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„Film ab“ für Film im Preis der Fortuna

Jubiläumsjahr beginnt mit Nayalas Sieg

Düsseldorf 24. März 2019

Die dreijährige Nayala setzte heute auf dem Grafenberg die ersten sportliche Akzente der Düsserdorfer Turf-Saison 2019. Im 175 Jahre Düsseldorfer Reiter- und Rennverein-Rennen geschah das mit einem leichten Start-Ziel-Erfolg über über Ismene und Nijinska. Schon der Prüfungstitel sagt, dass man bereits den heutigen Renntag, der im Übrigen ganz im Zeichen des Bundesligisten Fortuna Düsseldorf stand, wie auch alle folgenden neun weiteren Termine durchaus im Kontext eines großen Jubiläums ansiedeln darf. Die erste Gewinnerin des 10 Prüfungen umfassenden Saisonaufgalopps gehört Dr. Christoph Berglar, der auch der Züchter der Maxios-Tochter ist. Die Dreijährige zählt zum großen westfälischen Lot von Trainer Andreas Wöhler, und sie besitzt nebenbei auch eine Nennung für 161. Henkel-Preis der Diana im Sommer.

Spätestens dann könnte es ein Wiedersehen mit dem Publikum der Landeshauptstadt geben, das zugleich einen feinen Ritt von Jozef Bojko mit einer exzellenten Tempoeinteilung zu sehen bekam. Nach Nayalas Eingangserfolg blieben die Dreijährigen zunächst einmal weiterhin die Protagonisten auf dem als „weich“ gemessenen Geläuf. Und das alles bei angenehmen, vorfrühlingshaften Temperaturen.

Stets das Heft in der Hand

behielt im Autovertrieb Gerstmann-Rennen dabei zunächst der favorisierte Dormio des Stalles WADOW, den Henk Grewe gesattelt hatte und dessen schneller Antritt es Jockey Lukas Delozier recht leicht machte, früh in Führung zu gehen, um diese am Ende dann auch nicht mehr abgeben zu müssen. Gut in Szene setzte sich hinter dem Equiano-Sohn dennoch die frische Sandbahn-Siegerin Jewel Of The Sea, die Platz zwei vor dem gut debütierenden Baron Mayson über die Linie brachte. Wie es aussieht, könnten die BBAG-Auktionsrennen in den nächsten Wochen und Monaten ein wesentliches Betätigungsfeld von Dormio werden.

Als Vertreter des Derby-Jahrgangs schrieb deutlich später im Preis der Galerie an der Börse dazu noch Manfred Schmelzers La Pradera ein besonderes Kapitel beim Fortuna-Renntag. Selbst wenn es ein Sieg am grünen Tisch war, zeigte die Wiesenpfad-Tochter doch ganz klar, warum sie als Favoritin gesattelt worden war. Für Henk Grewe und Lukas Delozier notierte man nach der Disqualifikation von Nubius den jeweils zweiten Tagestreffer. Dass der Dylan-Thomas-Sohn von innen immer weiter nach außen gegen die hier permanent angreifende La Pradera wegbrach, sah die Rennleitung als rennentscheidend an und korrigierte daraufhin den ursprünglichen Einlauf, der mit einem Halsvorteil zugunsten von Nubius ausgegangen war. Nichtsdestotrotz unterstrich dieser auch in der unglücklichen Niederlage, dass er eine gute Entwicklung über Winter genommen haben muss und in Kürze schon fällig sein dürfte. Wie ein baldiger Sieger lief darüber hinaus Kölsche Jung, der als einziger Debütant im Feld zuletzt Platz drei erobern konnte.

Bestes Handicap geht an Film

Der als Ausgleich II ausgeschriebene Preis der Fortuna stand ebenfalls erst in der zweiten Programmhälfte an. Hier waren es dann einmal mehr die Niederländer, die sich den dicksten Happen auf der Karte sichern konnten, und zwar dank des früh in vorderster Front auszumachenden Distanzspezialisten Film , auf dem Maike Riehl bis zuletzt nichts mehr anbrennen ließ. Was auch vonnöten war, weil sowohl Simon de Vlieger als auch Arguin im Einlauf zunehmend besser Tritt fassten. Doch ihre Attacken kamen schlicht zu spät, um den von Christian J.M. Wolters betreuten Hengst von Verdijk Logistiks Boxmeer noch irgendwie in Bedrängnis bringen zu können.

Der Grafenberger Jahresauftakt sah allerdings noch eine ganze Reihe weiterer Sieger und Platzierter. Wie etwa im MTW Brüggemann-Rennen, in dem die Schlussphase von Conquistadorkitten unter Michael Cadeddu bestimmt wurde, der sich gegen Lunar Prospect und Fazenda's Girl durchzusetzen verstand, was Valentina Steffutti gleich doppelte Gratulationen einbrachte, ist sie doch nicht nur Besitzerin des US-Wallachs, sondern auch seine Trainerin.

