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Darboven-Ass triumphiert in St. Moritz

Russian Tango der Schnee-Held

Köln 17. Februar 2013

Kaffeekönig Albert Darboven hat schon viele große Rennen in seiner Laufbahn als Besitzer von Galopprennpferden gewonnen. Der Schnee-Grand Prix zählte bislang noch nicht dazu. Doch am Sonntag durfte er sich über den Triumph seines Russian Tango (Jozef Bojko) im Gübelin 74. Großer Preis von St. Moritz freuen.

Kaffeekönig Albert Darboven hat schon viele große Rennen in seiner Laufbahn als Besitzer von Galopprennpferden gewonnen. Der Schnee-Grand Prix zählte bislang noch nicht dazu. Doch am Sonntag durfte er sich über den Triumph seines Russian Tango (Jozef Bojko) im Gübelin 74. Großer Preis von St. Moritz freuen.

Das mit 135.135 Franken höchstdotierte Rennen der Schweiz über 2.000 Meter auf dem zugefrorenen See im Nobelskiort im Engadin wurde damit vor 14.000 Zuschauern einmal mehr die Beute eines deutschen Pferdes. Nach seinem erfolgreichen Aufgalopp vor einer Woche auf diesem Kurs galt der einstige Gruppesieger als klarer 37:10-Favorit im 14er-Feld.

Und von Jozef Bojko mit viel Vertrauen geritten, lief alles nach Plan von Trainer Andreas Wöhler. An vierter Position hinter dem führenden Quinindo (Stephen Hellyn) fand Russian Tango eine ideale Ausgangslage vor. Und schon ausgangs des Schlussbogens stürmte er nach vorne. Doch noch war die Partie nicht gelaufen, denn Winterwind (Filip Minarik) wurde immer zwingender.

Kurz schien der Schützling von Carmen Bocskai seinen Erfolg von 2011 wiederholen zu können, doch mit großem Einsatz packte Russian Tango noch einmal entscheidend an und wehrte die enorm stark aussehenden Attacken knapp, aber sicher mit einer halben Länge Vorteil ab.

Nicht vor Ort weilten Albert Darboven und seine Ehefrau Edda, die auf den Malediven Urlaub machen. Aber natürlich war Trainer Andreas Wöhler live dabei, er erklärte: "Wir wussten, dass das Rennen sehr schnell gelaufen wird. Jozef hat alles richtig gemacht, griff gegenüber an und kämpfte in der Geraden alle Attacken von Winterwind aus." Und Jozef Bojko verriet: "Es lief alles perfekt. Heute war die Bahn sogar noch besser als am vergangenen Sonntag beim ersten Sieg für Russian Tango."

Mit Nightdance Paolo und Saltas endeten zwei Ex-Deutsche, die nun in der Schweiz beheimatet sind, auf den Plätzen drei und vier. Die hochgehandelte Amazing Beauty (Mirco Demuro) landete nur auf Rang fünf. Sie hatte einen wenig glücklichen Start, machte dann Ende Gegenüber Boden gut, doch ganz nach vorne reichte es diesmal nicht. Die anderen Deutschen, der lange führende Quinindo (13.), Dreamspeed (Sabrina Wandt, 11.) und Sumatra Tiger (Miguel Lopez, reiterlos) hatten nie eine ernsthafte Chance.

Im Rahmenprogramm avancierten die von Peter Schiergen für das Gestüt Bona trainierte Mombasa und ihr Fahrer Adrian van Gunten mit dem dritten Sieg beim dritten Start 2013 wie schon im Vorjahr zu den Skikjöring-Helden.

 

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