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Top-Treffer beim Dresdner Listen-Finale mit Saurens Say Good Buy

Der „Grewe-Express“ rollt und rollt

Dresden 20. November 2019

Was der Kölner Trainer Henk Grewe in der Saison 2019 anfasst, das wird zu Gold: Auch der Große Herbstpreis der Freiberger Brauerei (25.000 Euro, 2.200 m), das letzte Listenrennen der deutschen Galopp-Saison beim Saisonfinale am Mittwoch in Dresden, ging an den künftigen Champion-Coach: Der von Andrasch Starke gerittene 2,4:1-Favorit Say Good Buy gewann für Besitzer Eckhard Sauren nach einer packenden Kampfpartie und sicherte seinem Eigner die Siegprämie von 14.000 Euro.

Der dreijährige Showcasing-Sohn galoppierte früh an der Spitze und wehrte mit einer bravourösen Energieleistung den Co-Favoriten Nikkei, der auf der Zielgeraden lange wenig Platz hatte, ehe er heranflog, und den starken Tschechen Boomboom Kiss sicher ab. Queen Josephine ergatterte noch Rang vier.

Nach dem dritten Saisontreffer für Say Good Buy stehen ihm nun auch einige internationale Optionen offen. Henk Grewe, der das Rennen auch vor einem Jahr mit Be My Sheriff gewonnen hatte, hatte vor wenigen Tagen vom Derby in Katar und dem Schnee-Meeting in St. Moritz gesprochen.

Sea The Moon-Tochter gewinnt Sea The Moon-Rennen

Was hätte es für ein passenderes Ergebnis im Sea The Moon-Rennen geben können als den Erfolg eines Nachkommens des Görlsdorferi Super-Galoppers: Die von Markus Klug in Köln-Heumar trainierte Snow sicherte sich als heiße 1,8:1-Favoritin diese 1.500 Meter-Prüfung. Unter Maxim Pecheur blieb die für den Henkel –Preis der Diana 2020 genannte Debütantin gegen die Trainingsgefährtin Accola und Sweet Destiny leicht voraus. Allerdings tendierte sie im Finish etwas nach innen, wodurch in einer Kettenreaktion durch die ebenfalls die Spur verlassende Accola die viertplatzierte Mrs Applebee ihre Chancen einbüßte.

Doch es kam noch besser für das Gestüt Görlsdorf, Trainer Markus Klug und Jockey Maxim Pecheur: Im Gedächtnisrennen für die Dresdner Turf-Legende Egon Würgau über 1.900 Meter machte die Sea The Moon-Tochter Moon A Lisa (4:1) ein Doppel für dieses Team und für den Top-Beschäler perfekt. Legal Rights kam trotz starker Reserven nicht mehr an die toll durchstehende Stute heran, während Rainboy als Dritter schon mit etwas Abstand folgte.

Mit einem perfekten Deutschland-Debüt wartete die bislang in Frankreich beheimatete vierjährige Stute Envergure in einer 1.500 Meter-Konkurrenz auf. Nach einem tollen Endkampf von Rene Koplik trumpfte die von Claudia Barsig vor Ort vorbereitete 3,9:1-Chance gegen den Favoriten Wynono und Narrative auf.

Sehr viel Geld gab es auf den souveränen Erfolg der von Uwe Stech in Hoppegarten trainierten New Order (14,5:1), die unter Filip Minarik Ragazza und Novika das Nachsehen gab.

Jubel bei Besitzergemeinschaft

Große Jubel herrschte nach einem 1.500 Meter-Ausgleich IV bei der Besitzergemeinschaft des Galoppklub Leipzig, denn ihr Newton (3,3:1), ein Schnäppchen der Herbst-Auktion aus Iffezheim, ließ sich auch beim zweiten Start in diesen Farben nicht beeindrucken. Claudia Barsig und Rene Koplik kamen damit zum zweiten Tagestreffer, wobei Barsigs Big Panther als Zweiter sehr gefiel und vor Zauberlady einkam.

So richtig der Knoten geplatzt ist bei dem Dreijährigen Athlet (5,9:1). Nach dem Magdeburger Sieg legte der von Altmeister Hans-Jürgen Gröschel in Hannover vorbereitete Wallach nun in einem 2.200 Meter-Ausgleich IV nach. Michael Cadeddu stellte an den Außenrails früh die Weichen auf Erfolg vor Whisky Train und Valanca.

Mit einer ganz großen Energieleistung und einer glänzenden Einteilung von Andre Best feierte der von Sarka Schütz in Hoppegarten trainierte Moon power (7,1:1) in der Wettchance des Tages (Ausgleich III, 1.900 m) seinen ersten Karriereerfolg. Vom Start bis ins Ziel rang der dreijährige Wiesenpfad-Sohn den heranfliegenden Nadito, die tschechische Gaststute Mo My Dream sowie Sunnylea knapp nieder. Der Favorit Vancano wurde auf zu kurzer Distanz nur Fünfter. Die Viererwette bezahlte 6667,1:1 Euro.

Nach Leipzig ging das letzte Rennen der Dresdner Rennsaison 2019: Die Bodenspezialistin Nomia (7:1) aus dem Quartier von Martin Angermann hielt in einem über 1.900 Meter führenden Handicap mit Martin Laube ihren Vorsprung gegenüber So Super und Nschotschi wacker fest.



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