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Grewe-Hoffnung macht in Dresden große Kasse

Favoritensieg durch Dormio im bwin BBAG Auktionsrennen

Dresden 25. Mai 2019

Favoritensieg im bwin BBAG Auktionsrennen (52.000 Euro, 1.200 m) am Samstag auf der Galopprennbahn in Dresden durch den von Henk Grewe in Köln für den Stall WAOW vorbereiteten Dormio. Mit Jockey Filip Minarik wurde der als Jährling für 20.000 Euro bei der BBAG-Jährlingsauktion aus der Zucht von Volker Käufling erworbene Equiano-Sohn den hohen Erwartungen glänzend gerecht.

Die Wetter lagen goldrichtig

Früh ging Minarik mit dem dreijährigen Wallach an die Spitze und löste sich rechtzeitig von der Konkurrenz. Das Ziel stand goldrichtig für den heißen 1,7:1-Favoriten. Denn auf den letzten Metern flog Alpinius regelrecht heran, erreichte ihn aber nicht mehr ganz. Eine halbe Länge trennte die beiden Erstplatzierten. Deutlicher zurück hielt Reine des Fleurs Platz drei gegen Best Spirit fest, womit die drei Erstplatzierten genau in der Reihenfolge einkam, wie von den Wettern vorhergesagt.

Dormio besitzt Nennungen in Auktionsrennen in Hoppegarten, Hamburg, Bad Harzburg und Hannover und könnte auf dieser Ebene weiter große Kasse machen. 25.000 Euro betrug das Preisgeld beim Dresdener Triumph.

Dresdener Treffer durch Coppelia im Ausgleich I

Schon ihren achten Saisonstart absolvierte die vierjährige Stute Coppelia, doch im Großen Preis der Freiberger Brauerei (Ausgleich I, 22.500 Euro, 1.400 m) zeigte sich die Soldier-Hollow-Tochter, die einen Top-Tag für den Stall Oberlausitz als Besitzer einleitete, bestens aufgelegt und feierte ihren bisher bedeutendsten Sieg für die Dresdener Trainerin Claudia Barsig. Mit Jockey Michael Cadeddu im Sattel hielt die 4,1:1-Mitfavoritin die zügig aufkommende Be Sweet und den lange führenden Dancing Hawk sehr sicher fern.

Trainerin Claudia Barsig legte in einem Ausgleich III über 2.000 Meter überraschend nach – der 24,7:1-Außenseiter Legacy (Rene Koplik) ließ in den Farben des Galoppklub Leipzig Good Bye und Palace King zu sehr hoher Quote hinter sich. Der Favorit Storyinword, noch mit einer Derby-Nennung ausgestattet, musste mit Platz vier vorlieb nehmen.

Begonnen hatte der Nachmittag mit einer packenden Kampfentscheidung in einem 1.400 Meter-Ausgleich IV. Hier eroberte der von Guido Scholze vor Ort trainierte Sha Gino (4,8:1) unter Luca Murfuni im allerletzten Galoppsprung einen hauchdünnen Vorteil gegen den tschechischen Gast Baahy und dessen Landsmann Poet’s Rock. Die Dreierwette bezahlte stattliche 6.318,10 Euro.

Viel Vertrauen war in einem 2.200 Meter-Rennen mit dem von Henk Grewe in Köln trainierten McCarthy’s gegangen. Und nach einem starken Ritt von Bauyrzhan Murzabayev, dem derzeit fast alles gelingt, rettete sich der 4,4:1-Favorit vor Innis und Solana nach Hause.

Dagegen hatten die Wetter die von Uwe Stech aus Hoppegarten in eine 1.900 Meter-Prüfung für Dreijährige geschickte Schimmelstute Desirose (13:1) klar unterschätzt, doch mit Bayarsaikhan Ganbat ließ die Außenseiterin vor Son of Eagle und Burning Rose nie etwas anbrennen.

Völlig erwartungsgemäß war der Treffer von Stall Oberlausitz‘ Saxonia aus dem Dresdener Quartier von Stefan Richter in einem 1.500 Meter-Ausgleich III. Unter Wladimir Panov entfaltete die 2,6:1-Favoritin den meisten Schwung vor Gondano und Connected.

Stefan Richter vervollständigte gemeinsam mit Wladimir Panov am abschließenden 1.900 Meter-Handicap ebenfalls ein Doppel – mit Osumi (3,9:1), die den Trainingsgefährten Napston und Flying Flamingo noch überspurtete, womit es eine Dresdener Dreierwette gab. 


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