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Sechster Platz nach unglücklichem Rennen für Sauren/Horn-Sprinter

Großes Pech für Julio in Katar

Doha/Katar 23. Februar 2019

Julio, der im Besitz von Eckhard Sauren und des Kölner Fußball-Profis Timo Horn stehende Top-Sprinter, belegte am Samstag bei seinem Auftritt in Katar Platz sechs im mit 250.000 Dollar dotierten Dukhan Sprint (lokale Gr. III, 1.200 m, Gras). In diesem von Anima Rock gewonnenen Highlight beim Emir`s Sword Festival in der Hauptstadt Doha musste der von Eduardo Pedroza gerittene Schützling des Krefelder Trainer Mario Hofer zu viel Boden gutmachen.

Zwar hatte Julio an etwa fünfter Stelle des achtköpfigen Feldes das Rennen begonnen, doch erst an letzter Position die Zielgerade erreicht, nachdem er den Platz durch den nicht zu dirigierenden Stone Of Destiny verloren hatte. Da die Zielgerade in Doha nur knapp 400 Meter lang ist und der Boden schnell war, war aus dieser Position nichts mehr zu gewinnen. Spät machte Julio an der Außenseite noch Boden gut, aber er verfehlte auch Rang fünf und damit das letzte Preisgeld um eine Nase und war deutlich unter Wert geschlagen.

Besitzer Eckhard Sauren gegenüber German Racing: „Das war eine sehr unglückliche Vorstellung von Julio. Er hat leider seine Position verloren und musste dann von letzter Stelle außen in die Zielgerade hinein. Da war das Rennen leider schon gelaufen. Das war sehr schade.“ Immerhin ein kleines Trostpflaster gab es für die Pflegerin von Julio schon vorher – 500 Dollar, da Julio die beste Erscheinung im Führring war.

Auch Stone Of Destiny im Pech

Viel Pech entwickelte der Engländer Stone Of Destiny (Oisin Murphy), der Ende der Gegenseite aus dem Takt geriet und der sich daher erst ebenfalls hinten wiederfand. Enorm viel Speed entwickelte der von Andrew Balding entsandte Gast, doch erreichte er den Mitte des Einlaufs in Front gezogenen Anima Rock nicht mehr.

Mit dem Franzosen Theo Bachelot im Sattel hielt der im Besitz von Khalifa Bin Sheail KH J Al Kuwari stehende und von Jassim Mohammed Ghazali Jahromi vorbereitete vierjährige Hengst einen Vorteil von eineinviertel Längen eisern fest, doch bei einem glatten Rennverlauf wäre Stone Of Destiny wohl an ihm vorbeigekommen. „Der Jockey hat alles richtig gemacht, ich bin sehr happy“, berichtete Siegtrainer Jassim Mohammed Ghazali Jahromi über Anima Rock.

Der Vorjahreszweite Izzthatright hatte auf der Zielgeraden früh einen Vorsprung, musste die beiden Konkurrenten allerdings ziehen lassen und wurde Dritter vor Cristofano Allori.
 

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