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Favoritensieg durch Fountain Of Time im Preis des Gestüt Röttgen

Scheich Mohammed triumphiert auch in Berlin

Berlin-Hoppegarten 7. April 2019

Dubai-Herrscher Scheich Mohammed ist nicht nur der größte Pferdebesitzer der Welt, sondern auch der Eigner der Stunde: Nur acht Tage nach seinem Triumph mit Thunder Snow im Dubai World Cup war auch dieser Sonntag ein Glanztag mit bedeutenden Erfolgen in ParisLongchamp und Berlin-Hoppegarten. Bei der Saisonpremiere in der Hauptstadt siegte sein Erfolgsstall Godolphin mit der heißen Favoritin Fountain Of Time im Preis des Gestüt Röttgen (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.600 m).

Die Wetter hatten volles Vertrauen in die aus Frankreich von Henri-Alex Pantall aufgebotene vierjährige Lady und machten sie zur 2:1-Favoritin. Jockey Soufiane Saadi setzte schon nach wenigen Metern auf eine Offensiv-Taktik und hatte bald mehrere Längen Vorsprung auf die Konkurrentinnen. mit klarem Vorteil erreichte die Iffraaj-Tochter die Zielgerade und zehrte bis zum Ziel davon, auch wenn Nica noch bis auf eine halbe Länge näher kam, aber sie nicht mehr ganz erreichte. Auch Serena, die von weit hinten noch Platz drei gegen Viva Gloria eroberte, hielt sich ausgezeichnet.

„Ich war etwas früh in Front, aber es ist ja alles gut gegangen“, berichtete Fountain Of Times Reiter Soufiane Saadi und strahlte mit der Sonne beim bestens besuchten ersten Renntag 2019 in Berlin mit der Sonne um die Wette.

Edith ist die erste Hoppegartener Siegerin 2019

Begonnen hatte der Saisonauftakt in Hoppegarten mit einem allseits erwarteten Heimsieg: Die schon in weitaus höherer Klasse sehr achtbar gelaufene Edith (1,5:1-Favoritin) für den Stall 5-Stars ließ unter Bauyrzhan Murzabayev für Trainer Roland Dzubasz in einem 2.200 Meter-Rennen gegen Caracalla Queen und Amarone bald nichts mehr anbrennen.

Manche Pferde haben einen exakten Biorhythmus, wie die von Sarka Schütz in Hoppegarten trainierte Dolasilla (5,7:1), die in einem 2.200 Meter-Handicap nach einem bestens eingeteilten Ritt von Lukas Delozier mit den Außenseitern Napston und Rosentor keine Probleme hatte und ihren Vorjahrestreffer wiederholte.

Freude beim Kaffeekönig

Sehr zur Freude seines Besitzers, dem Hamburger Kaffeekönig Albert Darboven, dominierte der erstmals von Andreas Wöhler aufgebotene Pour le Coeur wie ein Pferd anderer Klasse in einem 2.000 Meter-Ausgleich III. Der aus Katar zurückgekehrte Jockey Eduardo Pedroza brauchte kaum aus sich herauszugehen, um Suarez, Antares und Del Campo stehenzulassen. Die Viererwette bezahlte 849,4:1 Euro.

Auch in einer 1.800 Meter-Prüfung für Dreijährige glänzte das Erfolgsteam Eduardo Pedroza/Andreas Wöhler, wobei die Wittekindshofer 1,5:1-Favoritin Shining Pass gerade noch einen Mini-Vorsprung gegen Guardian Fay sowie Reaction verteidigte. Das Diana-Trial am 9. Juni könnte das nächste Ziel der Siegerin sein.

Steigerungspotenzial hatte der von Marco Angermann in Leipzig betreute Mockingjay schon 2018 erkennen lassen. Und dieser Eindruck hatte nicht getäuscht, denn er behauptete sich mit Wladimir Panov als 4,8:1-Mitfavorit in einem Ausgleich III über die Meile sehr sicher vor Wasilios, Jackontherocks und Kataja. Die Viererwette kletterte auf 5.441,9:1 Euro.

Ein besonderes Kunststück brachten Trainer Andreas Wöhler und Jockey Eduardo Pedroza fertig: Dank seines völlig ungefährdeten Erfolges mit Lacento (2,3:1) in den Farben des Rennstalles Wöhler gegen den Trainingsgefährten Dantes und Global Cloud feierte dieses Gespann drei Treffer an diesem Nachmittag.

Im abschließenden 1.400 Meter-Handicap auf der Geraden Bahn hielt Frank Fuhrmanns Kareless (7,9:1) mit Maxim Pecheur ihren Vorsprung vor Goldie Doll und Brown Beauty sicher fest.

Lady Te Dritte im Prix Vanteaux

Eine ausgezeichnete Vorstellung bot die im Mitbesitz von Lebeau Racing und Torsten Raber stehende Lady Te bei ihrem ersten Start in einem Gruppe-Rennen. Im Prix Vanteaux (Gruppe III, 80.000 Euro, 1.800 m) wurde die von Carina Fey in Chantilly trainierte Tertullian-Tochter aus der Zucht des gestüts Schlenderhan als Riesenaußenseiterin Dritte hinter der Wertheimer-Vertreterin Platane (1,9:1, Maxime Guyon) und Etoile.

Ohne Chance blieb die von Henk Grewe für Darius Racing in den Prix Zarkava (Listenrennen, 48.000 Euro, 2.100 m) geschickte Cheshmeh (Clement Lecoeuvre) und wurde Siebte. Hier ging der Sieg an die mit gewaltigem Speed auftrumpfende Godolphin-Stute Morgan Le Faye (Mickael Barzalona/Andre Fabre) zur Quote von 3;1 vor der Aga Khan-Vertreterin Shahnaza und Lady Sidney. Die Ex-Deutsche Wonder of Lips wurde Zehnte.


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