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Shrubland gewinnt für Stephan Ahrens Deutschlands Top-Hürdenrennen

Präsidenten-Sieg in Bad Harzburg

Bad Harzburg 25. Juli 2019

Das nennt man einen besonders populären Sieger: Shrubland, der von Christian von der Recke in Weilerswist für eine Besitzergemeinschaft um den Rennvereins-Präsidenten Stephan Ahrens trainierte Wallach, gewann am Donnerstagabend in Bad Harzburg Deutschlands bedeutendstes Hürdenrennen.

Im Preis des Elektrohandwerks Goslar/Bad Harzburg – Große Bad Harzburger Hürden Trophy (Listenrennen, 12.000 Euro, 3.400 m) fügte er seinem kürzlichen Erfolg in Wissembourg gleich diesen wichtigen Sieg an einem heißen Sommerabend bei. Nach einem ausgezeichneten Ritt von Miguel Lopez, der sich nicht auf die von Magna Cartor und Trim angezettelte Tempojagd einließ, spielte Shrubland auf der Geraden große Reserven aus und schnappte sich mit großem Speed diese Prüfung noch locker vor der ebenfalls stark nachsetzenden Leierspielerin und dem polnischen Gast Trim.

Vatenko liebt Bad Harzburg

Er liebt Bad Harzburg und war am Donnerstag wieder der Held im wichtigsten Rennen des Rahmenprogramms: Peter Schrades Vatenko aus dem Hoppegartener Stall von Roland Dzubasz, der hier vor drei Jahren das Auktionsrennen gewonnen hatte, ließ sich den mit 10.000 Euro dotierten Ausgleich II über 1.550 Meter nicht nehmen.

Nach einem punktgenauen Timing von Jockey-Spitzenreiter Bauyrzhan Murzabayev ließ der zuletzt in Leipzig nur mit viel Pech unterlegene Sechsjährige als 3,2:1-Favorit den Außenseiter Saxone sowie So Brave hinter sich und feierte seinen ersten Saisontreffer.

Atlanta standesgemäß

Mit einem standesgemäßen Erfolg der Favoritin Atlanta hatte der Nachmittag begonnen. In einem von Dr. Andreas Bolte bestens ausgesuchten 2.400 Meter-Rennen ließ sich Rene Piechulek mit der 1,6:1-Favoritin lange von Torqueville ziehen, ehe er in der entscheidenden Phase locker einen Gang höher schaltete. Cassilero hatte Rang drei früh sicher.

Grewe-Sieg bei den Zweijährigen

Schon in Hamburg galten Phuket Paradise einige Erwartungen, doch der Rennverlauf war damals nicht nach dem Gusto des von Henk Grewe in Köln trainierten Zweijährigen gewesen. In einer 1.200 Meter-Prüfung rehabilitierte sich der 2:1-Favorit unter Bauyrzhan Murzabayev nun schnell und machte sich von zweiter Position aus souverän von der noch gut aufkommenden Außenseiterin Winsome Belle und Akatino frei.

Bei zuvor 41 Starts hatte Baker Street nur ein Rennen gewinnen können, doch der von Matthias Schwinn aus Honzrath entsandte Wallach wurde in einem 1.550 Meter-Handicap nun nach dem Ehrenplatz vom Sonntag seiner Rolle als 2,8:1-Favorit souverän gerecht. Mit starkem Schlussspurt spazierte er davon, wobei der schon 14-jährige Banspezialist Danon Perth noch Awjab Platz zwei wegschnappte.

In der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.850 m) gab es einen sehr formgemäßen Ausgang, als der von Günter Lentz aus Bremen-Mahndorf engagierte So Soon (3,1:1), auf den kurz vor dem Start viel Geld unterwegs war, mit Marco Casamento an den Gegnern vorbeistürmte. Polarstern, Fireprincess, die sehr viel Pech im Endkampf hatte, und Zenith machten die Viererwette komplett, die 861,6:1 Euro bezahlte.

Immer wieder die Favoriten

Kurios: Auch im siebten Rennen, wie in allen Prüfungen zuvor, setzte sich mit Enissey (2,8:1) der Favorit durch. In diesem über 2.000 Meter führenden Ausgleich III führte Maxim Pecheur (zweiter Tagessieg) den von Miltcho Miltchev für den Litex Commerce in Köln trainierten Wallach zu einem sicheren Sieg über den heranbrausenden Außenseiter Noble Fighter und die lange führende Theodosia.

Ganz starker Apoleon

Und auch im abschließenden Hürdenrennen über 3.400 Meter trumpfte der Favorit auf: Deutschlands bester Halbblüter Apoleon (2,4:1) dominierte bei seinem Hürdendebüt in einem 3.400 Meter-Rennen frühzeitig. Jockey Jan Faltejsek konnte auf dem neunjährigen Wallach aus dem Stall von Anna Schleusner-Fruhriep am Ende den Richterspruch gegen den tschechischen Gast Alva und Little Princess bestimmen. Es war eine imponierende Vorstellung!

Aufgrund der hohen Temperaturen wurden die Pferde stets erst spät aus dem Führring zur Bahn und nach den Rennen nicht mehr in den Absattelring gebracht. Damit waren sie nicht lange der Hitze ausgesetzt.

Riesen-Erfolgserlebnis für Guido Schmitt

Ein ganz großes Kunststück gelang dem Düsseldorfer Besitzer Guido Schmitt im Quinté+-Handicap (52.000 Euro, 1.600 m) am Donnerstagabend in Deauville/Frankreich: Mit Hout Bay (Mickael Barzalona) aus dem Krefelder Stall von Mario Hofer und Wow (Coralie Pacaut/Andreas Suborics) durfte er sich über die beiden Erstplatzierten freuen. Lediglich sein Jasnin schaffte es nicht auf einen vorderen Rang.


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