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Lange Tradition mit Turf und Trab

Forever Adventure gewinnt Start-Ziel

Saarbrücken 15. August 2018

Tradition,Turf und Trab - das sind die drei Buchstaben mit "T", die jedes Jahr den Renntag an Mariä Himmelfaht in Saarbrücken prägen. Hinzu kommen allerdings noch drei weitere, welche für den alljährlichen Höhepunkt des Pferderennsports im Saarland stehen. Sie lauten: BMW. Die Autobauer aus Bayern waren auch dieses Jahr wieder eine der tragenden Säulen der Veranstaltung und keineswegs nur Schirmherr über den 28. Internationalen BMW Saarlandpreis, den Stall Heymanns Stute Forever Adventure mit einem überzeugenden Sieg über Laquyood und Rock Academy ins Rheinland entführte.

Der 28. Internationale BMW Saarlandpreis bildete als Ausgleich II mit einer Gesamtdotierung von 15.000 Euro indes keineswegs nur den sportlich bedeutendsten Punkt auf der Galopp-und-Trab-Karte, sondern war dazu die finanziell lukrativste Ausschreibung eines einmal mehr denkwürdigen Saisonhöhepunktes mit neun Rennen. Die hier für den Gewinner reservierten 7.500 Euro wusste sich die von Karl Demme in Köln betreute Forever Adventure vor den Augen des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans nach 1.900 Meter in sehr souveräner Art und Weise zu sichern.

Ein gerüttelt Anteil daran besaß fraglos Maxim Pecheur, dessen Ritt durchaus als ein Musterbeispiel für eine exakte Tempoeinteilung an der Spitze des Feldes herhalten könnte. Dafür gab es auch lobende Worte des Ministerpräsidenten, der ihn überdies einen Botschafter des Saarlandes nannte.

Doch bis auf ein kleine Druckphase durch Smoke on the Water ließ die Konkurrenz den Derby-Jockey von Windstoß vorne auch schalten und walten, wie es ihm genehm war. Als sich dann die Endphase anbahnte, erfolgte prompt der schnelle Satz der Poseidon-Adventure-Tochter, welcher sofort den entscheidenden Vorsprung brachte und dem Rest des Feldes nur noch den Kampf um die Plätze übrigließ. Hierbei holte sich der Riemer Wallach Laquyood den Ehrenplatz, während das dritte Geld in einer insgesamt knappen Ankunft um die weiteren Ränge an Rock Academy ging.

Theo Danon erwartungsgemäß

Den Galoppauftakt, der als Preis der BMW Niederlassung Saar-Pfalz firmierte, hatte einige Zeit vorher alles andere als unerwartet der alte Haudegen Theo Danon an sich gebracht, der ungeachtet seiner 10 Lenze auf dem Buckel mit Miguel Lopez im Sattel die Sache ohne sonderlichen Aufwand erledigen konnte. Ganz zur Freude von Christian Peterschmitt, der sein Trainer und Besitzer in Personalunion ist. Die hart umkämpften Plätze hinter ihm gingen an Lotus und Rock of Cashel.

Unmittelbar danach entsprach darüber hinaus die Stute Doris im Preis der BMW Niederlassung den gängigen Voraussagen, wie eine Siegquote von 24:10 deutlich macht. Hinter der von Eva-Maria Geisler gerittenen Vierjährigen aus dem Besitz von Doris Ursula Schär Stemmer und  dem Iffezheimer Stall von Trainer Gerald Geisler waren der lange tonangebende Slemy und die dreijährige Turfdiva jedoch keineswegs unbedingt vorhersehbare  Platzierte, was sich natürlich in der Höhe der Dreierwette niederschlug, die 15.640 Euro zahlte.

