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Dubai World Cup: Gefährliche Herausforderer für Titelverteidiger Thunder Snow

Das Wüsten-Highlight um 12 Mio. Dollar

Dubai 26. März 2019

Am Samstag regnet es Geld in der Wüste: 35 Millionen Dollar werden dank der Petro-Dollars der herrschenden Maktoum-Familie und vieler Sponsoren auf dem ultra-modernen Meydan-Kurs in der Metropole Dubai ausgeschüttet.

Absolutes Highlight der Veranstaltung ist der Dubai World Cup (12 Mio. Dollar, 2.000 m, Dirt). Mit 5,75 Längen Vorsprung dominierte vor einem Jahr einmal mehr ein Pferd aus dem mächtigen Godolphin-Stall von Scheich Mohammed, als Thunder Snow (ein Sohn des im Gestüt Fährhof deckenden Helmet) vom Start bis ins Ziel keinen Gegner auch nur in seine Nähe ließ.

Natürlich ist das Ziel eine erfolgreiche Titelverteidigung, aber diesmal hat der von Saeed bin Suroor trainierte und einmal mehr von dem in Frankreich tätigen Spitzenjockey Christophe Soumillon zu reitende Crack einen neuen unerwartet starken Gegner, auf den man erst kürzlich aufmerksam wurde: Die Rede ist von Capezzano, der unter Mickael Barzalona, ebenfalls einem Top-Reiter aus Frankreich, für Dubai-Trainer Salem bin Ghadayer am Super Saturday hier in der dritten Runde der Al Maktoum Challenge mit neuneinhalb Längen vor ihm blieb und trotz einer äußeren Startnummer bald die gewünschte Pole-Position erreichte. Wenn er erneut im 13er-Feld die Spitze bekommt, ist er schwer zu verdrängen.

Das gilt aber auch für das dritte in Dubai vorbereitete Pferd aus der Favoritengruppe – North America (Richard Mullen). Der von Satish Seemar trainierte Crack war vor einem Jahr Thunder Snows Bezwinger in der Maktoum-Challenge, doch ein völlig verpatzter Start brachte ihn um alle World Cup-Chancen. Erneut bringt der Frontrenner zwei starke Siege mit, in den ersten beiden Durchgängen der Maktoum-Challenge. Vieles wird davon abhängen, wer am Samstag unterwegs vorne sich das Rennen einteilen kann.

Den in den vergangenen Jahren hier vielfach favorisierten Amerikanern gebührt diesmal eher die Rolle von chancenreichen Außenseitern – u.a. in Gestalt von Bill Motts Yoshida (Vierter im Breeders‘ Cup Classic, aber ohne Chance im Pegasus World Cup) mit Jose Ortiz und dem Pegasus-Zweiten Seeking The Soul unter Mike Smith für Trainer Dallas Stewart.

Lesen Sie auch unseren Vorbericht zum großen Rahmenprogramm.

Aus Dubai: Michael Hähn
 

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