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Bauyrzhan Murzabayev vergrößert seinen Vorsprung im Titel-Kampf

Otto siegt in der Ottostadt

Magdeburg 9. November 2019

Otto gewinnt in der Ottostadt – das war die Losung im Hauptrennen am Samstag auf der Galopprennbahn in Magdeburg. Der von Roland Dzubasz in Hoppegarten trainierte vierjährige Wallach erkämpfte sich nach einem heißen Fight den über 2.050 Meter führenden Ausgleich III mit Top-Jockey Bauyrzhan Murzabayev.

Erst auf den allerletzten Metern entschied der mächtige Speed der 4:1-Chance in den Farben des German Racing Club für Otto, der beim achten Karrierestart zu seinem dritten Erfolg kam, diese Prüfung gegen Little Love und Maxanto.

Natürlich stand der Renntag ganz im Zeichen des Championatskampfs der Jockeys. Bauyrzhan Murzabayev führte zuvor schon Ralf Rohnes Gertie Bassett (4,2:1) beim 21. Karrierestart in einem 1.550 Meter-Rennen zum ersten Karrieresieg. Es waren die Treffer 101 und 102 für den Jockey aus Kasachstan, der mit dem 103. Sieg im abschließenden 1.800 Meter-Ausgleich IV auf Hans-Jürgen Gröschels Athlet (4,7:1), mit dem er hauchdünn noch Newton Lodge und Big Panther stellte, seinen Vorsprung auf Maxim Pecheur auf acht Punkte ausbaute.

66,4:1 – Sensationssieger Gora Bere

Begonnen hatte der Renntag mit einem wahren Toto-Schocker: Der in einem 1.300 Meter-Rennen erstmals überhaupt angetretene Wallach Gora Bere gewann für die Neuenhagener Besitzertrainerin Jutta Pohl zur Sensations-Quote von 66,4:1 mit Vinzenz Schiergen völlig überlegen gegen Latino und Neriano. Die Zweierwette wurde nicht getroffen, während die Dreierwette 2.284,5:1 Euro bezahlte.

Und gleich in einem 1.200 Meter-Handicap folgte die nächste Überraschung, als sich die von Angelika Glodde in Halle trainierte Lara (21,4:1) mit Maike Riehl vor Friday Silence und Forsanti unvermittelt wieder an bessere Formen erinnerte.

Schon im Juni hatte sich der bei Marion Renggli in Harsewinkel beheimatete Gilbert in Magdeburg auszeichnen können. Und nun legte er als 4:1-Chance mit Melina Ehm in einem 1.550 Meter-Handicap mit einem leichten Sieg gegen Bad Dog und Irukandji nach. Überschattet wurde die Prüfung vom Sturz von Reiterin Jasmin Reinhardt beim Aufgalopp mit Diacetta’s Delight. Die 27-jährige kam nach erster Einschätzung erfreulicherweise mit Prellungen glimpflich davon.

Helen Böhlers Maßarbeit

In einem sehr packenden Finale klang das über 2.050 Meter führende Amateurreiten aus. Hier rettete Helen Böhler auf dem tschechischen Gast Fulmine Luna (3,5:1) einen knappen Vorteil vor Shannen und Conistone ins Ziel.

Viel Geld auf Cash the Cheque

Viel Geld auf Cash the Cheque – so könnte man den 2.050 Meter-Ausgleich III zusammenfassen, als sich der von Stefan Richter aus Dresden entsandte Cash the Cheque im reifen Alter von acht Jahren wieder einmal von bester Seite zeigte. Mit tollem Endspurt schob sich der von Wladimir Panov gesteuerte 17,3:1-Außenseiter noch an den weiteren Außenseitern Cioccoholic und Waldenser vorbei.

 

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