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Henk Grewe über die Chancen seiner Top-Stute für das IDEE 150. Deutsche Derby in Hamburg

„Donjah ist ein außergewöhnliches Pferd“

Hamburg 11. April 2019

Das IDEE 150. Deutsche Derby, gesponsert von Albert Darboven, bildet am 7. Juli 2019 den absoluten Höhepunkt des Derby-Meetings (29. Juni – 7. Juli 2019) auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn und das Top-Ereignis der gesamten deutschen Rennsaison. Für das Jubiläums-Derby ist seit Monaten ein Name in aller Munde – Donjah, eine dreijährige Stute im Besitz von Darius Racing (von Stefan Oschmann, dem CEO des Pharma-Riesen Merck, der 2016 mit Isfahan das Blaue Band bereits an sich brachte.

Die von Trainer-Senkrechtstarter Henk Grewe (keiner gewann soviele Rennen wie der 36-jährige 2018 im In- und Ausland zusammengerechnet – insgesamt 93 Erfolge) in Köln trainierte Pferdedame könnte 22 Jahre nach dem Erfolg der Ammerländerin Borgia (1997) für das Ende der Durststrecke der Stuten im Derby sorgen. Das Potenzial dafür besitzt die Teofilo-Tochter in jedem Falle.

Zwei Starts, zwei Siege – das ist die bisher makellose Bilanz der Hoffnungsträgerin, die nach einem imponierenden Maidensieg in Köln auch im Herzog von Ratibor-Rennen (Gruppe III) im November in Krefeld auf und davon ging. Der erste Erfolg in einer Gruppe-Prüfung, der Bundesliga des Turfs, war unter Dach und Fach!

Der erste Saisonstart 2019 steht kurz bevor, und Trainer Henk Grewe gibt sich voller Zuversicht über die Vorbereitung von Donjah, die für 100.000 Euro bei der BBAG-Jährlingsauktion vom Gestüt Karlshof erworben wurde, gegenüber dem Hamburger Renn-Club:

Donjah hat sehr gut überwintert und sich noch einmal verbessert. Die Pläne sind noch nicht ganz konkret, da wir viele Optionen haben. Wir wollen auch versuchen, es ihr zunächst so leicht wie möglich zu machen auf dem Weg Richtung Derby. Wir haben uns gegen einen Start im Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen entschieden, da sie einen kleinen Trainingsstopp in der letzten Woche hatte, der uns um ein bis zwei Wochen zurückgeworden hat.“

Gut möglich, dass man nun im Diana-Trial am 9. Juni in Berlin-Hoppegarten beginnen wird, doch wird die exakte Route noch mit dem Besitzer besprochen. Henk Grewe: „Donjah ist ein außergewöhnliches Pferd. Auch nach dem, was sie in diesem Jahr schon im Training gezeigt hat, bin ich sehr optimistisch. Das Derby ist das große Ziel. Vielleicht kann sie auch als erste Stute das Doppel Derby/Diana schaffen.“

Grewe hat außerdem mit Django Freeman, dem Zweiten aus dem Preis des Winterfavoriten, ein weiteres Ass im Ärmel für das Jubiläums-Derby. Seine Einschätzung: „Seine Route steht schon ziemlich fest. Wir werden über das pferdewetten.de - Bavarian Classic am 1. Mai in München das Union-Rennen in Köln und dann das Derby ansteuern. Seine Arbeiten waren sehr vielversprechend. Ich habe damit zwei sehr gute Pferde für das Derby.“

 

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