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Mo My Dream feiert in Dresden den dritten Sieg in Folge

Der nächste Traum geht in Erfüllung

Dresden 25. August 2019

Zahlreiche tschechische Gäste gaben dem PMU-Renntag am Sonntag in Dresden die richtige Würze, und in einem der beiden Hauptereignisse gab es einen vielbeachteten Erfolg: Mo My Dream, eine vierjährige Martillo-Tochter aus dem Stall von Filip Neuberg brachte dabei in einem 2.200 Meter-Ausgleich III ein ganz besonderes Kunststück fertig.

Unter Jockey Jan Verner gewann die aufstrebende Lady ihr drittes Rennen hintereinander. nach einem Blderbuch-Rennverlauf an dritter Stelle machte sich Mo My Dream (7,5:1) auf der Zielgeraden leicht von Innis und Amarone frei. Da könnte auch in Zukunft noch mehr kommen.

Eine weite Reise hatte auch Infamous Lawman, den Besitzertrainer-Champion Lucien van der Meulen aus den Niederlanden im 1.400 Meter-Ausgleich III aufgeboten hatte. Und nach einem starken Finish von Carlos Henrique raufte sich die 4,6:1-Chance gegen Maya und Belinda Too zu einem knappen Treffer.

Beinahe hätte Lucien van der Meulen auch eine 1.400 Meter-Prüfung gewonnen, doch Forcetoreckon verlor hauchdünn gegen die an der Spitze immer wieder anziehende Diary of Dreams (4,1:1), die mit Martin Seidl für den Lokalmatador Stefan Richter zum Zuge kam. La Valetta eroberte Rang drei. Hier überreichten die Ehrengäste Volker Bouffier (Ministerpräsident von Hessen) und Barbara Klepsch (Sächsische Ministerin für Soziales und Verbraucherschutz) die Ehrenpreise.

Grewes Zweijährigen-Express rollt

Die Zweijährigen des Kölner Trainers Henk Grewe landen weiter einen Erfolg nach dem anderen. Genauso war es auch in Dresden, als der Areion-Sohn Rubaiyat (1,5:1-Favorit) mit Mirko Sanna in einer 1.400 Meter-Prüfung auf und davon ging. Mühelos entfernte sich der für den Junioren-Preis und den Preis des Winterfavoriten genannte Hoffnungsträger von Darius Racing von Alaska Fox und Nordic Oak.

Normalerweise bevorzugt Sternzeichen weichen Boden, doch in einem 1.500 Meter-Handicap präsentierte sich die von Marco Angermann trainierte neunjährige Stute wieder in Sieglaune. Nach einem bestens getimeten Ritt von Marco Laube bekam die Veteranin zur Quote von 12,5:1 noch die Favoritin Turfglocke sowie Humita zu fassen.

Hohe Dreierwette

Sträflich unterschätzt hatten die Wetter die von Christine Hottewitzsch vorbereitete Lady O‘ Connor (12,3:1) in einem 1.900 Meter-Handicap, doch Start-Ziel rettete Jaromir Safar auf der Außenseiterin einen knappen Vorteil gegen Vendetta und Montalcino. Die Dreierwette bezahlte stattliche 7.555,5:1 Euro.

Auf 1,2:1 war die Lokalmatadorin Armance in einem 1.500 Meter-Rennen heruntergewettet worden, doch in einem sehr spannendem Endkampf musste sich die heiße Favoritin mit Platz drei begnügen. Mit gewaltigem Speed schnappte Martin Laube auf der von Eva Fabianova trainierten Stute zum Toto von 14,3:1 noch gegen Macan zu.

Ganz auf die Gehfreude von Malo (4,3:1) setzte Andreas Helfenbein im abschließenden 2.100 Meter-Handicap. Und schon früh stand der leichte Erfolg des von Uwe Stech in Hoppegarten trainierten Schimmels vor Fulmine Luna und Nee l‘ amour aus Tschechien fest.

Joplin ohne Akzente in Deauville

Eine rätselhafte Vorstellung gab die von Dieter Fechner trainierte Stute Joplin am Sonntag mit Star-Jockey Frankie Dettori im Prix Quincey (Gruppe III, 80.000 Euro, 1.600 m) in Deauville. Ohne einen Moment landete die Favoritin nur auf dem letzten Platz. Hier siegte Scalleti (Pierre-Charles Boudot) vor Stunning Spirit und der von Andreas Schütz engagierten Lilly Kafeine.

Spektakel Wattrennen in Cuxhaven

Eine ganz große Attraktion vor ausgezeichneten Besuch waren wieder einmal die Wattrennen in Cuxhaven. Auch zwei Galopprennen gehörten zur umfangreichen Karte. In einem 1.400 Meter-Rennen ließ sich Janine Beckmanns Monte Cinq (4,2:1) auch von seinem hohen Gewicht nicht beeindrucken und siegte vor Pangania und dem schon 15-jährigen Veteran Vesuv.

In einem 1.900 Meter-Handicap wiederholte Katja Gernreichs Alaris (2:1) mit Alexander Weis seinen Vorjahressieg vor Lovely Dream und Luigis Boy.


 

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