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Pantall-Triumph durch Lunar Maria

Wild Max zurück im Rampenlicht

Hannover 16. September 2018

Wild Max ist zurück im Rampenlicht: Der Dritte aus dem Preis des Winterfavoriten 2017, der nach zwei schwächeren Auftritten zum Wallach befördert wurde, meldete sich am Sonntag auf der Galopprennbahn in Hannover in großer Manier zurück: Der von Andreas Wöhler für Australian Bloodstock vorbereitete dreijährige Maxios-Sohn trumpfte im Kurd v. Lenthe-Erinnerungsrennen – BBAG Auktionsrennen (52.000 Euro, 2.000 m) Mitte der Geraden mit starkem Speed auf.

Von vierter Position aus hatte sich der 43:10-Mitfavorit unter Eduardo Pedroza rechtzeitig abgesetzt, um die tolle Schlussoffensive des 664:10-Riesenaußenseiters, der es ganz außen versuchte, zu kontern. Aera eroberte Rang drei, während der Favorit Theo nie zu sehen war.

Wenn der französische Trainer Henri-Alex Pantall ein Pferd nach Deutschland schickt, dann ist höchste Aufmerksamkeit angesagt. Das bewahrheitete sich im Großen Preis der Metallbau Buckhardt GmbH (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.600 m) einmal mehr, denn die dreijährige Dubawi-Tochter Lunar Maria (43:10-Favoritin) gewann mit Jockey Soufiane Saadi nach einer packenden Kampfpartie.

Von zweiter Position aus hatte Lunar Maria stets ein ideales Rennen, doch setzte ihr die Brümmerhofer Außensreiterin Cherry Lady mächtig zu und schien schon die Wende schaffen zu können, aber die Französin legte gegen ihre tapfere Konkurrenten noch einmal entscheidend zu und verteidigte einen knappen Vorteil. Leytana verbesserte sich noch auf Platz drei vor Viva Gloria.

Beim achten Versuch reichte es endlich zum ersten Mal für Rennstall Germanius‘ Diacetta’s Delight (28:10), die unter Jozef Bojko in einem 1.600 Meter-Rennen gegen Myosotis und den Favoriten Wasilios früh alles unter Kontrolle hatte.

Imposante Whispering Angel

Imposant war das Debüt der von Markus Klug für das Gestüt Park Wiedingen in ein 1.600 Meter-Rennen für zweijährige Stuten geschickten Whispering Angel (31:10). Die Soldier Hollow-Tochter, eine Halbschwester von Gruppesieger Wai Key Star, dominierte Start-Ziel mir riesigem Vorteil vor All My Love und Pakdasht. Natürlich sollte sie im Preis der Winterkönigin eine interessante Kandidatin sein.

Der 18-jährige Nachwuchreiter Gijs Snijders aus den Niederlanden zeigte ein Finish der besonderen Klasse: Auf dem von Marian Falk Weißmeier erstmals in einem Ausgleich IV aufgebotenen Munaashid (130:10) schnappte er auf den letzten Metern noch die große Außenseiterin Lips Ability. Malo und Antares komplettierten die Viererwette, die 26.723:10 Euro bezahlte.

Überraschung durch Oscar

Unvermittelt erinnerte sich Daniel Paulicks Oscar (148:10) im 2.000 Meter-Ausgleich II wieder an seine Bestform. Nach einem stark eingeteilten Ritt von Wladimir Panov wehrte der Siebenjährige die Favoritin Rose Duchesse und Hot Like Mexico ab.

Amorella mit Kurs auf bessere Aufgaben

Die Nennung für den Herbst Stutenpreis (Gruppe III) am 28. Oktober auf dieser Bahn war schon ein Fingerzeig gewesen, dass die Iffezheimer Siegerin Amorella noch längst nicht an ihrem Zenit angelangt sein würde. Mit Martin Seidl bestimmte die 20:10-Favoritin in einem 2.200 Meter-Rennen für Dreijährige klar vor Karma Aura und Breezy Belle Start-Ziel das Geschehen und empfahl sich tatsächlich für bessere Aufgaben.

Die glänzende Stallform des Hoppegartener Trainers Uwe Stech hielt auch in einem 2.000 Meter-Ausgleich III, in dem Tempellicht (46:10, M. Seidl) gegen Mentalist und Feuerlilie den dreitten Saisontreffer erzielte.

Mit enormem Kampfgeist wartete der von Dominik Moser in einem 1.400 Meter-Ausgleich III gesattelte Anno Mio (43:10, W. Panov) auf und raufte sich ganz knapp an Sir Theodore vorbei. Be Sweet belegte Rang drei.

Im abschließenden 2.400 Meter-Handicap erkämpfte sich Anna Schleusner-Fruhrieps Halbblüter The Tiger (L. Murfuni, 57:10) noch den zweiten Saisonsieg gegen Viva la Corsa und Starlite Express.

High Alpha mit erfolgreichem Comeback in Billigheim

In Billigheim feierte High Alpha (33:10) ein siegreiches Comeback und einen perfekten Einstand für Besitzertrainer Christian Peterschmitt. In einem 2.250 Meter-Rennen gab der Wallach unter Larissa Bieß Good Grace und Smoke On The Water das Nachsehen.

Im 19. Schwarz-Gelben Band von Billigheim (Ausgleich IV, 1.800 m) legte das Team Bieß/Peterschmitt mit Noble Hero (27:10) vor Meadow Dew und Be my Pleasure gleich nach.

Die weite Reise aus Magdeburg sollte sich für Termino (34:10, S. Rose) lohnen, der in einem 2.250 Meter-Handicap vor Adolfo und Heraclius einkam. Einen dritten Peterschmitt-Erfolg verhinderte Michael Klapschus‘ Serko (30:10) vor Navio und Vesuv in einem Ausgleich IV über 2.600 Meter.


 

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