Zwei „Familienfeste

Das NRW-Garage Düsseldorf-Rennen holte sich Rockwell Lloyd aus dem Besitz Joachim Thomas Weißmeier mit einem hauchdünnen Vorteil vor Vertical Rhythm, während So Soon das dritte Geld bekam. Alles zusammen genommen, rundete sich diese Prüfung zu einem keinen „Familienfest“. Denn trainiert wird der Vierjährige von Regine Weißmeier, und für den entscheidenden Vorteil von einem kurzen Kopf sorgte Esther Ruth Weißmeier im Sattel des Vierjährigen.

Ein Ereignis , welches übrigens auf dem Fuße seine Nachahmer fand. Den Preis der Mitglieder und Fans von Fortuna Düsseldorf beherrschte nämlich gleich anschließend die Familie Engels aus Warendorf. Den Löwenanteil daran hatte natürlich der Wallach Nadito, der in der Distanz fast noch einmal erneut absprang und mit diesem Extra-Schwung den schon zu Hause geglaubten Lokalmatador Log In sogar einigermaßen bequem stellen und abfangen konnte. Große Freude darüber logischerweise bei Besitzer, Trainerin und Reiterin. Also bei Herbert, bei Katja und bei Lilli-Marie, die allesamt den Nachnamen Engels tragen. Platz drei ging hier noch an den Riesenaußenseiter Feroe d'Illat.

Ausgerissen und dann nicht mehr zu einzuholen war im Preis von action medeor der von Hogo Peeters betreute Wallach Knightsbridge Liam von H.Peeters Racing aus den Niederlanden. Jockey Maxim Pecheur hatte hier  beizeiten alles auf eine Karte gesetzt und letztendlich Erfolg damit. Zwar wurde der Fünfjährige zuletzt etwas kürzer, doch war da der rettende Hafen längst in Sicht. Für Ma jolie cherie und Dylan blieb dahinter nur noch der Kampf um die Plätze.

Mississippi bei der Viererwette vorne

Erst ganz zuletzt klärten sich hingegen die Fronten im Wettstar.de-Preis zugunsten von Mississippi, auf der sich Carlos Henrique augenscheinlich die letzten Reserven lange aufgehoben hatte. Was indes reichte, um die Contat-Tochter im Viererwetten-Rennen noch sehr sicher vor Decadent Times, Brown Beauty und Lacato ins Ziel zu bringen. Die von Ronny Heimburger für die New Field Stables vorbereitete Siebenjährige revanchierte sich dabei nicht zuletzt am Favoriten Lacato, der vor gut vier Wochen in Neuss auf Sand noch vor ihr gewesen war.

Auf Sand in Neuss war außerdem der Soldier-Hollow-Sohn Landkönig unlängst bereits als Sieger gefeiert worden. Eins drauf legte er gleich heute im Preis der Brauerei Füchschen, dem letzten sportlichen Punkt auf der Mammutkarte. Für Michael Cadeddu, im Sattel des Schützlings von Mario Hofer, war es beim zweiten Tagestreffer allerdings kein so ganz leichtes Spiel. Wie schon beim Start zuvor entpuppte sich die Stute Damanda's Dream erneut als hartnäckige Konkurrentin für den Wallach von LMGW-Bloodstock. Letztere musste allerdings erst noch eine Überprüfung durch die Stewards überstehen, ehe sie ihre Platzierung unter Dach und Fach hatte. Bei ihren Angriffen war sie dem ebenfalls kräftig mitmischenden und zuletzt drittplatzierten Impactful nämlich unübersehbar ins Gehege gekommen.

Diplomat überzeugt in Auteuil

Nur kurz nach Veranstaltungsschluss in Düsseldorf galt es für viele Besucher, noch schnell einen Blick in Richtung Auteuil zu tun, wo der deutsche Grand-Prix-Hengst Diplomat sein Debüt im Hindernissport gab. Was man auf den Bildschirmen zu sehen bekam, war ein überzeugender Einstand des achtjährigen Hengstes, den jetzt Carina Fey für Eckhard Sauren in Chantilly betreut. Die deutsche Trainerin präsentierte ihren Schützling bestens präpariert für den Prix Hubert de Navailles, ein mit insgesamt 45.000 Euro dotiertes Hürdenrennen über 3.600 Meter. Unter Benjamin Gelhay zeigte der Teofilo-Sohn nicht nur Talent fürs neue Metier. Dank seiner Flachklasse reichte es zuletzt sogar bereits zu einem überzeugenden Erfolg über gestandene Konkurrenten wie Diva D 'Athom und Doctor Fontenaille.




 

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