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Französischer Hengst dominiert auch im pferdewetten.de – Großer Hansa-Preis

French King ist der „König von Hamburg“

Hamburg 30. Juni 2019

French King ist auch der „König von Hamburg: Der im Besitz von Katar-Scheich Abdullah bin Khalifa Al Thani stehende und von Henri-Alex Pantall in Frankreich trainierte vierjährige Hengst landete am Sonntag vor 4.000 Zuschauern seinen zweiten großen Triumph in Deutschland: Nach dem Sieg im Carl Jaspers-Preis in der German Racing Champions League in Köln beherrschte der 2,6:1-Favorit unter Weltklasse-Jockey Olivier Peslier auch die fünf Konkurrenten im pferdewetten.de – Großer Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m) am Sonntag auf der Derby-Bahn.

Bis in die Zielgerade hinein stand die Top-Prüfung des ersten Wochenendes beim Derby-Meeting im Zeichen des Außenseiters Oriental Eagle, der etliche Längen Vorsprung auf Royal Youmzain besaß, dahinter hatte French King als Dritter eine optimale Ausgangslage. Zunächst eroberte Royal Youmzain dann die Spitze, doch als French King in bester Haltung Mitte des Einlaufs attackierte, war die Frage nach dem Sieger sofort beantwortet. Mit zweieinhalb Längen Vorsprung verabschiedete sich French King von seinem einzigen Kontrahenten.

Enorme Gewinnsumme

Mit den hier verdienten 40.000 Euro steigerte der weitgereiste French King seine Gewinnsumme auf 695.273 Euro, es war schon der siebte Sieg beim 16. Start für den Gast aus Frankreich. Jockey Olivier Peslier, dessen Tochter Megane am selben Tag ein Rennen in Argentan gewonnen hatte, erklärte in einem ersten Statement: „Er war heute viel relaxter als bei seinem letzten Start. Ich hatte an dritter Stelle eine gute Lage, habe ihn an der letzten Ecke noch einmal verschnaufen lassen, dann hat er schnell die passende Antwort geliefert.“

Royal Youmzain wieder stark

Royal Youmzain lief als Zweiter das erwartet starke Rennen, auch wenn er keine Antwort gegen French King wusste. Trainer Andreas Wöhler: „Er hat sich verbessert gegenüber seinem letzten Laufen, das sieht man auch am Abstand zu den anderen Pferden. Der Sieger muss sich in letzter Zeit sehr stark gesteigert haben.“

Colomano, der zuletzt noch Oriental Eagle den dritten Rang wegschnappte, komplettierte die Dreierwette. „Wir sind zufrieden, er läuft immer gute Rennen“, so sein Betreuer Markus Klug. Oriental Eagle hielt diesmal vorne länger stand. „Er wird in diesem Jahr noch besser werden“, vermutete sein Betreuer Jens Hirschberger.

Die stark gewettete Stute Skyful Sea kam nie über Rang fünf hinaus. „Das war zu schwer“, signalisierte ihr Jockey Andrasch Starke. Alounak bildete das Schlusslicht. „Er zog nicht entscheidend durch und galoppierte vorsichtig“, sagte Trainer Waldemar Hickst.

Ehrung für Albert Darboven

Albert Darboven, Vize-Präsident des Hamburger Renn-Clubs und seit vielen Jahren Sponsor des Derbys, wurde von Direktoriums-Präsident Dr. Michael Vesper mit der Goldenen Medaille des Direktoriums, der höchsten Auszeichnung im Galopprennsport hierzulande, geehrt (lesen Sie dazu unseren Extra-Text).

Fällig für den ersten Erfolg war im einleitenden 1.600 Meter-Rennen für dreijährige Stuten die Röttgenerin Elvira (3,9:1). Mit Adrie de Vries bestimmte die Le Havre-Tochter Start-Ziel gegen Daily Delight und La Valetta stets das Geschehen. „Sie hatte sich in diesem Jahr verbessert. Die Taktik war, von vorne zu gehen. Vielleicht gehen wir zunächst in ein Handicap und später ins Listenrennen“, erklärte Trainer Markus Klug.

Enorm gesteigert ist in diesem Jahr der von Jan Korpas in Hoppegarten vorbereitete Dantos (7,1:1), der nach perfekter Einteilung von Martin Laube mit der bewährten Start-Ziel-Taktik schon den dritten Saisontreffer einfuhr. Love Fifteen und Feuerlilie konnten ihn nicht verdrängen.

Rennerfahrung zahlt sich aus, das bewahrheitete sich in der Zweijährigen-Prüfung über 1.400 Meter, als die in Köln lange prominente Auenqueller Soldier Hollow-Tochter Vallee des Fleurs (3,1:1) Start-Ziel vor Paloma Ohe und Vive en liberte stets locker beschleunigte. Jens Hirschberger trainiert die Lady in Mülheim, Andrasch Starke zeichnete sich im Sattel aus.

Wieder Timmermann auf Barocca

Sieben Jahre war Ulli Timmermann nicht mehr in den Sattel gestiegen, nun gewann sie nach dem Magdeburger Erfolg mit der von Sascha Smrczek in Düsseldorf trainierten Barocca (5,3) gleich noch einmal, in einem 2.000 Meter-Handicap. Mit viel Speed überspurtete sie noch Polarstern und Luminist.

Riesenquote in der Viererwette

Eine Riesenquote gab es in der Viererwette, denn mit dem zuvor bei 17 Starts noch sieglosen Epatant (34,7:1) als Gewinner hatte kaum jemand gerechnet, es war der 99. Siegtreffer für Esther Ruth Weißmeier, die den Wallach aus dem Stall ihrer Mutter Regine in Sonsbeck steuerte, und auch die platzierten Pferde Nero de Avolo, Ovambo Princess und Primetta hatte man kaum auf der Rechnung, so dass die Quote auf 32.068,7:1 kletterte. Sie wurde einmal getroffen.

Jubiläum für Weißmeier

Für die Familie Weißmeier kam es noch besser, denn im abschließenden 1.800 Meter-Rennen stürmte der Außenseiter Lindsar (13:1) noch ganz knapp an Naqdy und Seqania vorbei. Damit war der 100. Sieg für Esther Ruth Weißmeier perfekt.

Die Darius Racing-Form hat merklich angezogen, nach dem Sieg von Abadan am Samstag im Langen Hamburger trumpfte nun der von Waldemar Hickst trainierte Daatis (2,4:1) mit Marco Casamento mit der Start-Ziel-Taktik klar gegen Noble Campain und Nextwave auf.

Santiano in Hamburg nicht zu schlagen

Auch bei seinem dritten Start in Hamburg war Torsten Reinekes Santiano (2,4:1) nicht zu bezwingen. Mit seinem Lieblingsjockey Martin Seidl eroberte der mächtig verbesserte siebenjährige Wallach in einem Ausgleich I über 1.800 Meter noch einen sicheren Vorteil vor Doinyo und Alinaro.

Die starke Hamburger Form des Großenknetener Trainers Toni Potters hält weiter an –der 2,9:1-Favorit Forgo (zweites Tagestreffer für Adrie de Vries) gewann mit Leichtigkeit den 1.400 Meter-Ausgleich III vor Mister Bean und South Coast.

Hochspannung vor dem Rennen des Jahres

Bereits jetzt herrscht Hochspannung in Hamburg, denn am Sonntag, 7.Juli steht zum Abschluss des Meetings das bedeutendste Galopprennen des Jahres 2019 auf dem Programm: Im IDEE 150. Deutschen Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) geht es um 650.000 Euro an Rennpreisen und viel Renommee in der German Racing Champions League!

 

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