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Standesgemäßer Sieg für Revelstoke in Mülheim

Feinschliff für den Klassiker

Köln 6. Mai 2019

Das Beste kam beim Feierabend-Renntag am Montag auf der Galopprennbahn in Mülheim an der Ruhr gleich zu Beginn: Der von Andreas Wöhler für Australian Bloodstock und Ronald Rauscher trainierte Klasse-Dreijährige Revelstoke gab im einleitenden 1.400 Meter-Rennen, das man auf Initiative von Rennclub-Präsident Karl-Dieter Ellerbracke zusätzlich ins Programm aufgenommen hatte, einen Saisoneinstand nach Maß.

Jockey Bauyrzhan Murzabayev tat unterwegs nur das Notwendigste auf dem 1,4:1-Favoriten, wartete an letzter Stelle ab und entlockte Revelstoke dann die deutlich größten Reserven, um den vorne bestens standhaltenden Auenqueller Molly Massimo und Dormio, der hauchdünn Platz zwei verpasste, abzufangen. Nur mit den Händen geritten, gewann der Hoffnungsträger sehr leicht. Das dürfte genau die richtige Aufgabe für den schon 2018 gruppeplatzierten Hengst für das klassische Mehl-Mülhens-Rennen am 19. Mai in Köln gewesen sein.

„Jedes Rennen muss erst einmal gewonnen werden, die anderen Pferde hatten schon einen Start voraus. Revelstoke ist ein praktischer Typ. Ich hätte mir gewünscht, dass er noch etwas mehr gewachsen wäre. Ich bin dem Mülheimer Rennclub sehr dankbar, dass er dieses Rennen kurzfristig arrangiert hat“, sagte Andreas Wöhler schon vor dem Rennen.

Klug-Zweierwette bei den dreijährigen Stuten

Mit einem Traumergebnis für Champion-Trainer Markus Klug endete die Stutenprüfung für Dreijährige über 1.400 Meter, in der sich die Görlsdorferin Gold als 1,8:1-Favoritin mit Jockey Maxim Pecheur noch deutlich von ihrer Trainingsgefährtin Jetcologne freimachte. Ilva hielt Platz drei fest. Die Siegerin Gold besitzt Nennungen für beide Stuten-Klassiker, die 1.000 Guineas und den Henkel – Preis der Diana.

Skyful Sea auf den Spuren der Schwester?

Eine mehr als noble Abstammung besitzt Gestüt Bonas Skyful Sea als Tochter von Arc-Sieger Sea The Stars und Halbschwester der Diana-Siegerin Salomina. Und die von Peter Schiergen trainierte Dreijährige scheint auch jede Menge Potenzial zu besitzen, denn in einer 2.100 Meter-Konkurrenz wurde die von Champion Andrasch Starke gerittene 2,1:1-Favoritin vor den gut debütierenden Bitcoin und Funkenmarie mit zunehmender Distanz noch sehr souverän. Natürlich besitzt auch Skyful Sea Nennungen für verschiedene Großereignisse, wie das Stutenderby.

Beim zwölften Anlauf landete die von Uwe Schwinn aus Beckingen in einen Lauf zur Sport-Welt Amateur-Trophy (Ausgleich IV, 2.300 m) geschickte La Kabbale (3,2:1) ihren ersten Sieg. Genau richtig stand der Zielpfosten für die Favoritin, die sich mit Ronny Bonk gegen den heranfliegenden Honkong Adventure nach Hause rettete. Der lange führende Luminist hielt Rang drei fest.

Weiterhin blendend läuft es für den Weilerswister Trainer Christian von der Recke, der am 1. Mai das 2.000. Rennen seiner Karriere gewonnen hatte. Nun schaffte Fumarole (6,3:1) das Kunststück, die 1,2:1-Favoritin Glady Mary problemlos abzuwehren. Dritte wurde die stets führende La Tendresse.

Amon auf der Überholspur

Schon im Führring hatte sich Trainer Dr. Andreas Bolte sehr optimistisch zu den Chancen von Amon geäußert. Und der vierjährige Wallach des Gestüt Winterhauch wurde dieser Einschätzung gleich bei seinem ersten Saisonstart, dem erst dritten Auftritt überhaupt, in einem 2.100 Meter-Ausgleich III bravourös gerecht. Denn nach optimaler Einteilung von Rene Piechulek setzte sich der 4,5:1-Mitfavorit von zweiter Position auf der Zielgeraden früh von der Konkurrenz ab, wobei die holländische Stute Wolwedans noch mit tollem Endspurt auf Platz zwei vor Arabian Dreamer vorstieß.

Familien-Angelegenheit in der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.500 m): Nach etlichen guten Platzierungen stiefelte El Torito aus dem Weilerswister Quartier von Caroline Fuchs nach einem ausgefeilten Ritt ihres Lebensgefährten Alexander Pietsch allen davon: Der 4,6:1-Mitfavorit machte sich in dieser mit der Flagge gestarteten Konkurrenz genau im entscheidenden Moment von Incorruptible, Princess Peaches und Forgo frei. Die Viererwette bezahlte 6.667,1:1 Euro.

Amazone Rebecca Danz bewies in einem 1.300 Meter-Handicap, das wiederum mit der Flagge abgelassen wurde, weshalb sie Weltmeisterin ist: Auf dem von Janine Beckmann aus Versmold entsandten Monte Cinq (11,1:1) teilte sie alles bestens ein, wobei mit Shamrock Emma eine große Außenseiterin Zweite wurde vor Hurricane Harry.

„Hurrikan“ zum Abschluss

Nach vielen Favoritentreffern gab es im abschließenden Ausgleich III über 1.400 Meter um kurz nach 20 Uhr noch eine große Überraschung: Denn mit Fair Hurricane hatte man nicht unbedingt gerechnet, aber der 15,1:1-Außenseiter des Stalles Margarethe aus dem Krefelder Quartier von Mario Hofer flog unter Michael Cadeddu mit kapitalem Speed regelrecht davon. Auch der Zweitplatzierte Avarengo gehörte zu den weniger gewetteten Pferden, während der Ex-Seriensieger und Favorit Town Charter vom letzten noch auf Platz drei kam, aber diesmal nie eine Siegmöglichkeit hatte.



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