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Klasse-Feld im Waldgeist - Großer Preis von Bayern

Das große Champions League-Finale der Galopper in München

München 3. November 2019

Champions League-Finale der Galopper in München: Am Sonntag steigt der letzte Lauf der elf Rennen in sechs deutschen Metropolen umfassenden German Racing Champions League in der Bayern-Metropole: Der Waldgeist - Großer Preis von Bayern (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.400 m, 6. Rennen um 15:15 Uhr) ist gleichzeitig das ultimative Rennen der höchsten Kategorie 2019 und das Highlight beim Saisonfinale in Riem.

Franz Prinz von Auersperg, der frühere Vize-Präsident des Rennvereins, hatte vor einigen Jahren die geniale Idee, dieses Event in den November zu verlegen, und der Lohn war Jahr für Jahr ein erstklassiges Aufgebot an Spitzengaloppern. Das ist auch 2019 der Fall, wenn elf Pferde in die Startboxen einrücken werden.

Großer Preis von Bayern mit neuem Sponsor!

Am 6. Oktober gewann Waldgeist aus dem Besitz des Münchener Rechtsanwalts Dietrich von Boetticher auf der Rennbahn in Paris-Longchamp den Prix de l’Arc de Triomphe, das wichtigste Galopprennen der Welt. Von Boetticher, der auch Präsident des Münchener Rennvereins ist, entschied sich nun, das zweite Münchener Gruppe I-Rennen der Saison, den Großen Preis von Bayern, mit einem Sponsoring zu unterstützen, so dass die finale Prüfung der German Racing Champions League als Waldgeist - Großer Preis von Bayern ausgetragen wird. Der Arc-Sieger 2019 war übrigens in diesem Rennen im Jahr 2017 am Start und beendete die Prüfung mit einem vierten Rang.

Drei tolle Nachnennungen

Das Aufgebot kann sich mehr als sehen lassen: Gleich drei Pferde wurden nachgenannt: Der Ungar Nancho (Bayarsaikhan Ganbat) dominierte in der Baden-Württemberg-Trophy in Baden-Baden in selten gesehener Manier. Amorella (Martin Seidl) glänzte als Zweite im Preis von Europa in Köln. Ladykiller (Bauyrzhan Murzabayev) triumphierte im Silbernen Pferd in Berlin-Hoppegarten.

Die Klassestute Donjah (Antoine Hamelin) imponierte zuletzt bei ihrem Sieg in Mailand. Sie dürfte hier die Favoritin der Prüfung sein und könnte dem designierten Champion Henk Grewe einen weiteren großen Treffer bescheren. Man zieht München einem Auftritt in Rom vor. Racing Manager Holger Faust: „Wir wollen ihr die weite Reise nach Rom ersparen. Die zu erwartenden Konditionen in München müssten ihr entgegenkommen. Dann ist das Rennen wohl der passende Abschluss für diese Saison.“

Trainer Peter Schiergen vertraut auf den Ittlinger Nikkei (Lukas Delozier), der in einem Listenrennen in Straßburg wieder sehr stark abschnitt. Ein interessanter Kandidat ist auch der von Andreas Wöhler für den Stall Turffighter trainierte Ashrun (Theo Bachelot), der sich am Arc-Wochenende in Paris vorzüglich schlug. Champion Markus Klug hat den Derby-Dritten Accon (Jiri Palik) am Start. Die Hoffnung der Münchener Trainingszentrale ist Wai Key Star (Gerald Mosse), der für Trainer-Newcomerin Sarah Steinberg und den Stall Salzburg unter anderem Zweiter im Großen Dallmayr-Preis war.

Zwei Gäste aus England

Mit einem Doppelaufgebot ist der englische Trainer Ralph Beckett vertreten. Er bietet Antonia De Vega (Harry Bentley), die Sechste der Champion Stakes in Ascot, und Manuela De Vega (Rob Hornby), die mehrfach in Grupperennen platziert war, auf.

Laccario steht als Gesamtsieger fest

Vor dem Finale der German Racing Champions League hat Laccario (30 Punkte) den Gesamtsieg bei den Pferden vor Augen, er kann nicht mehr eingeholt werden. Bei den Jockeys ist Eduardo Pedroza (weilt derzeit schon in Katar) mit 38 Punkten der Triumph ebenfalls sicher. Lukas Delozier (22 Punkte) und Marco Casamento (21 Punkte) belegen aktuell die Plätze zwei und drei. Ganz knapp ist es dagegen bei den Trainern. Hier hat Markus Klug (40 Punkte) noch hauchdünn die Spitze vor Andreas Wöhler (38 Punkte) und Henk Grewe (32 Punkte). Im Finallauf gibt es die anderthalbfache Punktzahl.

Auktionsrennen im Rahmenprogramm

Das BBAG Auktionsrennen München (52.000 Euro, 1.600 m, 4. Rennen um 14:10 Uhr) ist der Höhepunkt im Rahmenprogramm der acht Rennen ab 12:35 Uhr. Henk Grewes Stormy Night (M. Pecheur) könnte auch auf diesem Parkett zurechtkommen. Siegkandidaten sind auch Soul Train (B. Murzabayev) und Prince Percival (J. Palik), die in Baden-Baden ausgezeichnet abschnitten.

Die Viererwette mit 10.000 Euro Garantie-Auszahlung lockt im 5. Rennen um 14:45 Uhr (Ausgleich III, 2.200 m).Hier favorisieren wir trotz der hohen Gewichte Estivo (L. Delozier) und Yes he can (A. Hamelin).

Reiseziel Rom

Die Rennbahn Rom könnte am Sonntag das Reiseziel mehrere deutscher Pferde sein, denn es stehen noch einmal mehrere Grupperennen an. Im Premio Carlo E Francesco Aloisi (Gruppe III, 71.500 Euro, 1.200 m) hofft Henk Grewe auf Darius Racings Zargun.

Im Premio Lydia Tesio (Gruppe II, 308.000 Euro, 2.000 m) könnten Peter Schiergens Binti Al Nar, Andreas Suborics‘ Sword Peinture und die von Jean-Pierre Carvalho trainierte Wish you Well mit von der Partie sein.

 

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