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Wiener Gast top - Streetfood-Markt kommt bestens an

940 Kilometer-Anreise zahlt sich aus

Neuss 20. November 2018

Premiere für den großen Streetfood-Markt am Dienstagabend beim PMU-Renntag in Neuss mit sehr ansprechendem Zuschauerzuspruch. Rund 100 Pferde kamen in den neun Prüfungen zum Einsatz, und es gab wahrlich hochinteressante Momente. Wie im Ausgleich III über 1.100 Meter.

Rund 940 Kilometer beträgt die Entfernung von Wien - dort befindet sich der Stall von Tamara Richter – bis nach Neuss. Doch die weite Reise sollte sich auszahlen, denn die von ihr betreute vierjährige Stute Do It In Rio trumpfte mit Bauyrzhan Murzabayev mächtig auf. Mit grandiosem Speed schnappte der Gast aus Österreich noch die Konkurrenz, angeführt von dem ebenfalls noch toll anziehenden Dark Forrest, Sequel und Magic Quercus. Das hohe Vertrauen als 33:10-favoritin war vollauf gerechtfertigt. Die Viererwette bezahlte 40.000:10 Euro. Fünf Wetter bekamen jeweils 2.000 Euro ausgezahlt.

Hattrick für Giant Grizzly

Ein ganz großes Kompliment hat sich Besitzertrainer Walter Maurer verdient: Sein Sandbahn-Spezialist Giant Grizzly (66:10) brachte in einem Ausgleich III über 1.900 das Kunststück fertig, den dritten Sand-Coup und fünften Saisonsieg zu landen. Erneut parierte Jozef Bojko auf dem Wallach alle Angriffsversuche von Power Bullet und Langaro.

Bojko legte unmittelbar danach in einem Handicap über 1.500 Meter nach, als er mit dem in den Niederlanden von Peter Verberkt trainierten Tikthebox (61:10) seinen kürzlichen Treffer sicher vor Rich Roofer und Voices of Kings wiederholte.

Schnelles Doppel für Snijders

Mit einem standesgemäßen und überaus leichten Erfolg für Charlie’s Dreamer hatte der Abend begonnen. Die 25:10-Favoritin aus dem in Beckweiler beheimateten Stall von Philipp Berg hielt ihren Vorteil an der Spitze unter dem jungen Holländer Gijs Snijders gegen Seebring und Lil’s Affair fest.

Riesig waren die Abstände in einem 1.900 Meter-Handicap, als der von Henk Grewe für den Stall Australia aufgebotene Pass Mark (25:10) gemeinsam mit dem früh in Front gezogenen Lacato meilenweit vor Marijano seine Kreise zog und sich am Ende noch mit sechs Längen von seinem Gegner absetzte. Damit schaffte Gijs Snijders ein schnelles Doppel.

Völlig unterschätzt hatten die Wetter den Holländer All Dynamite (228:10), der mit Stephen Hellyn im Sattel in einem 1.900 Meter-Ausgleich IV Preaux und die Favoritin Purple Rose mit starkem Endspurt noch klar zu fassen bekam. Besitzer und Trainer des schon neunjährigen Wallachs ist Amateurreiter Roy van Eck.

Vierter Saisontreffer für Epako – Horn bei der Ehrung

Zu seinem vierten Saisonsieg kam der von Peter Schiergen in Köln bestens gemanagte Schimmel Epako (25:10) in einem Handicap über 2.300 Meter. Andrasch Starke schnappte mit dem Favoriten noch knapp den an der Spitze immer wieder zulegenden Knightsbridge Liam. Flamingo Love folgte als Dritte schon mit etwas Abstand. Bei der Siegerehrung stand mit Timo Horn der Torhüter des 1.FC Köln auf dem Treppchen. Er nahm für den Stall Asterblüte den Ehrenpreis in Empfang.

Diajaka glänzt bei den Zweijährigen

Dass Markus Klug die über 1.500 Meter führende Zweijährigen-Konkurrenz gewinnen würde, lag bei vier von sechs Startern auf der Hand. Und der Champion trumpfte hier mit der Röttgenerin Diajaka (26:10) unter Andrasch Starke auf, die den lange führenden Jason und Jetcologne leicht verdrängte. Der Favorit Accon kam über Platz fünf nicht hinaus.

 Sand-Spezialist bezwingt Gruppesieger

Im abschließenden 1.900 Meter-Rennen konnte Klug allerdings seinen Vorsprung im Championat, der unverändert bei sieben Punkten auf Peter Schiergen bleibt, nicht weiter ausbauen, denn der Park Wiedinger Gruppesieger Devastar fand seinen Meister in dem Sandbahnspezialisten Kitaneso. Tommaso Scardino schaffte es, mit der 35:10-Chance zum Schluss noch an dem stets führenden Devastar vorbeizuziehen. Fulminato stand früh als Dritter fest.


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