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Zweijähriger Inaugural sorgt für Delozier/Schiergen-Treffer

Der erste Coup des neuen Teams

Dresden 28. September 2019

Was am Freitagabend in Köln noch nicht ganz geklappt hatte, schaffte das neuformierte Team am Samstag in Dresden: Lukas Delozier, ab dem 1. Oktober offiziell Stalljockey bei Peter Schiergen in Köln, landete den ersten Treffer für seinen künftigen Chef. Im einleitenden Zweijährigen-Rennen führte der Franzose Gestüt Ebbeslohes Soldier Hollow-Sohn Inaugural zu einem sehr leichten Erfolg.

In der 1.500 Meter-Prüfung zeigte sich der 4,3:1-Mitfavorit gegenüber dem Debüt in Mülheim gesteigert und knackte auf der Zielgeraden den Widerstand des sofort in Front gezogenen Favoriten Alaska Fox. Deutlich hinter dem enteilten Duo ergatterte der Novize Brian Boru gerade noch Platz drei gegen Canaletto. Das Ferdinand Leisten-Memorial in Baden-Baden könnte ein Ziel für Inaugural sein.

Cadeddu in Top-Form

Direkt eine halbe Stunde später gab es Entschädigung für die Dresdner Trainerin Claudia Barsig, denn der von ihr für Marlene Haller vorbereitete So Super (4:1-Favorit) schaffte in einem 2.200 Meter-Ausgleich IV mit Michael Cadeddu hauchdünn noch die Wende gegen Igneo. Nee l'amour ergatterte Platz drei.

Sogar im Derby war der von Stefan Richter in Dresden für Karin Brieskorn trainierte Mojano gestartet. Nun gewann der dreijährige Hengst in einer 2.000 Meter-Prüfung endlich sein erstes Rennen. Mit toller Schlussoffensive raufte sich Michael Cadeddus zweiter Tagessieger an Louna Amica und der klarer zurück auf Rang drei einkommenden Golden Princess vorbei.

Ein richtiger Wirbelwind

Das bedeutendste Handicap des Tages, der Buchmacher Albers Steher Cup – 98. Dresdner Steherausgleich (Ausgleich III, 2.950 m), war auf der weiten Distanz eine packende Angelegenheit. Mit der größten Ausdauer als absoluter Distanzspezialist bekam der von Pavel Vovcenko aus Bremen-Mahndorf nach Dresden beorderte Wirbelwind (4,1:1) mit Jozef Bojko noch den sehr offensiv gerittenen, aber nie nachlassenden Mooniac sicher zu fassen. Vorjahressieger Cash the Cheque sicherte sich weiter zurück den dritten Rang. Good Bye war vom Start verwiesen worden.

Das nennt man einen Sieg mit angezogener Handbremse, denn Daniel Paulicks Pasquetta (6,6:1) stürmte in einem 1.900 Meter-Rennen mit Wladimir Panov der von Napston und Art of Life angeführten Gegnerschaft mühelos davon.

South Coast mit dem ersten Treffer in 2019 - Rennserie an Casamento und Fuhrmann

Im Finale der Mitteldeutschen Galoppserie (Ausgleich III, 1.500 m) feierte die in diesem Jahr mehrfach sehr unglücklich agierende South Coast (6,2:1) unter Marco Casamento ihren verdienten ersten Saisontreffer. Die von Altmeister Hans-Jürgen Gröschel für Roland Lerner aus Hannover entsandte Stute entwickelte so starken Speed, dass auch Alexia und Girard passen mussten. Damit sicherte sich Marco Casamento auf den letzten Drücker noch den Gesamterfolg in der Rennserie. Bei den Trainern ging der Sieg an Frank Fuhrmann.

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison triumphierte Circuskind (5,9:1) für das Quartier von Frank Fuhrmann – in einem 1.400 Meter-Handicap ließ sich die von Maxim Pecheur gleich an die Spitze beorderte Lady vorne nie beeindrucken. Brown Beauty machte eine „Fuhrmann-Zweierwette“ vor Zauberlady perfekt.

Im abschließenden 1.900 Meter-Ausgleich IV zeigte Jockey Martin Laube auf Marco Angermanns Cioccoholic (6,8:1) eiserne Nerven und verdrängte Osumi und Vialina mit tollem Speed.

Max’s Spirit in Meran ganz stark

Eine ausgezeichnete Vorstellung bot der von Sonja Daroszewski für Sascha Smrczek gerittene Max’s Spirit als Dritter im Premio Corsa Siepi (Gr. I, 60.000 Euro, 4.000 m, Jagdrennen) in Meran. Nach langer Führung hielt der deutsche Gast bestens stand. Der Sieg ging an die Außenseiterin Flower Of Love.
 

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