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Klarer Erfolg im Großen Preis der Freiberger Bierspezialitäten

Be My Sheriff imponiert beim Listen-Finale in Dresden

Dresden 21. November 2018

2017 bestritt er sogar das Französische Derby, jetzt hat er vollständig zu seiner Form zurückgefunden: Nadine Siepmanns vierjähriger Hengst Be My Sheriff aus der Zucht des Gestüts Görlsdorf gewann am Mittwoch beim Saisonfinale in Dresden mit dem Großen Preis der Freiberger Bierspezialitäten (9. Großer Dresdner Herbstpreis) das letzte Listenrennen der deutschen Galopp-Saison 2018.

Unter dem immer mehr auf sich aufmerksam machenden Jockey Lukas Delozier begeisterte der 88:10-Außenseiter, der vor wenigen Monaten von Miroslav Rulec aus Iffezheim zu Henk Grewe nach Köln gewechselt war, dem in diesem Jahr nahezu alles gelingt, in dieser mit 25.000 Euro dotierten 2.200 Meter-Prüfung beim Grasbahn-Ultimo.

Früh etablierte Delozier den Lawman-Sohn im Vordertreffen hinter Melodino und Amigo und erreichte auf der bevorzugten Außenspur die Zielgerade. Dort verschaffte der Franzose Be My Sheriff schnell einen klaren Vorteil, der auch durch die aus hinteren Regionen noch stark anpackenden Windstoß (Derby-Sieger von 2017) und Itobo, die am Toto am stärksten gewettet waren, nicht mehr in Gefahr geriet. Beim 13. Start feierte Be My Sheriff seinen dritten Erfolg. 14.000 Euro betrug die Siegprämie in Dresden. Amigo lief als Vierter sehr gut, die anderen Pferde in einem tollen Aufgebot hatten nichts mehr zu bestellen, auch nicht der ehemalige Derby-Zweite Enjoy Vojay, der nie ins Bild rückte.

Ormuz ein Pferd mit Zukunft

Begonnen hatte der Renntag schon vor der Mittagsstunde mit einem sehr sehenswerten Einstandssieg der von Andreas Wöhler für Darius Racing trainierten Ormuz (35:10) in einer 1.900 Meter-Prüfung für Zweijährige. Die stets gut positionierte Mamool-Tochter, ein 32.000 Euro-Auktionskauf, machte sich mit Jozef Bojko locker von La Pradera und Andoro frei. Sie besitzt Nennungen für das Derby und den Henkel – Preis der Diana 2019.

Zwei Treffer für Klug und Richter

Einen Punkt für das Trainer-Championat gelang dem amtierenden Championtrainer Markus Klug in einem gut ausgesuchten 1.500 Meter-Rennen durch die Röttgenerin Waikita (14:10), die unter Maxim Pecheur noch sicher die Oberhand über Irish Dickens gewann. Alte Lady England stand früh als Dritte fest.

Aber Klug baute seinen Vorsprung noch weiter aus, denn gemeinsam mit Jockey Maxim Pecheur sicherte er sich auch die zweite Abteilung des Zweijährigen-Rennens über 1.900 Meter: Holger Renz‘ Nubbel (48:10) ließ an der Spitze nie einen Konkurrenten an sich heran, auch nicht die stark aufkommende Favoritin Loyalität und Secret Potion. Damit dürfte der Championatskampf für Markus Klug entschieden sein.

Glänzend fiel das Debüt von Osumi für den Dresdener Trainer Stefan Richter und den Stall El Questro als Besitzer in einem 1.900 Meter-Ausgleich IV aus, denn die vierjährige Stute machte sich als 39:10-Chance unter Wladimir Panov schon früh auf der Geraden von Nomia und New Order frei.

Stefan Richter legte in einem 2.200 Meter-Handicap mit Palace King nach, der 42:10-Mitfavorit wiederholte seinen Vorjahreserfolg nach einem starken Ritt von Alexander Pietsch vor Prairie Moonshine und Good Bye.

Wie am Vorabend in Neuss gab es auch in Dresden einen österreichischen Erfolg, der durch Stefan Bigus‘ Tom Tom Chap (174:10) mit Jaromir Safar gegen Malo und Kataja in einem 1.500 Meter-Handicap völlig überraschend kam.

„Tor“ für Sir Alex Ferguson

Sträflich unterschätzt hatten die Wetter in der Wettchance des Tages (Ausgleich III, 1.900 m) die von Andreas Wöhler aufgebotene Dreijährige Queens Street (144:10), die nach sehr guter Start-Ziel-Einteilung von Jozef Bojko (zweiter Tagessieg) nie Schwierigkeiten mit Antares, I’m A Dreamer und Relana hatte. Die Viererwette kletterte auf 200.000:10 Euro. Ein Wetter bekam 10.000 Euro ausgezahlt. Gemeinsam mit der Stiftung Gestüt Fährhof ist die englische Fußball-Trainer-Legende Sir Alex Ferguson Besitzer von Queens Street.

Im abschließenden Ausgleich IV über 1.900 Meter krönte Uwe Stechs Viva la Corsa (39:10) mit Andrasch Starke dank einer starken Schlussleistung vor Elfenkönig und Dylan ihre große Form. Nun geht die Rennbahn Dresden in die Winterpause. Am 5. Mai 2019 startet hier das nächste Rennjahr.




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