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Neusser Sandbahn-Auftakt mit vielen Außenseiter-Treffern

Der Tag der großen Überraschungen

Neuss 8. Dezember 2019

Tag der großen Überraschungen beim Auftakt der Neusser Sandbahn-Saison am Sonntag: Auch im Preis von Wettstar, dem über 1.500 Meter führenden Ausgleich III als Höhepunkt der Karte, gewann mit dem Mannheimer Gast Exclusive Potion ein Pferd, das man nicht unbedingt auf der Rechnung hatte.

Doch der von Marco Klein trainierte Wallach hatte im tollen 13er-Feld einen ausgezeichneten Bahnschnitt und war nun völlig unterschätzt worden. Und daran erinnerte er sich nun unvermittelt als 17,7:1-Außenseiter. Aus einer beantragten Außenbox verbesserte sich der Sechsjährige Ende der Gegenseite auf einen Rush, zog auf mehrere Längen vor das Feld und hatte damit früh für die Vorentscheidung gesorgt. Jozef Bojko glänzte bei seinem zweiten Tagessieg mit perfekter Einteilung.

Ein Treffer in der Viererwette: 10.000 Euro!

Der ebenfalls zu hoher Quote angetretene Dolokhov überholte als Zweiter ebenfalls noch den Favoriten Naqdy. Der einstige Seriensieger Town Charter eroberte spät noch Platz vier. Die Viererwette wurde einmal getroffen, ein Wetter erhielt bei einer Quote von 20.000:1 10.000 Euro ausgezahlt.

Packender Auftakt mit Außenseiter-Dreierwette

Was für ein packendes Finale im über 1.100 Meter führenden Auftakt-Handicap: Erst auf den allerletzten Metern rauschte der 20,8:1-Riesenaußenseiter Born To Be Alive noch zum Sieg, einen Kopf vor dem heranrauschenden Kreuz Bube und dem kurz in Sicherheit geglaubten und in demselben Abstand folgenden Spot Lite. Damit waren drei am Toto kaum beachtete Pferde vorne, die Dreierwette bezahlte 3.536,5:1 Euro. Fabienne Gratz in Beckingen betreut den von Bayarsaikhan Ganbat gerittenen Sieger, der schon einmal auf dieser Bahn erfolgreich gewesen war.

Murzabayev vor dem Titel

Das Jockey-Championat ist zum Greifen nahe für Bauyrzhan Murzabayev: Auf dem von Katja Gernreich vor Ort in Neuss vorbereiteten 2,9:1-Favoriten Hellomoto stürmte der Kasache in einem 1.900 Meter-Ausgleich IV von weit hinten noch an den Außenseitern Saga Altais und Amity Island vorbei und landete seinen Saisontreffer 105.

Und im abschließenden 1.500 Meter-Rennen machte Murzabayev auf Ralf Rohnes Latino (5:1) vor Baron Mayson und Uh Oh Congo sogar noch ein Doppel und Sieg 106 perfekt, während der an diesem Renntag sieglose Maxim Pecheur mit Circuskind nur Rang vier erreichte. Neun Siege Vorteil sollten nicht mehr einzuholen sein.

Familien-Erfolg

Sie ist die Trainerin und Reiterin, ihr Vater Ulrich der Besitzer: Beim zweiten Deutschland-Start feierte Laura Giesgen mit dem Dreijährigen Big Ian einen Überraschungs-Erfolg. In einem über 1.900 Meter führenden Ausgleich IV setzte sich der 16,2-Außenseiter rechtzeitig von der Konkurrenz ab und geriet durch Power Bullet und den tschechischen Gast Azbuk in keinerlei Schwierigkeiten mehr.

Es ist schon bemerkenswert, welchen Erfolg Trainer Frank Fuhrmann aus Möser bei Magdeburg mit seinen England-Importen hat. Nun reihte sich Bobby’s Charm in einem Ausgleich IV über 1.500 Meter in diese Riege ein, der von Jozef Bojko früh im Vordertreffen postierte Wallach ließ als 19,1:1-Chance den ebenfalls kaum gewetteten Lüker-Pferden Dandy Lad und Stanley Daley keine Möglichkeit. Auch hier gab es in der Dreierwette mit 2.806,9:1 Euro eine ansehnliche Quote.

Der Stall Grafenberg von Direktoriums-Ehrenpräsident Albrecht Woeste sammelt derzeit einen Punktgewinn nach dem anderen. In einem 1.500 Meter-Rennen triumphierte der von Ertürk Kurdu in Düsseldorf trainierte 1,8:1-Favorit Bastiano mit Bayarsaikhan Ganbat (zweiter Tagessieg) wie schon zuletzt in Krefeld. Vorne war der zweijährige Wiener Walzer-Sohn über 1.500 Meter nie zu beeindrucken. Carmena und Miljö folgten auf Rang zwei bzw. schon mit acht Längen Abstand.




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