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Punktedoppel für Dzubasz, Pecheur und Murzabayev

Be my Best und Global Cloud überzeugen vollends

Berlin-Hoppegarten 26. Juli 2019

Es scheint fast so, als bräuchte die Stute Be my Best nur den Sommer in Berlin, um sich zu Höchstleistungen aufschwingen zu können. Schon im August letzten Jahres hatte sie in Hoppegarten schließlich einen noch nachhaltig in Erinnerung gebliebenen Sieg in einem Ausgleich III zustande gebracht. Heute nun, beim hochsommerlichen Abendrenntag - aufgrund der hohen Temperaturen erfolgte der erste Start eine halbe Stunde später als ursprünglich geplant –, präsentierte sich die Areion-Tochter vor den Toren der Hauptstadt einmal mehr prächtig aufgelegt. Im smart-turf-Rennen, der ersten von acht auf der Karte stehenden Prüfungen, galoppierte sie abermals auf der sprichwörtlichen Siegerstraße und dem weiteren Feld auf und davon.

Der heutige Treffer der sicherlich überdies von der Stallform von Toni Potters beflügelten Fünfjährigen der Besitzergemeinschaft Schmidt-Seegers ist allerdings rein rechnerisch eine ungleich höher anzusiedelnde Form, schlug sie unter Michael Cadeddu an Cabarita und Skrei doch zwei Gegnerinnen von veritablen Listenformat. Je weiter es wurde, desto souveräner beherrschte Be my Best am Ende sogar die Szenerie.

Ganz ähnlich sah es beim direkt anschließenden Erfolg des von Eva Fabianova für den Rennstall Germanicus gesattelten Wissam im DJ Cooper-Rennen aus. Nach zwei schon guten Platzierungen in diesem Jahr gelang dem Wallach in der Hand von René Piechulek jetzt der erste Sieg über Cioccholic und Blue Distant.

Im unmittelbar darauf folgenden Berlin Partner-Preis zeichnete sich eingangs zur Geraden fast  ein vergleichbares Bild schon ab. Doch bekam Stall Mandarins Next Soldier hier dann doch etwas mehr Druck von der Konkurrenz, als Let me know und Moon power in der Schlussphase mobilmachten. Allerdings fuhr Maxim Pecheur auf dem Schützling von Yasmin Almenräder genauso wenig schon „auf Reserve“.

Nochmal Maxim Pecheur

Für Next Soldiers Reiter ging es nach dem Preis des Ostseemeetings BAD DOBERAN abermals zur Siegerehrung, nachdem er mit der Stute Purple Rose in der 2.400-Meter-Prüfung bereits beizeiten keinen seiner Kontrahenten mehr vor sich gesehen hatte und darüber hinaus auf die Schlussattacken von Nero de Avolo und Dolasilla bestensgewappnet war. Für Maxim Pecheur waren die zwei Erfolge natürlich von durchaus besonderer Relevanz im Sachen Jockey-Championat, um den Abstand auf seinen momentanen Hauptmitbewerber Bauyrzhan Murzabayev wieder verkürzen zu können.

Der allerdings fuhr gleich auf dem Fuße den Konter im Logierhaus-Rennen, das er mit dem Wallach Zampano dem German Racing Club sicheren konnte. Der am Platz trainierte Dzubasz-Schützling behielt in einer spannenden Schlussphase die Oberhand über zwei nie locker lassende Angreifer, dies waren vor allem Napston, aber auch Caracalla Queen.

Fünfter Saisonerfolg für Casinomaster

Bis er auf Tuchfühlung gelangt war, dauerte es zwar schon ein wenig, und so ganz leicht tat sich Casinomaster dabei nun auch nicht. Nichtsdestotrotz gelang ihm heute im Wettstar.de-Rennen bereits der fünfte Erfolg in diesem Jahr. Und das beim 14. Saisonstart; bienenfleißig war der Fuchs des Stalles Goltermann & Friends also obendrein noch. Als Jozef Bojko den den Arcano-Sohn einmal im Front gebracht hatte, ging es überraschenderweise allerdings am Ende noch sehr sicher gegen die sich tapfer gegen ihn wehrenden Friday Silence und Fabric. Kaum auszuschließen, dass dem Vierjährigen aus Frank Fuhrmanns Quartier in den nächsten Wochen und Monaten noch ein Erfolg im Ausgleich II gelingen könnte.

Dzubasz und Murzabayev doppeln ebenfalls

Nach dem Sommer-Ausgleich, der eine Start-Ziel-Beute der dreijährigen Global Cloud wurde, standen im Championskampf der Jockeys die Zeichen wieder auf Anfang, also drei Zähler Vorsprung für Bauyrzhan Murzabayev. Denn der als Spitzenreiter der Statistik nach Berlin angereiste Reiter saß im Sattel der von Roland Dzubasz vorbereiteten Auenquellerin und Soldier-Hollow-Tochter. Deren Trainer mit diesem Erfolg natürlich auch zu den heutigen Doppelsiegern gehörte. Sowohl Invincible Really als auch Iliada und Nordinsky versuchten zum Ende zwar alles, um das Blatt noch zu wenden, doch war gegen Global Cloud heute einfach kein Kraut gewachsen.

Auch nicht gegen das Höchstgewicht Dazeekha, das den das Progamm abschließenden Preis der Bollensdorfer Trainierbahn nach Polen entführte. Unter Konrad Brygier setzte sich die Sechsjährige schon vorzeitig vom Rest ab, sodass die Stute des Stalles Bayonetta und aus der Obhut von Trainerin Monika Krzyskow von dem gewonnen Vorsprung bis zuletzt zehren konnte und somit weder durch April Spirit noch Circuskind ernsthaft in Bedrängnis kam.




 

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