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Top-Preise für deutsche Zuchtstuten

400.000 Guineas für die Montjeu-Stute Bristol Bay

Newmarket/England 4. Dezember 2018

Die von Lope de Vega tragende Montjeu-Stute Bristol Bay wurde am ersten Tag der December Sale Mares für 400.000 Guineas Blandford Bloodstock zugeschlagen und erzielte damit den vierthöchsten Preis des Tages. Die aus der Zucht des Gestüts Ammerland stammende Bristol Bay stellt ein Fohlen des in diesem Jahr als Deckhengst so hoch bewährten Shamardal-Sohnes Lope de Vega in Aussicht, der bereits der Vater ihres bisher besten Nachkommen, des Gruppeplatzierten Listensiegers Bay of Poets ist.

Bristol Bay ist eine rechte Schwester zu Burning Heights, die ihrerseits aus einer Verbindung mit Lope de Vega den klassisch platzierten Gruppe III-Sieger Blue de Vega vorweisen kann. Beide sind Töchter der Acatenango-Stute Bougainvillea als Vollschwester der im Deutschen Derby (Gr.I) und im Grossen Preis von baden (Gr.I) nicht zu schlagenden Klassestute Borgia. Die nächste Mutter ist die Top-Steherin Britannia, die mit dem Java Gold-Sohn Boreal einen weiteren Deutschen Derby-Sieger stellte, der zudem in England den Coronation Cup auf höchster Ebene gewinnen konnte.

Nicht unerwähnt bleiben sollten aus deutscher Sicht die 57.000 Guineas, die Castle Hyde Stud für die aus der Zucht des Gestüts Schlenderhan stammende Monsun-Stute Fata Morgana anlegte. Sie ist tragend von dem so sensationell eingeschlagen Nachwuchsbeschäler No Nay Never und eine Tochter der in Hamburg Gruppeplatzierten Listensiegerin Flashing Colour aus der Linie der Meon Valley-Stammstute Reprocolor.

Bei 42.000 Guineas fiel der Hammer zugunsten von Benghazi für die dreijährige Reliable Man-Stute Wildrose als Tochter der Gruppe II-Siegerin und erstklassigen Röttgener Mutterstute Wild Side, deren Shirocco-Tochter Wild Coco in England die Park Hill Stakes (Gr.II) sowie zweimal die Lillie Langtry Stakes (Gr.III) für sich entscheiden konnte.


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