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Drei Erfolge und 200. Karrieretreffer auf der Heimatbahn

Der Super-Tag von Claudia Barsig in Dresden

Dresden 29. September 2018

Was für ein grandioser Nachmittag für die Dresdener Trainerin Claudia Barsig am Samstag auf der Heimatbahn: Drei Rennen gewannen ihre Schützlinge an diesem sonnenüberfluteten Herbsttag, darunter auch den Preis der Landeshauptstadt Dresden (Ausgleich II, 1.400 m) mit Heinz Dieter Jarlings Call me Mister, der schon Anfang des Monats hier zum Zuge gekommen war.

Der 36:10-Favorit krönte nach einem maßgerechten Ritt von Andre Best seine große diesjährige Form und feierte seinen dritten Treffer beim sechsten Auftritt im Jahr 2018. Früh war der dreijährige Wallach in vorderer Linie und am Ende auch in der Lage, die stark aussehende Attacke von Vatenko noch locker abzuwehren. Be Sweet schob sich noch auf den dritten Rang vor Wangi Wangi, die dieselben Farben wie der Sieger trug.

Einen imponierenden Dresdener Sieg gab es in einer 1.500 Meter-Konkurrenz für Dreijährige zu bewundern, denn beim ersten Versuch mit Scheuklappen dominierte die von Claudia Barsig (200. Trainersieg) für den Stall Oberlausitz vorbereitete Coppelia (25:10) mit Maxim Pecheur mit 15 Längen Vorsprung vor Pasquetta und der höher eingeschätzten Maya.

Für das Team Stall Oberlausitz/Claudia Barsig war es hocherfolgreich weiter gegangen – in einem 1.500 Meter-Handicap, als Big Panther (56:10) die eigentlich schon an ihm vorbeigezogene Favoritin Osumi noch einmal niederrang. Andre Best gab die Partie nie verloren. Belinda Too folgte als Dritte schon deutlicher zurück.

Diajaka eine Klasse für sich

Die Zweijährigen aus dem Champion-Stall von Markus Klug sind auch 2018 äußerst erfolgreich. Gleich zu Beginn konnte man sich in einer 1.500 Meter-Prüfung von diesem Fakt überzeugen, als die schon in Bad Harzburg siegreiche und anschließend nur von einer starken Konkurrentin bezwungene Röttgenerin Diajaka eine Klasse für sich war. Bis zum Schlussbogen ließ sich Martin Seidl mit der 14:10-Favoritin von Alinghi first ziehen, dann setzte er sich mit der Kamsin-Tochter, die noch eine Nennung für den Preis der Winterkönigin besitzt und in dieser Woche für den Henkel-Preis der Diana 2019 genannt wurde, völlig souverän ab von Diary of Dreams und Nickos.

Zweieinhalb Jahre lag der letzte Erfolg des Münchener Gastes Air Attack (112:10, B. Murzabayev) zurück, doch mit der bewährten Start-Ziel-Taktik ließ sich der von John Hillis entsandte Neunjährige auch von der Favoritin Viva la Corsa und Nomia nicht beeindrucken und marschierte immer weiter.

Bauyrzhan Murzabayev ritt in einem über 1.900 Meter führenden Ausgleich III ein beherztes Finish auf Antares (88:10) aus dem Hoppegartener Stall von Roland Dzubasz, der in der Außenspur den Außenseiter Cash the Cheque und Mockingjay hinter sich ließ.

Weltmeisterin wieder top

Auch eine Pause seit Oktober 2017 hinderte Macan (53:10) in einer 1.900 Meter-Prüfung nicht an einem sicheren Erfolg gegen Qbie und Larion. Die frischgekürte Fegentri-Weltmeisterin Lilli-Marie Engels verteidigte auf dem Wallach aus dem Quartier von Albert Kästner, der in Warendorf seit kurzem wieder einige Pferde trainiert, einen Vorsprung vor Qbie und Larion. Der ursprüngliche heiße Favorit Nakimo war vom Start verwiesen worden.

Auch im abschließenden Ausgleich IV über 2.200 Meter gab es noch einen weiteren Dresdener Erfolg – Guido Scholzes Rosentor (105:10) beendete mit Rene Piechulek eine fast zweijährige Durststrecke vor So Nice und New Order.

Bollow der Ehrengast in Dresden

Besonderer Gast war nach einer sechsstündigen Autofahrt Turf-Legende Hein Bollow (97), der anschließend weiterreisen wird nach Berlin-Hoppegarten, wo am Mittwoch, 3. Oktober der pferdewetten.de – 28. Preis der Deutschen Einheit in der German Racing Champions League ausgetragen wird.

 

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