Das Hauptstadt-Highlight ist gleichzeitig ein ganz besonderes Event innerhalb der German Racing Champions League, der elf Rennen in sechs deutschen Metropolen umfassenden Rennserie. 2011 gewann hier die spätere Prix de l‘ Arc de Triomphe-Siegerin und Wunderstute Danedream, aber auch Ex-Melbourne Cup-Gewinner Protectionist war 2016 ein besonders bedeutender Sieger.

Bei der Neuauflage präsentiert sich ein Feld von sieben Kandidaten. Championtrainer Markus Klug, der die Champions League-Wertung aktuell klar dominiert, könnte seine Führung weiter ausbauen. Denn er sattelt gleich zwei Hochkaräter. Da wäre zum einen Vorjahressieger und „Galopper des Jahres“ Dschingis Secret (Adrie de Vries), der hier vor einem Jahr ungemein brillierte. Er triumphierte in Hamburg gerade erneut im Hansa-Preis und scheint nun der Maßstab für alle anderen zu sein.

Und dann wäre da auch Windstoß (Maxim Pecheur), der Derbysieger von 2017, der zuletzt Vierter im Hansa-Preis in Hamburg war, aber vor allem als Dritter im Coronation Cup eine starke internationale Leistung ablieferte.

Markus Klug gegenüber German Racing: „Dschingis Secret ist der Titelverteidiger. Ebenso wie für Windstoß wäre auch für ihn weicher Boden günstiger, aber diesen werden sie wohl nicht vorfinden. Dennoch besitzen beide Pferde natürlich genug Klasse, um dieses Rennen zu gewinnen.“

Aber natürlich wollen auch andere in Berlin ganz vorne sein und Klug Paroli bieten. Der von Peter Schiergen trainierte Sound Check (Andrasch Starke) sicherte sich hier mit dem Oleander-Rennen das Berliner Marathon-Highlight und lief als Dritter in einem Hamburger Grupperennen gut. Er könnte aber bereits am Samstag im Listenrennen hier starten, für den er auch als Starter angegeben wurde.

Derby-Favorit Royal Youmzain kehrt zurück

Gespannt sein darf man auf Jaber Abdullahs Klasse-Dreijährigen Royal Youmzain (Eduardo Pedroza) für Trainer Andreas Wöhler. Der Derby-Favorit hatte als Dritter viel Pech und könnte sich nun für sein damaliges Pech entschädigen.

Starker Gast in Scheich-Besitz

Ein starker Gast aus England, der dem Godolphin-Imperium von Dubai-Herrscher Scheich Mohammed gehört, bereichert das Aufgebot: Ein Jahr nach dem zweiten Rang von Hawkbill versucht es der Erfolgsstall mit Best Solution (Pat Cosgrave), der als Zweiter aus dem Dallmayr-Preis 2017 und Fünfter im Longines – Großer Preis von Baden noch bestens bekannt ist. Er gewann im Juli in Newmarket ein Gruppe II-Rennen. Khan (Marc Lerner) und Rapido (Patrick Gibson) haben hier einen schweren Stand.

Die German Racing Champions League wird unterstützt von deinSchrank.de.

Zwei Listenrennen im Top-Rahmenprogramm

Gleich zwei Listenrennen umrahmen das Highlight innerhalb des Top-Programms von acht Rennen ab 13:45 Uhr. Im Westminster Fliegerpreis (27.000 Euro, 1.200 m, 3. Rennen um 14:50 Uhr) geben sich die Sprint-Größen die Ehre. Der Franzose Euryale (F. Minarik) ist dreifacher Sieger und sollte hier sehr interessant sein. Celebrity (A. de Vries) hielt sich in Hamburg wie Schäng (J. Safar), der es anschließend auf Gruppe I-Ebene zu schwer antraf, gut. Interessant ist auch die Dreijährige Albertville (A. Starke), die das Auktionsrennen in Dresden gewann.

Im Hoppegartener Stutenpreis (27.000 Euro, 1.800 m, 6. Rennen um 16:35 Uhr) treffen dreijährige auf ältere Ladies aufeinander. Im tollen Feld reist Flora Sandes (M. Lerner) aus Frankreich an, ihr Trainer Henri-Alex Pantall weiß genau, was in solch einer Prüfung verlangt wird. Die Röttgenerin Attica (A. de Vries) könnte wie die in Hamburg stark gelaufene Cabarita (F. Minarik) ebenfalls weit vorne landen.

Natürlich kommen auch die Wetter voll auf ihre Kosten mit zwei Viererwetten. 10.000 Euro werden im Stutenpreis sowie im 4. Rennen um 15:25 Uhr (Ausgleich III, 1.600 m) mit einem starken 15er-Feld ausgeschüttet.
 

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