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Klug-Zweijährige Akribie auf Erfolgskurs

Vier Siege: Martin Seidl auf der Überholspur

Krefeld 12. August 2018

Beeindruckend ist die Form von Champion-Trainer Markus Klug auch in Zweijährigen-Rennen. Davon konnte man sich auch am Sonntag in Krefeld überzeugen, als die im Besitz des Gestüts Röttgen stehende Akribie (22:10) die einleitende 1.300 Meter-prüfung in atemberaubender Manier gewann.

Martin Seidl setzte sich mit der Reliable Man-Tochter schon frühzeitig von den Gegnern an und empfahl sich nachdrücklich für kommende Aufgaben, darunter möglicherweise der Preis der Winterkönigin. Panama Papers erkämpfte sich Platz zwei und vervollständigte die Top-Klug-Ausbeute vor Alaska Wolf.

Schon eine halbe Stunde später legte Martin Seidl gleich nach, als er mit Power Bullet (65:10) für die Lokalmatadorin Erika Mäder einen 1.700 Meter-Ausgleich IV von der Spitze aus leicht gegen La Provence, Dutch Master und Nantiago gewann. Die Viererwette bezahlte 11.764:10 Euro.

Amateur-Champion führte die auf 17:10 heruntergewettete Lagoda für Trainer Peter Schiergen und das Gestüt Bona zu einem erwarteten Treffer im Amateurreiten (Ausgleich IV, 2.200 m) vor Pretty Pipa und Faintly.

Das Team Martin Seidl/Markus Klug setzte seine Serie im Rennen für Peter Scheid, der nach 41 Jahren bei der Fachzeitung Sport-Welt in Ruhestand geht, mit Atalena (19:10) fort, die diese 1.400 Meter-Prüfung mit viel Speed gegen Silver Stripes und Fair Hurricane gewann. Hier kamen nur drei Pferde an den Start.

Martin Seidl hatte einen wahren Sahnetag erwischt, denn ihm gelang auf der in den Niederlanden von Christian Wolters vorbereiteten Dreamorchid (56:10) Treffer Nummer vier in einem 1.400 Meter-Ausgleich IV vor König Arte und Amparo.

Seine glänzende Verfassung krönte Lucien van der Meulens Bolt Phantom (32:10), der im abschließenden Ausgleich III über 1.200 Meter mit Rene Piechulek sein viertes Rennen in Serie gewann und mit Star Focus sowie Race For Fame keine Probleme besaß.

Taraja ohne Chance in Deauville

Keine Akzente setzen konnte die von Henk Grewe für den Rennstall Gestüt Hachtsee im Prix Minerve (Gruppe III, 80.000 Euro, 2.500 m) am Sonntag in Deauville. Nach langer Führung ließ die zu einer Quote von 120:10 gestartete Hamburger Gruppesiegerin deutlich nach und wurde Sechste. Der Sieg ging an die Engländerin Worth Waiting (72:10) mit Stephane Pasquier, die Hermaphrodite und Zarkamiya noch sicher in den Griff bekam.

 

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