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Schiergen-Hengst dominiert in Dortmund

Arizona ist der Star

Dortmund 24. Februar 2013

Top-Trainer Peter Schiergen weilte an diesem Wochenende in Katar, doch der von ihm vorbereitete Ammerländer Arizona Star war auch in Abwesenheit seines Betreuers eine der imposantesten Erscheinungen an diesem kalten Wintersonntag auf der Dortmunder Sandbahn. Denn in einem 1.700 Meter-Rennen mit nur vier Startern verabschiedete sich der kürzlich schon souverän erfolgreiche Hengst in großer Manier (mit acht Längen) von dem lange führenden Kronerbe und dem sich diesmal ziemlich schwer tuenden Seriensieger Imondo.

Top-Trainer Peter Schiergen weilte an diesem Wochenende in Katar, doch der von ihm vorbereitete Ammerländer Arizona Star war auch in Abwesenheit seines Betreuers eine der imposantesten Erscheinungen an diesem kalten Wintersonntag auf der Dortmunder Sandbahn. Denn in einem 1.700 Meter-Rennen mit nur vier Startern verabschiedete sich der kürzlich schon souverän erfolgreiche Hengst in großer Manier (mit acht Längen) von dem lange führenden Kronerbe und dem sich diesmal ziemlich schwer tuenden Seriensieger Imondo.

Schon im Schlussbogen sorgte Dennis Schiergen im Sattel von Arizona Star für die Vorentscheidung. „Das Rennen war stärker besetzt als zuletzt, aber mein Pferd hat bestens durchgezogen“, durfte der 18-jährige Amateur-Champion jubeln. Vor einem Rätsel stand dagegen Jobst Overbeck, der Betreuer von Imondo. „Er konnte das Tempo gar nicht mitgehen. Ich weiß nicht, was da los war.“

Gleich im Auftaktrennen musste die heiße Favoritin Aosta Spring (16:10) eine klare Niederlage einstecken, denn der Co-Favorit Tinley Lodge (Sabrina Wandt) bekam die Ammerländerin in einem 1.800 Meter-Rennen noch mit guter Endgeschwindigkeit bequem in den Griff. „Er hatte auf einer deutlich weiteren Distanz schon sehr gut debütiert. Die Frage war, wie er heute mit der Strecke zurechtkommen würde. Aber er hatte konditionell viel zugelegt. Bald steuern wir ein Sieglosenrennen auf Gras an“, so Trainer Christian von der Recke, der den Hengst für 10.000 Pfund bei einer Auktion in Newmarket erworben hatte.

Beinahe hätte der Weilerswist-Coach gleich anschließend gleich einen weiteren Punkt mit der Seriensiegerin La Next gelandet, doch Stall Unias Aconoro (40:10) hielt in einem sehr engen Finish in einem 1.950 Meter-Handicap einen hauchdünnen Vorteil fest. „Piotr Krowicki ist ja der Championjockey aus Polen. Er hat einen tollen Erfolgsschnitt“, erklärte Siegtrainer Axel Kleinkorres.

Hochdramatisch wurde es in einem 1.200 Meter-Sprint , denn mit allerletztem Einsatz wehrte der aus dem Iffezheimer Stall von Sarka Schütz aufgebotene Ex-Röttgener Dragoslav (44:10) den Favoriten Sharp Bullet noch ab, auf dem Andrasch Starke an der Innenseite lange keine freie Fahrt hatte. Ein kurzer Kopf sprach am Ende für Dragoslav. „Zuletzt die 1.900 Meter waren nur ein Test, heute war die Strecke viel günstiger. Etwas Arbeit hat ihm noch gefehlt, denn er kann eigentlich mehr. Nun steuern wir Rennen in Frankreich an“, versicherte Wilfried Schütz.

Frohe Kunde durfte Birgit Stoltefuß ihrem schwer erkrankten Ehemann Uwe ins Krankenhaus übermitteln, denn Randwick gewann das Dreijährigen-Rennen unter Jozef Bojko völlig souverän. „Uwe darf in einigen Tagen die Klinik verlassen und hat sich sehr über den Treffer gefreut. Wir hatten nur Sorge, ob Randwick die Distanz von 1.700 Metern bewältigt.“ Doch schnell hatte sich der 21:10-Favorit von dem gut anpackenden Debütanten Ravaisch sowie Ansonica gelöst. Der Vorausfavorit Ribbery war wegen Lahmheit nicht angetreten.

„In zwei Wochen wollen wir noch einmal gewinnen“, verriet Trainer Rudi Storp nach dem souveränen Erfolg von Marolo (25:10, Jana Oppermann) in einem 1.200 Meter-Handicap. „Heute wurde nicht viel verlangt. Ich hatte fest mit einem Sieg gerechnet.“

Eine lockere Angelegenheit war das 2.500 Meter-Altersgewichtsrennen für Gestüt Winterhauchs Very Nice, die unter Rebecca Danz den zweiten Treffer in Folge landete. Ohne Probleme machte sich die 18:10-Favoritin von Fresh Lady und Crazy frei. „Das war standesgemäß, aber die Reiterin hat auch alles gut gemacht. Es gibt noch eine Startmöglichkeit auf Sand“, ließ Trainer Andreas Löwe durchblicken.

In der Wettchance des Tages feierte die junge Jana Oppermann wie Trainer Rudi Storp ihren zweiten Tagessieg mit Belle Zorro (74:10), die mit tollem Endspurt in diesem 1.800 Meter-Ausgleich IV noch Austin Powers, Frau Luna und Winterkönig abfing. Die Viererwette bezahlte 39.302:10 Euro.

 

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