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Kampf der Spitzenstuten im Henkel – Preis der Diana um 500.000 Euro!

Wer wird die Galopp-Königin Deutschlands?

Düsseldorf 4. August 2019

Wer wird die Galopp-Königin Deutschlands? Am Sonntag ist in Düsseldorf der große Krönungstag für die dreijährigen Stuten: Im 161. Henkel - Preis der Diana – German Oaks (Gruppe I, 2.200 m, 7. Rennen um 17 Uhr) kämpfen die Pferdedamen um Rennpreise in Höhe von 500.000 Euro. Wer in diesem Lauf der German Racing Champions League, der elf Top-Rennen in sechs Metropolen umfassenden Rennserie des deutschen Galopprennsports, vorne ist, der katapultiert sich auf den Thron der Ladies.

Es handelt sich bei diesem gesellschaftlichen und sportlichen Event der Extraklasse um das nach dem Derby zweitwertvollste Galopprennen der gesamten deutschen Rennsaison und um den Top-Termin überhaupt in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt, der dank des Sponsors Henkel mit einem umfangreichen Rahmenprogramm aufwartet.

300.000 Euro Siegprämie

300.000 Euro Siegprämie winken als Siegbörse im Feld der 13 dreijährigen Stuten. Trotz vieler bedeutender Erfolge wartet Champion Markus Klug noch auf den ersten Triumph im Stutenderby. Diesmal scheint Gestüt Röttgens Akribie (Adrie de Vries) eine ganz besondere Hoffnung zu sein. Sie gewann das Diana-Trial in Hoppegarten, die bedeutendste Vorbereitungsprüfung, in beeindruckender Manier, u.a. gegen ihre Trainingsgefährtin Satomi (Rene Piechulek), die Platz zwei zwei belegte.

Hochinteressant ist natürlich die für 50.000 Euro nachgenannte Ebbesloherin Durance (Andrasch Starke), die in der Mehl-Mülhens-Trophy in Hamburg schon sehr imponierte.

Weitere Top-Anwärterinnen sind Gestüt Bonas Skyful Sea (Martin Dwyer), ebenfalls aus dem Stall von Peter Schiergen in Köln, auch wenn sie im Hansa-Preis in Hamburg gegen die Hengste keine entscheidende Rolle spielen konnte, und Gestüt Schlenderhans Ismene (Filip Minarik) für Trainer Jean-Pierre Carvalho (Bergheim), die im BBAG Diana Trial in Mülheim imponierte. Ihr Betreuer stellte mit Well Timed die Vorjahressiegerin.

Peter Schiergen über seine beiden Starterinnen: „Durance hat sich von einem Start zum anderen verbessert. Auch Skyful Sea ist eine sehr gute Stute, wie sie in Baden-Baden unter Beweis gestellt hat. Gegen die älteren Pferde hat es zuletzt noch nicht gereicht.“

Donjah ist das Fragezeichen

Das Fragezeichen ist die von Henk Grewe in Köln für Darius Racing trainierte Donjah (Antoine Hamelin). Die noch ungeschlagene Spitzenzweijährige 2018 musste in diesem Jahr noch pausieren und gibt nun ihr mit Spannung erwartetes Debüt 2019. „Donjah hat gut gearbeitet, aber als Jahresdebütantin ist es schon eine schwere Aufgabe“, erklärt der Trainer.

10.000 Euro in der Diana-Viererwette!

Die Wetter kommen im Stuten-Klassiker ganz besonders auf ihre Kosten. Denn hier winken 10.000 Euro als Auszahlung in der Viererwette!

Zweites Grupperennen mit Top-Pferden

Aber das ist längst noch nicht alles. Denn mit dem Fritz Henkel Stiftung-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.400 m, 4. Rennen um 15:10 Uhr) präsentiert man noch ein zweites Grupperennen mit einer interessanten Besetzung. Der Derby-Dritte Accon (Jiri Palik) gibt sich hier im Sechserfeld die Ehre. Er trifft u.a. auf solche gestandene Gruppepferde wie Colomano (Maxim Pecheur), Oriental Eagle (Jack Mitchell) oder Nikkei (Andrasch Starke).

Insgesamt umfasst das Super-Programm neun Rennen ab 13:30 Uhr, darunter auch ein Ausgleich II und eine Zweijährigen-Prüfung. Die andere Viererwette mit ebenfalls 10.000 Euro Garantie-Auszahlung lockt im 3. Rennen um 14:35 Uhr (Ausgleich III, 2.100 m).

Pantall-Pferd in Miesau!

Auch in Miesau locken am Sonntag fünf Galopprennen. Interessant: Für die Jockeys gibt es eine spezielle Punktewertung. Insgesamt 500 Euro winken als Geldpreise für die drei erfolgreichsten Reiter. Der französische Star-Trainer Henri-Alex Pantall hat mit Rezia (R. Weber) sogar eine Starterin – für Opern-Direktor Alexander Pereira.
 

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