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Der „perfekte Vortrag“ mit Lady Magic vor fast 10.000 Zuschauern

Österreichische Stute gewinnt erneut in München

München 24. Juni 2019

Mit dem auch in diesem Jahr wieder bestens besuchten Auto Häusler-Renntag (knapp 10.000 Zuschauer) wurde das stattliche Galopp-Programm am Montagabend in München fortgesetzt. Wie schon am Maifeiertag sollte sich die weite Reise aus Österreich für Klaus Koglers Lady Magic so richtig lohnen. Denn im über 2.200 Meter führenden Ausgleich III feierte die 3,8:1-Mitfavoritin ihren zweiten Saisonsieg.

Zu einem Großteil geht der Treffer auf das Konto von Rene Piechulek, der der fünfjährigen Stute an der Spitze ein perfektes Rennen servierte. Von deutlichen Vorsprung konnte Lady Magic locker leben, so sehr auch Escobar und Winoso noch Boden gutmachten. „Das war ein perfekter Vortrag“, umschrieb es Rennkommentator Nicolaus von Miltitz.

Punkte für die Championatskandidaten

Gleich zu Beginn feierte Maxim Pecheur in einer Meilen-Prüfung einen Treffer (Sieg Nummer 41) im Championatskampf gegen seinen Widersacher Bauyrzhan Murzabayev. Mit der von Werner Glanz für den Stall Challenger trainierten Propolia (5,3:1) überspurtete Pecheur den Kontrahenten auf Queen Josephine noch ganz zum Schluss. Number One Run hatte Platz drei früh sicher. Kurios: Die Zweierwette bezahlte mit 8,5:1 mehr als die Dreierwette (5;1).

Aber nur eine halbe Stunde später schaffte Bauyrzhan Murzabayev seinen 40. Saisontreffer, als er Trainer Werner Glanz mit Wynona (6,1:1) ein schnelles Doppel bescherte. In einem 2.000 Meter-Rennen wehrte er mit der bislang noch sieglosen Stute All About Me und Dialah sicher ab.

Glanz-Pferde in Überform

Werner Glanz erwischte einen echten Glanztag, denn mit Naledi in den Farben des Galopp Club Süddeutschland war in einem Meilen-Ausgleich III der dritte Tagestreffer fällig. Jozef Bojko hielt mit der 6,4:1-Chance Start-Ziel Ferragosta und Saxonia fern.

Eva-Maria Geisler siegt für ihren Ehemann

Mit einer großen Überraschung endete ein 1.400 Meter-Rennen, denn den Iffezheimer Gast Winsome Academy (11,3:1) hatte man trotz des Zweibrücker Erfolges kaum auf der Rechnung. Aber Eva-Maria Geisler rettete auf der Stute des Stalles Hernstein, die ihr Ehemann Gerald Geisler (ging nach einem Unfall beim Aufwärmen zu einem Fußball-Spiel an Krücken) trainiert, einen minimalen Vorsprung vor dem einen Schritt zu spät kommenden Favoriten Angry Bird. Dusky Dance hielt sich als Dritter erstaunlich gut, während die höher eingeschätzte Geisler-Stute Wonderful Görl nach fast zwei Jahren Pause bald keine Rolle mehr spielte.

Gerald Geisler durfte sich sogar über einen Doppelsieg freuen, denn die Stute Doris war in einem 2.000 Meter-Ausgleich IV unter Jozef Bojko auch durch Ourasi und Sweety Heart nicht mehr zu gefährden. 26,9:1 gab es als exorbitanten Siegtoto. Auch die Dreierwette kletterte mit 6.685,1:1 Euro in eine bemerkenswerte Höhe.

Mit einer imponierenden Vorstellung wartete der Dresdener Gast In Memory (2,3:1) in einer 2.200 Meter-Konkurrenz auf, denn die von Stefan Richter nach München geschickte Stute des Stalles Memory, die mehrfach viel stärkere Gegner getroffen hatte, dominierte mit Martin Seidl vor Awesome Kitty und Wynono nach Belieben.

Stefan Richter legte später in einem Ausgleich IV über 1.600 Meter nach, als Lady Lilian (4,8:1) unter Wladimir Panov, der noch am Sonntag in Hannover seinen 500. Karrieresieg erzielt hatte, im allerletzten Galoppsprung gegen Lady Vivian die Nase vorne hatte. Zashka schob sich als Außenseiterin auf Rang drei.

Action Pure zum vierten Mal

Ein besonderes Kompliment haben sich Trainerin Jutta Mayer und Reiterin Tamara Hofer verdient: Im abschließenden 1.300 Meter-Handicap um kurz nach 21 Uhr schaffte Action Pure (2,4:1-Favoritin) als immerhin schon sechsjährige Stute das Kunststück das vierte Rennen hintereinander zu gewinnen. Neriano machte als Zweiter vor Sequel zwar noch jede Menge Boden gut, erreichte die Seriensiegerin aber nicht mehr ganz.


 

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