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Im reifen Alter wird der Lokalmatador zum Langstrecken-Sieger

Cash the Cheque macht seinem Namen alle Ehre

Dresden 20. Oktober 2018

Es war die Entdeckung eines neuen Langstrecken-Talents: Cash the Cheque, immerhin schon siebenjähriger Wallach aus dem Stall von Stefan Richter, war in seiner bisherigen Karriere noch nie auf einer weiteren Distanz als 2.200 Meter angetreten. Doch im Hauptrennen der Veranstaltung in Dresden bewies der 73:10-Außenseiter, dass er auch jede Menge Ausdauer hat.

Fast genau ein Jahr nach seinem letzten Erfolg sicherte sich der It’s Gino-Sohn den Buchmacher Albers Steher Cup (97. Dresdner Steherausgleich, Ausgleich III, 2.950 m) in sehr sicherer Manier. Maxim Pecheur entlockte Cash the Cheque bei seinem zweiten Tageserfolg am Ende große Reserven und konterte die stark wirkende Attacke von Shabraque. Der lange führende Favorit Venezianus musste schließlich mit Platz drei vorlieb nehmen.

Nächster Schiergen-Treffer bei den Zweijährigen

Die Zweijährigen aus dem Stall von Peter Schiergen marschieren derzeit von einem Erfolg zum anderen. In einer 1.400 Meter-Prüfung setzte sich dieser Trend fort, als die von Champion Filip Minarik gerittene Ammerländerin Dalika (49:10) mit starken Reserven noch die heiße Favoritin Reine des Fleurs und Vaerya in die Knie zwang. Die siegreiche Pastorius-Tochter war bei ihrem Kölner Einstand auf stärkere Konkurrenz getroffen.

Die weite Anreise aus Tschechien hatte sich für die Tschechin Belinda Too (59:10) vollauf gelohnt. Die Tertullian-Tochter entwickelte unter Maxim Pecheur in einem 1.400 Meter-Handicap ganz außen die größten Reserven vor Prince of Stars und Blue Distant.

Lokalmatador mit minimalem Vorsprung

In einem Erinnerungsrennen an die viel zu früh verstorbene Besitzerin Christine Gräfin von Kageneck über 2.000 Meter stand der Zielpfosten goldrichtig für den von Claudia Barsig vor Ort für ihre Tochter Christin aufgebotenen I’m a Dreamer (18:10). Der dreijährige Adlerflug-Sohn, der zuletzt Dritter im Österreichischen Derby war, wurde von Alexander Pietsch, besonders exquisit geritten. Denn nach wenig optimalem Start beorderte er den stark gewetteten Hengst Ende der Gegenseite weit nach außen und zunächst auf guten Vorsprung an die Spitze. Immer näher kam ihm am Ende die Co-Favoritin Amarone, doch mit großem Kampfgeist wehrte der Lokalmatador die Konkurrentin hauchdünn ab. Art of Life stand weit zurück bald als Dritter fest.

Für Trainerin Claudia Barsig ging es gleich anschließend in einem 1.900 Meter-Handicap erfolgreich weiter, als der für eine Besitzergemeinschaft um den Bad Harzburger Präsidenten Stephan Ahrens aufgebotene Good Bye (27:10) nach einem bestens eingeteilten Ritt von Rene Koplik locker gegen Qbie und Sea Cloud beim neunten Start zum ersten Treffer kam.

Ganz eng ging es in einem 1.500 Meter-Ausgleich IV zu, wobei Angelika Glodes Sterngold (81:10; B. Murzabayev) gerade noch Si Signora fernhielt. Sealand war auf Rang drei ebenfalls dichtauf, während die 18:10-Favoritin Osumi innen auf ungünstiger Spur bald auf dem Rückzug war. Sterngold gewann erstmals seit Dezember 2015 wieder ein Handicap.

Auch der abschließende 2.200 Meter-Ausgleich IV ließ an Spannung nichts zu wünschen übrig, als sich der wie Sterngold im Rennen zuvor schon neunjährige Air Attack (35:10) nach glänzender Einteilung von Eduardo Pedroza knapp gegen Aloha Primavera und Saragossa behauptete. Damit wiederholte der von John David Hillis in München trainierte Wallach seinen Erfolg von Ende September.




 

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