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Platz 1 bis 5: Grewe-Zweijährige dominieren

Ein Erfolg für die Geschichtsbücher

Köln 31. Juli 2019

Was für ein Traumergebnis für den Kölner Erfolgstrainer Henk Grewe: Fünf Zweijährige hatte er in das BBAG Auktionsrennen Köln (52.000 Euro, 1.300 m), dem Highlight des After Work-Renntages am Mittwoch in der Domstadt, geschickt. Und seine Schützlinge belegten die ersten fünf Plätze! Ein Erfolg für die Geschichtsbücher!

Alles andere als überraschend ging der größte Zahltag mit 25.000 Euro an den 2,6:1-Favoriten Mangkhut mit Jockey-Spitzenreiter Bauyrzhan Murzabayev, der bei seinem Debüt in Frankreich vor einem späteren Sieger geblieben war. Start-Ziel entfachte der Sommerabend-Sohn, den das Ehepaar Irmgard und Dieter Meinke aus Langenfeld für 20.000 Euro bei der BBAG-Auktion erworben hatte, immer neuen Reserven gegen den heranfließenden Zavaro, die kurz brandgefährlich an seiner Seite auftauchende La La Land, den spät auf Touren kommenden Hamaron und Angel Face, die lange mitmischte.

Nachnennung für das Zukunftsrennen?

Natürlich war Henk Grewe begeistert von diesem Resultat: „Mangkhuts Leistung war aufgewertet worden. Er ist ein sehr schnelles Pferd, das auch den Vorteil hatte, zwei Kilo weniger tragen zu müssen als Hamaron. Zavaro lief ebenfalls ein tolles Rennen, was auch für La La Land gilt, und für Hamaron, der Höchstgewicht trug. Auch Angel Face hat sich weiter verbessert. Wir werden Mangkhut nun wahrscheinlich im Zukunftsrennen in Baden-Baden nachnennen.“

Schon kürzlich war Rockwell Lloyd hier stark gelaufen. Da war der Treffer des im Besitz von Celina Lopez stehenden und von ihrem Bruder Miguel gerittenen Wallachs im einleitenden 2.400 Meter-Handicap keine Überraschung. Mit viel Speed zwang die 9,1:1-Chance noch Summerstorm und Golden Princess in die Knie.

Nach dem kürzlichen Kölner Treffer zeichnete sich Ma jolie cherie, das Familienpferd der Giesgens, auch diesmal in der Domstadt aus. In einem 2.200 Meter-Ausgleich IV entwickelte die 3,8:1-Chance mit Laura Giesgen im Sattel, die auch Betreuerin der Stute ist, so große Reserven, dass auch Wikileaks und All Dynamite passen musste.

Enjoy The Moon erfreut die Favoritenwetter

Die Favoritenwetter durften nach einem 1.850 Meter-Rennen für Dreijährige jubeln, denn die 2,5:1-Chance Enjoy The Moon ließ sich unter Andrasch Starke nicht beeindrucken, auch wenn erst ganz zuletzt an dem vorne bestens standhaltenden Nubbel vorbeikam. König Platin hielt Rang drei fest gegen den sehr unglücklich agierenden Sibelius, der innen keinerlei Passage fand. „Er bevorzugt noch weitere Wege. Das war ein Zwischenstart vor dem Auktionsrennen in Baden-Baden“, sagte Trainer Peter Schiergen über den siegreichen Ittlinger.

Die Stallform des holländischen Besitzertrainer-Champions Lucien van der Meulen ist weiterhin über jeden Zweifel erhaben. In der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.850 m) setzte sich seine Neuerwerbung Jolene (3,8:1) mit Maxim Pecheur erstmals für ihn durch. Am Ende bekam die dreijährige Stute noch den stets führenden Zeo zu fassen. Red Dynamite und Roi du Soleil komplettierten die Viererwette, die 5.262,8:1 Euro bezahlte.

Yes he can bleibt ungeschlagen

Eine Entdeckung der letzten Wochen ist Yes he can. Der von Henk Grewe für Eckhard Sauren trainierte Dreijährige fügte seinem Hamburger Treffer einen weiteren Erfolg in einem 1.850 Meter-Ausgleich III zu und bleibt weiter ungeschlagen. Ausgesprochen sicher kam der 2,3:1-Favorit mit Filip Minarik gegen Alario und Shambhala zum Zuge. „Er hatte sich weiter verbessert. Mal schauen, wohin die Reise geht“, sagte Grewe.

Helen Böhler gewinnt das „Familien-Duell“

Im „Familien-Duell“ zwischen Helen Böhler und ihrem Lebensgefährten Vinzenz Schiergen im über 1.600 Meter-Amateurreuten triumphierte die Amazone mit dem von Erika Keller in Lustadt trainierten Baker Man (13,1:1). Mit tollem Schlussspurt schaffte dieses Team noch die Eende gegen Sterling Lines, während Vinzenz Schiergen bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause mit Pressure Platz drei belegte.

Henk Grewes dritter Tagestreffer und der zweite Punkt für Bauyrzhan Murzabayev und Eckhard Sauren war in einem 1.850 Meter-Rennen fällig, als Say Good Buy (2,2:1) vom Start bis ins Ziel jederzeit vor Wildbeere und Eyes on Fire dominierte.

Murzabayev zum dritten Mal, Grewes vierter Coup

Doch der Siegeshunger von Bauyrzhan Murzabayev und Henk Grewe war noch nicht gestillt: Im abschließenden Ausgleich III über 2.400 Meter sorgte die 2,3:1-Favoritin Ida Alata für den dritten Erfolg des Jockeys und den vierten Coup des Betreuers. Am Ende löste sich die Stute noch sicher von Sarino und Flight To Hongkong.



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