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Außerordentlichen Mitgliederversammlung in Dresden

Tribüne ist die AchillesFerse des Rennvereins

Dresden 14. Januar 2013

Die Haupttribüne der Galopprennbahn Dresden ist ein Stück Dresden. Seit mehr als einem Jahrhundert kommen Turffreunde, ganz normale Leute und Familien, Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, und Sport mehrmals im Jahr zusammen, um die Tribünen der Dresdner Pferderennbahn zu benutzen und zu be-„sitzen“.

Der Dresdner Rennverein 1890 e.V. fördert satzungsgemäß die Vollblutzucht und führt dazu Galopprennen durch. Die Tribünen auf dem Gelände der Dresdner Pferderennbahn sind Mittel zum Zweck. Die Tätigkeit des Rennvereins ist selbstlos, dient der Allgemeinheit und ist weder auf die Erzielung von Gewinnen, noch auf Verluste ausgerichtet. Der Verein und sein Vorstand haben keine politischen Ziele, sondern sind gemeinnützigen Zwecken vollkommen untergeordnet. Die sieben vom Dresdner Rennverein für das Jahr 2013 geplanten Renntage mit ihrem Auftakt am 04.05.2013 setzen eine durch das Bauaufsichtsamt der Landeshauptstadt Dresden genehmigte Benutzung der denkmalgeschützten Tribüne des Dresdener Rennvereins voraus. Im Sommer 2012 kam es tageweise zur Sperrung der denkmalgeschützten Tribüne aus brandschutztechnischen und statischen Gründen. Das Bauaufsichtsamt hatte später die Durchführung der letzten Renntage der Saison 2012 gestattet, bei Auflage bestimmter kompensatorischer Maßnahmen und einer zuvor festgelegten Maximal-Besucherzahl auf dem gesamten Gelände.Im Bereich öffentlicher Veranstaltungen sind in den vergangenen Jahren bundesweit die Standards für Sicherheit, Evakuierung, Statik und Brandschutz infolge leidvoller Erfahrungen bei Großevents mit Großschadenslagen erheblich gestiegen. Der Vorstand des Dresdner Rennvereins sieht sich in der Verantwortung und Tradition einer höchstmöglichen Sorgfaltspflicht, was die Sicherheit aller Besucher, Nutzer, Mitarbeiter und Pferde der Seidnitzer Rennbahn angeht. Für die kaufmännische Sicherung und den betriebswirtschaftlichen Fortbestand der Dresdner Rennbahn fühlt sich der Vorstand ebenfalls besonders verpflichtet. „Für die nunmehr Anfang Januar 2013 sich abzeichnenden ganz erheblichen Investitionen für den Brandschutz sehe ich derzeit keine Gegenfinanzierung, “ erklärt heute Matthias Stier, Präsident des Dresdner Rennvereins. In diesem Zusammenhang geht es mittlerweile um einen 6stelligen Betrag.“ Damit ist das Budget des Rennvereins überfordert. Dies obgleich der Dresdener Rennverein augenblicklich den geringsten Schuldenstand seit 1996 verzeichnet und mit Pacht- und Mieteinnahmen und dem institutionellen Fördervertrag mit der Landeshauptstadt Dresden eine Durchführung des Rennbetriebs sicher stellen kann. Wenn da nicht das Erbe der in die Jahre gekommenen Tribüne wäre. „Bevor wir die gesamte Rennsaison 2013 gefährden - und zudem die hohe Reputation Dresdens als traditionellen und erfolgreichen Galopprennbahnstandort - nur weil uns eine moderne Tribüne bzw. das Geld zu einer zeitgemäßen Modernisierung fehlt, und alles andere eigentlich stimmt und wir genug Renntage bieten können, werden wir alles daran setzen, eine Lösung zu finden,“ so Matthias Stier. Der gesamte Vorstand setzt daher aktuell auf intensive Gespräche mit der Stadt, Sponsoren, Freunden und Förderern der Dresdner Pferderennbahn. „Nicht nur als Erbbauberechtigter der stadteigenen Immobilie fühlen wir uns dem Denkmalschutz und Sicherheitsauflagen verpflichtet,“ betont Stier. Der Dresdener Rennverein 1890 e.V. kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Der Vorstand will sich in dieser jahrzehntelangen Tradition keine Kostenexplosion leisten, wie es sich bei vielen Bauprojekten bundesweit oft erst im Nachhinein herausstellt.Vor diesem Hintergrund hat der Dresdener Rennverein 1890 e.V. zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung noch im Januar eingeladen und der Präsident sowie der Vorstand ist mit Wirkung zum Termin der außerordentlichen Mitgliederversammlung zurückgetreten.

 

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