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Vorentscheidung im Titel-Kampf und Jubiläum für Klug

Lucky Friend macht den Champion glücklich

München 11. November 2018

Strahlender Sonnenschein, bestes Rennwetter und starke Felder – der Zusatz-Renntag am Sonntag auf der Galopprennbahn in München-Riem war ein voller Erfolg. Das Saisonfinale 2018 bot noch einmal ansprechenden Sport. Im Championatskampf der Trainer könnte eine weitere Vorentscheidung gefallen sein, denn Titelverteidiger Markus Klug gelang gleich in der Auftakt-Prüfung für Zweijährige ein weiterer Treffer.

Mit dem nachgenannten Ittlinger Lucky Friend, der beim Debüt in Iffezheim nur minimal unterlegen war, machte Klug seinen 62. Sieg perfekt und hat damit sieben Punkte Vorsprung auf Peter Schiergen. Unter Andrasch Starke war der heiße Favorit, ein Sohn von Top-Beschäler Soldier Hollow und Halbbruder von Derbysieger Lucky Speed, gegen den Außenseiter Sharp Rock und Aerion früh souverän. Aber damit nicht genug: Markus Klug durfte sich über den 500. Karrieretreffer freuen!

Sein erster Kommentar: „Ich habe in den letzten vier, fünf Jahren viel erlebt und viele tolle Erfolge gehabt. Das hätte ich vor zehn Jahren noch nie für möglich gehalten. Doch nun habe ich dreimal das Derby gewonnen, war schon dreimal Champion und habe nun mein 500. Rennen gewonnen.“

Kiritan mit 18 Längen Vorsprung!

Gewaltig war das Vertrauen in den von Sascha Smrczek aus Düsseldorf entsandten Kiritan (21:10) in einem 2.200 Meter-Handicap. Und der sicherlich weiter steigerungsfähige Vierjährige verabschiedete sich mit Bayarsaikhan Ganbat auf riesigen Vorsprung (18 Längen!) von Irawadi und Palace King.
Ähnlich souverän fiel auch der zweite Treffer für Andrasch Starke und Sascha Smrczek aus, als sich der noch wenig geprüfte 19:10-Favorit Esslinger in einem Handicap über 2.200 Meter mit neun Längen von Winoso und Antonia Bella absetzte. Auch Starke dürfte das Championat kaum mehr zu nehmen sein.

Auch Dr. Andreas Bolte, für den es in diesem Jahr so glänzend läuft, stellte einen Sieger – den gegenüber seinem Debüt stark verbesserten Amon (99:10), der in einer 2.000 Meter-Prüfung mit Rene Piechulek für das Gestüt Winterhauch Start-Ziel gegen Lips Legend und Nabatea immer neue Reserven entfachte.

In einem packenden Finale klang ein 1.600 Meter-Ausgleich IV aus, als Formjockey Bauyrzhan Murzabayev auf den letzten Metern mit dem dauerplatzierten Trespassed (31:10) noch knapp die Wende gegen Ferragosta sowie Navalis schaffte. Damit hatte sich die weite Reise aus dem Hallenser Quartier von Angelika Glodde gelohnt.

Be Sweet geht auf und davon

Trotz einer Vielzahl an Platzierungen hatte die vierjährige Adlerflug-Tochter Be Sweet bisher noch auf den ersten Saisonerfolg warten müssen. Doch in einem 1.600 Meter-Ausgleich III trumpfte die von Hans-Jürgen Gröschel aus Hannover aufgebotene Lady in atemberaubender Manier vor. Denn unter Alexander Pietsch dominierte die 41:10-Mitfavoritin mit enormem Endspurt vor Event Air und Auristella mit acht Längen.

Extrem spannend ging es in dem anderem Ausgleich III über 2.000 Meter zu, doch auch hier gab es ein Happy End für Bauyrzhan Murzabayev, dem aktuell wahrlich fast alles gelingt. Ganz knapp wehrte er auf der von Waldemar Hickst engagierten Stute Dangereuse (38:10) den Außenseiter Pissarro ab und feierte seinen zweiten Tageserfolg. Wellenreiter lief als Dritter das erwartet gute Rennen.

Mit einer Sensation klang das Münchener Rennjahr 2018 aus, denn die immerhin schon siebenjährige Stute Ourasi (222:10) erinnerte sich für den früheren Riemer Dauer-Champion Erich Pils unvermittelt an ihre Bestform. Michelle Blumenauer entlockte der Außenseiterin vor Zashka und Lady Vivian sehr starke Reserven.

Potemkin ohne Siegchance in Marseille

Mit großen Hoffnungen war der im Besitz von Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof stehende und von Andreas Wöhler trainierte Potemkin am Sonntag nach Marseille-Borely gereist. Ihm fehlte nur noch ein Erfolg, um die Extra-Prämie von 100.000 Euro in der Defi du Galop-Wertung auf das Konto seiner Eigner zu bringen. Doch unter Pierre-Charles Boudot kam der heiße Favorit nicht über den fünften Rang hinaus. Aus dem Vordertreffen konnte er sich nicht entscheidend steigern. Hier behielt Star Victory (93:10, Anthony Crastus) sicher die Oberhand über Soleil d‘ Octobre und Nice To See You.


 

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