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Sun at work einer von sechs Treffern des Jockeys

Pecheur-Power pur!

Dresden 13. Juli 2019

Nach einer ganzen Serie von zweiten Plätzen meldete sich Jockey Maxim Pecheur beim Renntag in Leipzig mit zwei Siegen zurück, nun setzte er am Samstag die Serie in Dresden mit sage und schreibe sechs Erfolgen fort und galt somit als Mann des Tages. Mit Sun at work ritt er natürlich auch den Sieger im Hauptereignis, dem Großen bwin Sommerpreis, einem mit 25.000 Euro dotierten Listenrennen über 1.900 Meter.

Mit dem bereits siebenjährigen, von Werner Haustein in Bremen betreuten Wallach setzte er sich in den Farben von Elisabeth Kindrat aus Katensen nach dem Öffnen der Boxen an die Spitze, die er auch in der Zielgeraden vehement verteidigte.

Lange Durststrecke geht zu Ende

Sun at work konnte immer wieder zulegen und lief eine halbe Länge vor der mit viel Speed endenden Baccara Rose (Marco Casamento) als Erster über die Ziellinie. Erst zweidreiviertel Längen dahinter sah der als klarer 1,8:1-Favorit gehandelte Kronprinz (Andrasch Starke) nie zwingend aus und belegte Rang drei. Obwohl der letzte Sieg von Sun at work fast zwei Jahre zurückliegt, zahlte der Wallach am Toto 7,6:1.

Besser hätte der Renntag für die heimische Trainingszentrale nicht beginnen können als mit dem Sieg des von Stefan Richter trainierten Antonori. In der Endphase gab der von Maxim Pecheur gerittene Wallach dem auf 1,2:1 herunter gewetteten Northern Hollow (Martin Seidl) knapp mit einem Kopf das Nachsehen. Antonori zahlte 6,0:1. Keine Rettung gab es für den Wallach Shahram, der unterwegs einen Schulterbruch erlitt.

Das Duo Richter/Pecheur musste nur eineinhalb Stunden warten, ehe beide nach dem Sieg mit dem dreijährigen Molly Filius im Ausgleich III über 2.000 Meter erneut zur Siegerehrung gebeten wurden. Mit einer Siegquote von 3,0:1 wurde Molly Filius seiner Favoritenrolle mit Hals-Vorteil gerecht. Doch damit nicht genug für Maxim Pecheur. Unter strömendem Regen führte er auch die Stute Belinda Too aus dem tschechischen Stall von Helena Vorsilkova zum Sieg im Ausgleich III über 1.400 Meter, die Siegquote: 9,3:1.

Nach einer kurzen Regen-Unterbrechung des Renntages sicherte Maxim Pecheur seinen fünften Tagessieg. Dieser gelang im Sattel von Litonya aus dem Quartier von Angelika Glodde zur Quote von 9,5:1. Zum Finale setzte er noch einen drauf, als auch Kaisertaler (Trainerin: Helena Vorsilkova) zur Quote von 6,0:1 nicht zu schlagen war.

Ganz besondere Serie

„Ich hatte sicherlich schon zehn Mal drei Siege an einem Tag, aber noch nie solch eine Serie mit vier oder fünf oder sogar sechs Siegen wie heute. Das ist für mich etwas ganz Besonderes“, kommentierte ein strahlender Maxim Pecheur. Da Kollege Bauyrzhan Murzabayev in Dresden ohne Treffer blieb (bisher 48 Siege), hat Maxim Pecheur nun im Jockey-Championat mit 49 Erfolgen wieder die Spitzenposition inne.

Im Jahre 2015 hat der ebenfalls aus Tschechien stammende Reiter Jan Verner hierzulande vier erfolglose Gastspiele absolviert, und auch in der laufenden Saison blieb er bei drei Ritten bislang sieglos. Im Sattel der vierjährigen Mo My Queen gelang ihn nun in Dresden der erste Deutschland-Treffer. Start-Ziel war er mit zwei Längen Vorteil nicht zu schlagen. Tschechien ist auch die Heimat von Trainer Filip Neuberg.

Die von Eva Fabianova trainierte und von Rene Piechulek gerittene Lips Queen bildete mit einer Siegquote von 24,2:1 die größte Überraschung an diesem Nachmittag.

 

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