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Bocskai-Schützling landet auf Rang vier im Prix du Prince d'Orange

Solides Comeback von Winterfuchs

Paris-Longchamp 21. September 2019

Kurz gesagt: Eine echte Siegchance besaß Gestüt Ravensbergs Winterfuchs schon früh nach Erreichen der Gerade kaum noch, denn die Co-Favoritin Soudania hatte mit einem schnellen Vorstoß sofort alles zu ihren Gunsten geklärt. Doch für einen Moment schien heute in Longchamp durchaus eine bessere Platzierung für den deutschen Gast im Prix du Prince d'Orange möglich gewesen zu sein als eben nur Rang vier.

Nach einem ersten sehr guten Moment geriet der Dreijährige dann jedoch kurz etwas aus dem Takt, um unter Olivier Peslier wenig später noch einmal mit einem kleinen zweiten Wind wiederzukommen, sodass das Comeback des Campanologist-Sohnes in Frankreich summa summarum eine solide Vorstellung war. Seit seinem dritten Platz am 10. Juni im Kölner Union-Rennen hatte der Fuchs aus dem Iffezheimer Quartier von Carmen Bocskai bekanntlich ja keine Rennbahn mehr gesehen.

Die mit insgesamt 80.000 Euro dotierte 2.000-Meter-Prüfung stand am Ende komplett im Zeichen der dreijährigen Soudania, die im Besitz der Gebrüder Wertheimer und in Training bei Freddy Head ist. Die Sea-The-Stars-Tochter landete heute mit Aurelien Lemaitre im Sattel bei ihrem erst fünften Start ihren vierten Sieg und zugleich den ersten Gruppe-Erfolg. Sie hinterließ dabei einen exzellenten Eindruck und hatte bereits in der Distanz weder von Queen noch von Soya Senora, die auf den nächsten Plätzen folgten, irgendetwas zu befürchten. Nebenbei wandelte sie dabei auf den Spuren keines Geringeren als von Ghaiyyath, dem Vorjahressieger und jüngsten Triumphator im Großen Preis von Baden.

Vor dem Auftritt von Winterfuchs hatte sich bereits seine Trainingsgefährtin Folie de Louise auf Gruppe-III-Level im Prix Bertrand de Tarragon über 1.800 Meter versucht, jedoch in der von der Außenseiterin Silva (Theo Bachelot) dominierten 80.000-Euro-Prüfung keinerlei Rolle gespielt. Recht achtbar hielt sich aus der heutigen Iffezheimer Expedition nach Longchamp im Rahmenprogramm der von Miroslav Rulec betreute Jackson Hole als Zweiter zu Ababeel im Prix de la Cour des Noues.


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