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Überraschungen und Favoritensiege auf der Sandbahn

Town Charter überragt im Preis des Dortmunder Boxsports

Dortmund 17. Februar 2019

Sonnenschein, frühlingshafte Temperaturen: An Winterrennen erinnerte am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel nur wenig. „Stimmung und Zuschauerzuspruch bei idealen äußeren Bedingungen waren sehr gut, auch mit dem Umsatz sind wir zufrieden“, freute sich der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke.

Die Besucher erlebten einige Überraschungen, es gab aber auch klare Favoritensiege – allen voran Town Charter im traditionsreichen 37. Preis des Dortmunder Boxsports 20/50. Esther Ruth Weißmeier ritt den fünfjährigen Wallach im Besitz des Stall Nilan in dem Verkaufsrennen über 1.950m mit viel Vertrauen und siegte überlegen mit acht Längen vor Girard. Trainer des Siegers ist Bruder Marian Falk Weißmeier, die Siegquote betrug 1,7:1.

Eine deutliche Angelegenheit war auch das sportliche Highlight zum Abschluss des Renntags: Im Ausgleich III über 1.800m siegte der favorisierte Dialekt aus dem Stall von Andreas Bolte im Besitz des Teams Diamacro leicht vor Numerion. Siegreiter war Alexander Pietsch, die Siegquote betrug 2,5:1.

Viererwette nicht getroffen

Eine kräftige Überraschung war hingegen der Ausgang des Ausgleichs IV über 1.700m. Lange Zeit sah es nach einem Erfolg des belgischen Gastes Chicago Bere aus, doch am Ende schoben sich noch Zenith und mit dem letzten Galoppsprung auch Piccadilly vorbei. Für den von Elfi Schnakenberg trainierten Zenith war es der erste Sieg im 20. Lebensstart, für die beste Amateurreiterin Lilli-Marie Engels des Vorjahrs der erste Erfolg in dieser Saison.

Die Siegquote betrug 29,4:1, die mit 10.000 Euro garantierte Viererwette in der Reihenfolge Zenith, Piccadilly, Chicago Bere und Conquistadorkitten wurde nicht getroffen.

Sensation durch Ole Colonia

Bereits zum Auftakt des Renntags gab es durch die vierjährige Stute Ole Colonia von Besitzertrainerin Caroline Fuchs mit Janina Boysen im Sattel ebenfalls eine faustdicke Überraschung. Die Siegerin im Amateurrennen, ein Ausgleich IV über 1.950m, bezahlte 26:1. Es war der erste Sieg im Sattel für die Reiterin. Für eine hohe Siegquote sorgt auch Rebecca Danz auf dem von Ana Bodenhagen vorbereiteten Prefect (13,5:1) im Ausgleich IV über 1.200m.

Einen Favoritenerfolg verbuchte dagegen Marco Klein mit Platin Lover (3,6:1) im zweiten Agl.IV über 1.950m, geritten von Tommaso Scardino. Und auch der Erfolg von Baryshnikov (6:1) für Trainer Pavel Vovcenko und Jaromir Safar im Agl.IV über 2.500m war nach Form nicht aus der Welt, wenngleich der drittplatzierte American Five als klarer Favorit gestartet war.  Der nächste Renntag in Wambel ist am kommenden Sonntag, 3. März. Beginn ist wieder früh, mit dem ersten Start um 10:50 Uhr.


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