Trotz Höchstgewicht: Noble Fighter

Allen Gegnern Gewicht geben musste kurz darauf Noble Fighter im VBS – Preis der saarländischen Baustoffindustrie. Teils waren es sogar erhebliche Vorgaben, genau 15 ½ Kilo beispielsweise gegenüber den Leichtgewichten Kitten's Music und Perfect Son. Nichtsdestotrotz beherrschte der achtjährige Silvano-Sohn am Ende das heutige Rennen mit der Viererwette, wobei der Erfolg des Schützlings von Hans-Peter Rosport, der zugleich als sein Besitzer zeichnet, schon vor Erreichen der letzten Geraden längst in trockenen Tüchern war. Seine Reiterin Selina Ehl schien fast etwas überrascht ob der Dominanz des Wallachs und versicherte sich kurz mit einem Blick nach hinten, der ihr allerdings nur eines bestätigen konnte: dass es nämlich wirklich kein Verlieren mehr geben würde. Weit hinter dem Sieger ging es  demzufolge ausschließlich nur noch um die Plätze, die - in dieser Reihenfolge – an Kitten's Music, Bottleofsmoke sowie Noble Hero fielen, die mithin die Viererwette vervollständigten.

Den Preis der Event Gastronomie Feinkost Jacob errang später hingegen Rinky Dink Dawn des Stalles Schilau, den Trainer Sven Schleppi gesattelt hatte, erst ganz zuletzt. Denn an der Spitze hatte sich lange Romantic Angel behauptet, die im Einlauf jedoch letztendlich ihrem Pensum Tribut zu zollen hatte. Immerhin konnte sie für ihre Pacemaker-Mühen noch Platz drei ins Ziel retten, wenngleich sie gegen den von Sybille Vogt gerittenen Sieger und den ebenfalls noch fein zulegenden Pressure auf den letzten Metern klein beigeben musste.

Ein Schwinn-Einlauf

Zum Schluss dominierten im den Amateuren vorbehaltenen Preis der Ursapham Saarland GmbH dann noch zwei Schützlinge von Trainer Uwe Schwinn, der sowohl die Siegerin Mariele als auch Juan, den Zweitplatzierten,  aufgeboten hatte. Da er bei der von Mark Gier in der Geraden noch gut flott gemachten Mariele zudem als Besitzer mit  in der Partie war, durfte er nach dem Zurückwiegen gleich zwei Ehrenpreise in Empfang nehmen. Kurz sah es zwar so aus, als könne Wilson sich schadlos halten. Aber gegen die starke „Schwinn-Offensive“ wie auch den nicht ganz glücklich agierenden, dennoch auf den letzten Metern noch sehr schnell werdenden Avorio knickte er zum Schluss doch noch ein.

Leytana nicht in der engeren Entscheidung

Keine sonderliche Rolle zu spielen vermochte übrigens die dreijährige Leytana von Litex Commerce bei ihrem Frankreich-Gastspiel parallel zum Saarbrücker Renntag. Ihr Ziel war in Deauville der Prix de Lieurey (Gruppe III, 80.000 Euro, 1.600 Meter) gewesen. Obwohl zunächst gut platziert im Vordertreffen, musste die von Eddy Hardouin gesteuerte Dreijährige aus der Obhut von Trainer Miltcho Mintchev am Ende abreißen lassen, während insbesondere die Gewinnerin Wind Chimes sowie die im Ziel hinter ihr einkommenden Poetic Charm und Adorable zunehmend die Szene beherrschten.

Deutsche dominieren in Meran

Einen bemerkenswerten Treffer feierte der Kölner Trainer Andreas Suborics am Mittwoch in Meran: Im Premio Terme di Merano (42.900 Euro, 2.200 m) siegte die von ihm vorbereitete Stute Son Macia mit Jockey Fabio Branca als 20:10-Favoritin Start-Ziel. Markus Klugs Conscious (Martin Seidl) wurde Zweite, und Michael Figges Miss England (Sergio Jeanot Bardottier) als Dritte und die Trainingsgefährtin Lovelett (Luca Maniezzi) auf Rang vier machten das tolle deutsche Ergebnis komplett.







 

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