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Nur Thunder Snow geschlagen - Drei Platzierungen für Jockey Adrie de Vries

Scheich-Pferde dominieren am Super Saturday

Dubai 9. März 2019

Der Super Saturday auf dem Meydan-Kurs war am Samstag wieder ein Kräftemessen der internationalen Stars. Die Generalprobe zu dem mit 35 Millionen Dollar ausgestatteten Dubai World Cup-Tag am 30. März, dem Renntag mit den höchsten Geldpreisen auf der Welt, stand natürlich wieder über weite Strecken im Zeichen der Pferde des erfolgsverwöhnten Godolphin-Stalles von Scheich Mohammed.

Gala von Blue Point

Mit einer absoluten Gala-Vorstellung wartete Godolphins Star-Sprinter Blue Point (William Buick/Charles Appleby) im Nad Al Sheba Turf Sprint (Gruppe III, 350.000 Dollar, 1.200 m, Gras) auf. Wie kaum anders prognostiziert dominierte der Shamardal-Sohn gegen Ektiyaar und Mazzini, mit dem der in Deutschland tätige Jockey Adrie de Vries nach schwacher Startphase noch Platz drei erkämpfte. Blue Point landete seinen achten Erfolg in einer Zeit von 1:10,15 Minuten.

Im Burj Nahaar (Gruppe III, 350.000 Dollar, 1.600 m, Sand) durfte zur Abwechslung einmal Scheich Mohammeds Bruder Hamdan jubeln, als sein Muntazah als 1,8:1-Favorit unter Jim Crowley vom Start bis ins Ziel in grandioser Art und Weise über den Gegnern stand. Mühelos verabschiedete sich der Wallach aus dem Stall von Doug Watson von Good Curry und Musawaat, mit dem Adrie de Vries noch von weiter hinten überraschend noch auf den dritten Rang vorstieß und bei vier Ritten dreimal unter den ersten Dreien landete.

Riesig war das Vertrauen am internationalen Wettmarkt in Godolphins Old Persian (1,6:1-Favorit) im Dubai City Of Gold (Gruppe II, 350.000 Dollar, 2.410 m, Gras), doch mussten die Anhänger des Hengstes von Charles Appleby lange zittern. Jockey William Buick fand auf der Zielgeraden erst ganz spät eine Lücke, um den aus der deutschen Stute Gonbarda stammenden Racing History (Sechster im Großen Preis von Bayern in München) für denselben Besitzer noch hauchdünn abzufangen. Der Engländer Desert Encounter hielt Rang drei fest.

Überraschende Niederlage für Thunder Snow

Eine überraschende Niederlage gab es allerdings für das Godolphin-Team im höchstdotierten Rennen des Abends, der dritten Runde der Al Maktoum Challenge (Gruppe I, 600.000 Dollar, 2.000 m, Sand). Denn der letztjährige Dubai World Cup-Sieger Thunder Snow fand seinen Meister in dem mächtig verbesserten Capezzano (Mickael Barzalona/Salem bin Ghadayer), der schon zuletzt hier mit 14 Längen Vorsprung beeindruckt hatte. Trotz der ungünstigen Startbox neun kam der fünfjährige Wallach bald schon an die Spitze und löste sich dort nach Belieben von Thunder Snow und Dolkong.

Im abschließenden Jebel Hatta (Gruppe I, 400.000 Dollar, 1.800 m, Gras) war die Godolphin-Welt aber wieder in Ordnung, denn drei Pferde des Erfolgsstalles machten die Dreierwette unter sich aus. Für den vierten Treffer des Tages sorgte der von Saeed bin Suroor trainierte Frankel-Sohn Dream Castle. Mit Christophe Soumillon überspurtete der Mitfavorit noch den am stärksten gewetteten Wootton sowie den lange führenden First Contact.

De Vries Zweiter im 350.000er

Begonnen hatte der Top-Renntag mit einem allseits erwarteten Erfolg des Favoriten Drafted (Patrick Dobbs) im Mahab Al Shimaal (Gruppe III, 350.000 Dollar, 1.200 m, Sand). Der Schimmel aus dem Stall von Dubai-Trainer Doug Watson fing mit gewaltigem Speed noch den Riesenaußenseiter Nine Below Zero ab, der mit Adrie de Vries kurz alle Chancen besaß. Tato Key eroberte Platz drei.

Einen Godolphin-Sieg gab es auch im Al Bastakiya (Listenrennen, 300.000 Dollar, 1.900 m, Sand), denn hier imponierte die UAE Oaks-Gewinnerin Divine Image für Trainer Charles Appleby auf der ganzen Linie. Mit mächtigem Endspurt trumpfte die von Brett Doyle gerittene Top-Stute noch gegen Superior und Manguzi auf. Adrie de Vries hatte aus äußerer Startbox mit Tabarak keine Chance.


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