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Mayer-Wallach mit dem nächsten Treffer in München

Key to Magic der „Schlüssel“ zum Erfolg

München 9. September 2018

Den „Schlüssel“ zum Erfolg fand der fünfjährige Wallach Key to Magic am Sonntag auf der Galopprennbahn in München bereits zum fünften Mal in seiner Laufbahn. Der von Jutta Mayer vor Ort für Dr. Marie Theresia Lindinger trainierte Soldier Hollow-Sohn gewann als 31:10-Favorit erwartungsgemäß den Ausgleich II über 1.600 Meter, der am Houblot-Renntag im Zentrum des Programms stand.

Trotz eines Spurwechsels in vorentscheidender Phase bekam Martin Seidl mit dem frischen Sieger Key to Magic noch alles leicht geregelt. Zunächst musste er den Widerstand der vorne lange dagegenhaltenden Wangi Wangi (Dritte) brechen. Und auch die starke Schlussattacke von Action Please, der noch auf Platz zwei vorstieß, konnte ihn nicht mehr in Verlegenheit bringen.

Amateur-Champion in Top-Form

Erst am späten Samstagabend hatte Amateur-Champion Vinzenz Schiergen mit Nagold für sein Vater Peter als Trainer ein Rennen in Evreux/Frankreich gewonnen. Nun legte er bei erster Gelegenheit in einem 1.600 Meter-Ausgleich III gleich nach, als er den Dreijährigen Portentoso (36:10) zu einem bestens getimeten Speederfolg über den führenden Manito und die Favoritin Auristelle führte.

Das Team Vinzenz Schiergen/Peter Schiergen landete später in einem Ausgleich III über 2.200 Meter noch einen weiteren Sieg, denn der Schimmel Epako (47:10) legte nach dem Baden-Badener Triumph gleich noch einmal nach. Seinem Vorstoß waren auch Antonia Bella und Chalcot auf den Plätzen nicht mehr gewachsen.

Ladykiller imponiert beim Debüt

Mit einer zukunftsweisenden Vorstellung wartete der von Andreas Wöhler vorbereitete Zweijährige Ladykiller (23:10) in einem 1.600 Meter-Rennen auf. Start-Ziel entfernte sich der Kamsin-Sohn des Rennstalles Gestüt Hachtsee als klarer Favorit von der ebenfalls gut debütierenden Sweet Gold und My Madeleine. Der Sieger ist unter anderem für den Preis des Winterfavoriten, das bedeutendste Youngster-Rennen Deutschlands in Köln, genannt.

Auch eine halbe Stunde später durfte Jockey Bauyrzhan Murzabayev nach einem Ausgleich IV über 2.000 Meter auf das Siegertreppchen, denn er hatte mit seiner starken Schlussoffensive auf dem 21:10-Favoriten Heart Ahead aus dem Quartier von John David Hillis Erfolg, als eigentlich schon alles auf einen Erfolg des vorne enteilten Veterans Alta Monte hingedeutet hatte. Winoso komplettierte die Dreierwette.

Gerade in München sind die Pferde des Dresdener Trainers Stefan Richter eine Macht. Selten vergeht ein Renntag in Riem ohne einen Erfolg dieses Stalles. Diesmal wartete Princess Zoe (56:10) mit Martin Seidl mit schönem Endspurt auf und verabschiedete sich noch klar von Eleni und Griffone.

Nach dem starken Ehrenplatz in Baden-Baden gab sich die von Andreas Suborics für das Gestüt Ittlingen in ein 1.600 Meter-Rennen geschickte Laxxia (18:10) keine Blöße. Vorneweg konterte Jozef Bojko mit der Maxios-Tochter auch die gefährlich wirkenden Angriffe von Coppelia.

Mit einer Riesenüberraschung klang der Renntag bei strahlendem Sonnenschein aus, als Karoly Kerekes‘ Zashka als 279:10-Chance im 3. Lauf zum Bayerischen Amateur-Championat 2018 (Ausgleich IV, 1.600 m) mit Andrea Schneider noch Winnifried und Dakarus Fritz abfing.

Sensation in Lebach durch San Diego

Einen Sensationssieg markierte der von Sven Schleppi trainierte und in seinem Besitz stehende San Diego (141:10) mit Nina Wagner im 65. Grünen Band der Saar (Ausgleich III, 2.300 m) in Lebach. Auf der für ihn ungewohnt weiten Strecke ließ der Wallach Pissarro und Theo Danon hinter sich. Der Vorjahressieger Noble Fighter schaffte es diesmal nicht in die Platzierung.

In einem 2.300 Meter-Rennen gelang Uwe Schwinns Stanford du Moulin (46:10) mit Mark Wenz vor Kylina und Sir Parzival beim zwölften Start der erste Erfolg. Seinen letztjährigen Sieg wiederholte Christoph Schwabs Romantic Soldier (54:10) mit Stefanie Koyuncu in einem 1.650 Meter-Handicap vor Bocca Regia und Baker Street. Schließlich sicherte sich Alexander Weis mit der von seiner Ehefrau Sarah trainierten Emiglia (42:10) einen 2.300 Meter-Ausgleich IV vor Heraclius und Olkaria.




 

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