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Balmain im BBAG Auktionsrennen allein auf weiter Flur

Der Favorit dominiert nach Belieben

Magdeburg 31. Oktober 2018

Die einstige Derby-Hoffnung Balmain stand am Reformationstag (Mittwoch) im bedeutendsten Rennen der Saison 2018 in Magdeburg beim Saisonfinale klar über der Konkurrenz: Im Preis der Busse Bau GmbH – BBAG Auktionsrennen (37.000 Euro, 2.050 m) dominierte der dreijährige It’s Gino-Sohn unter Bauyrzhan Murzabayev, dem derzeit nahezu alles gelingt, als heißer 15:10-Favorit die Konkurrenz nach Belieben.

Schon Ende der Gegenseite verschärfte dieser die Pace und setzte sich schnell an die Spitze, um sich auf der Zielgeraden auf deutlichen Vorsprung abzusetzen. Nach dem vierten Rang im Preis der Deutschen Einheit in Hoppegarten im Anschluss an eine lange Verletzungspause seit dem Erfolg im Derby-Trial in Hannover war diese Aufgabe für den Schimmel des Stalles 5-Stars aus dem Berliner Quartier von Roland Dzubasz ausgesprochen verlockend.

19.000 Euro betrug der Siegpreis für Balmains Besitzerin Tonya Rogge. Damit stand dieselbe Mannschaft wie nach dem letztjährigen Sieg von Edith auf dem Treppchen. Saxonia sicherte sich mit starkem Schlussakkord den Ehrenplatz vor der stets prominenten Golden Hannie. Auf die weitere Karriere von Balmain darf man sehr gespannt sein.

Bahnspezialist Thorpe Bay wieder vorne

Im Ausgleich II über 1.300 Meter machte der von Piet van Kempen in den Niederlanden trainierte Thorpe Bay (61:10) seinem Namen wieder einmal alle Ehre. Wie 2016 entschied der immerhin schon neunjährige Wallach diese Prüfung unter Maxim Pecheur hauchdünn gegen den Tschechen Culdaff und Vatenko für sich.

Der Jockey der Stunde im hiesigen Galopprennsport, Bauyrzhan Murzabayev, schaffte im einleitenden 1.300 Meter-Handicap einen sehenswerten Überraschungserfolg. Der Kasache entlockte Frank Fuhrmanns Filimon (135:10) enorm starke Reserven und vereitelte damit noch einen schon sicher geglaubten Erfolg des aus München angereisten Favoriten Sequel. Bentele schob sich auf Rang drei.

Weiter mächtig verbessert ist die im Besitz des Galopp Club Hoppegarten stehende und von Uwe Stech vorbereitete Sunnylea (47:10), die mit dem Endlauf der Mitteldeutschen Galoppserie 2018 (Ausgleich III, 1.550 m) ihr viertes Rennen in dieser Saison gewann. Bayarsaikhan Ganbat klärte zuletzt gegen Connected und Antares noch sicher die Fronten.

Macan mit dem Hattrick

Ein besonderes Kompliment hat sich Trainer-Altmeister Albert Kästner verdient, denn ihm gelang mit Macan (26:10) in einem 1.550 Meter-Ausgleich IV der dritte Treffer in Folge vor Mockingjay und Tarantella.

Ganz heiß her ging es in einem weiteren Handicap über die Strecke von 1.550 Metern, denn drei Pferde schenkten sich keinen Meter, doch Heiko Kienemanns Voodoo (116:10) rettete sich gegen den Schlussangriff von Wasilios ins Ziel, wobei auch der Pilot Rateel als Dritter dichtauf war.

Mit einer großen Sensation endete das Amateurreiten über 2.050 Meter, denn die erstmals nach einer langen Pause aufgebotene Koonari aus dem Stall von Janine Beckmann hatte kaum jemand auf dem Wettschein. Zur Mega-Quote von 426:10 stürmte sie unter Lea Achtermann noch an Lepanosie und High Prince vorbei.

Beim ersten Auftritt für den Weilerswister Trainer Christian von der Recke gelang dem dreijährigen Wallach Scalero (82:10) mit Formjockey Maxim Pecheur in einer 2.400 Meter-Konkurrenz gleich der erste Karriereerfolg. Auf den letzten Metern überholte der im Besitz des Hamburger Renn-Club-Präsidenten Eugen-Andreas Wahler stehende Lemon Drop Kid-Sohn noch den Favoriten Zafar und Irawadi.

Im letzten Rennen der Magdeburger Rennsaison 2018 sorgte Angelika Gloddes Auennebel (144:10) dank seines starken Endspurts noch für eine Überraschung, denn er schob sich mit Rene Piechulek in einem 2.400 Meter-Ausgleich IV noch an Akonit und Kimbarjano vorbei.

Finale der Champions League am Donnerstag

Nun freuen sich die Turffreunde auf den Allerheiligen-Donnerstag, wenn mit dem Bayerische Hausbau – Großer Preis von Bayern (Gruppe I, 155.000 Euro) das Finale der German Racing Champions League 2018 mit Cracks aus dem In- und Ausland, wie Iquitos, in München ansteht.

 

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