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Nachfolger von Uwe Ostmann mit positiver Zwischenbilanz

Galopp Mülheim: Jens Hirschberger nach optimalem Start zuversichtlich

Mülheim/Ruhr 7. April 2013

13 Mitarbeiter und über 50 Pferde hören auf sein Kommando: Seit Anfang Dezember leitet Jens Hirschberger als Nachfolger von „Gentleman-Trainer“ Uwe Ostmann den Diana-Stall des Gestüts Auenquelle auf der Mülheimer Galopprennbahn am Raffelberg.

Mülheim (mspw). „Ich habe mich hier sehr gut eingelebt“, zieht der 44-Jährige, der bis September 2012 beim Traditions-Gestüt Schlenderhan (Bergheim) angestellt war, eine positive Zwischenbilanz.Gemeinsam mit seinem Team ging es für Hirschberger, Sohn von Galoppertrainer Peter Hirschberger (Leipzig), in den Wintermonaten darum, das Fundament für eine möglichst erfolgreiche Saison 2013 zu legen. Der Auftakt hätte schon einmal besser kaum sein können. Denn gleich der erste Starter von Jens Hirschberger seit seinem Umzug an den Raffelberg war erfolgreich.Beim Auftakt in die Grasbahn-Saison Ende März in Düsseldorf triumphierte Daring Storm mit dem Belgier Koen Clijmans im Sattel gleich im ersten Rennen des Tages (8.750 Euro/1.500 Meter) für das Gestüt Auenquelle von Karl-Dieter Ellerbracke (Rödinghausen) und Peter-Michael Endres (Duisburg), die nicht weniger als 36 ihrer gut gezogenen Galopper von Jens Hirschberger am Raffelberg vorbereiten lassen. Insgesamt war es der insgesamt 177. Karrieresieg für den Trainer: „So ein Premieren-Erfolg sorgt im Stall für gute Stimmung. Er zeigt, dass sich die harte Arbeit im Winter gelohnt hat.“Die tägliche Arbeit von Hirschberger beginnt, wenn die meisten anderen Menschen noch schlafen. Gegen 5.00 Uhr schellt der Wecker. Der Weg zu den Pferden ist allerdings nur kurz. Denn der ehemalige Hindernisreiter hat die Räumlichkeiten in Stallnähe von seinem Vorgänger Uwe Ostmann, der sich im Alter von 72 Jahren in den Ruhestand verabschiedet hatte, übernommen. „Je näher man als Trainer dran ist, desto besser“, so Hirschberger, der in Mülheim schon Mitte der 90er Jahre als Reisefuttermeister am Diana-Stall tätig war.Auf den ersten Renntag in diesem Jahr direkt vor der Haustür am kommenden Sonntag (7. April), dem 17. Sparkassen-Renntag, freut sich Jens Hirschberger, auch wenn keiner seiner Schützlinge an den Ablauf kommt. „Es war kein passendes Rennen dabei. Beim nächsten Renntag klappt es bestimmt“, erklärt der erfahrene Trainer, der schon zweimal das Deutsche Derby (2007 mit Adlerflug und 2009 mit Wiener Walzer) gewinnen konnte.Zumindest einen Starter im „Blauen Band“, das traditionell in Hamburg (7. Juli) entschieden wird, könnte Hirschberger auch in diesem Jahr stellen. Die Dreijährigen Anatol Artist, Balu und Vif Monsieur besitzen allesamt eine Nennung für das „Rennen der Rennen“ auf deutschem Boden. „Entscheidend für mich ist, dass meine Pferde gesund bleiben und ihren Besitzern möglichst viel Freude bereiten“ sagt Hirschberger.

 

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