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Mülheimer Sparkassen-Renntag: Adrie de Vries vor 12.000 Besuchern in Gala-Form

"Fliegender Holländer“ strahlt mit der Sonne um die Wette

Mülheim/Ruhr 8. April 2013

Die Mülheimer Galopprennbahn platzte beim Saisonauftakt am Sonntag aus allen Nähten. Der 17. Sparkassen-Renntag auf der Familienbahn am Raffelberg mobilisierte die Massen.

Mülheim (mspw). Mehr als 12.000 Besucher sorgten am ersten richtigen Frühlingstag des Jahres mit herrlichem Sonnenschein und zweistelligen Temperaturen für eine stimmungsvolle Kulisse. Groß war die Freude auch beim niederländischen Jockey Adrie de Vries nach dem Auftaktrennen. Denn der „Fliegende Holländer“ knüpfte nahtlos an seine hervorragenden Auftritte aus dem letzten Jahr in Mülheim an. Mit Italy aus dem Trainingsquartier von Peter Schiergen (Köln) gewann de Vries gleich das erste Rennen der Saison 2013 am Raffelberg. Auch in der abgelaufenen Saison hatte der Niederländer an jedem der fünf Mülheimer Renntage mindestens einen Sieg eingefahren.Diese eindrucksvolle Serie hat nach dem Erfolg im „Preis der Weißen Nächte“, einem mit 5.100 Euro dotierten Rennen für dreijährige Stuten, weiterhin Bestand. Start/Ziel triumphierte Italy gegen vier Konkurrentinnen und bescherte Adrie de Vries gleich bei seinem ersten Start nach der Rückkehr aus Dubai, wo er zuletzt engagiert war, einen Volltreffer. „Viel besser kann es nicht los gehen“, strahlte der leicht erkältete Spitzenjockey, der noch bis vor wenigen Tagen Temperaturen von jenseits der 30 Grad-Marke gewöhnt war.Italy (42:10) aus dem Besitz von Angelika von Wedel (Rheinberg) hatte sich gleich nach dem Start an die Spitze des Fünfer-Feldes gesetzt und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Sicher mit einer Länge verwies sie ihre Stallgefährtin Diaccia (25:10) unter dem Kölner Jockey Filip Minarik mit einer halben Länge auf Rang zwei und sorgte für einen Doppelsieg des Kölner Erfolgstrainers Peter Schiergen, der zeitgleich seine Starter in Frankfurt betreute und am Raffelberg von seiner Frau Gisela vertreten wurde.Hinter dem Schiergen-Duo belegte die von Markus Klug (Heumar) trainierte und von Daniele Porcu (Düsseldorf) gerittene Totofavoritin Rosanna (22:10) Rang drei. Vierte und Fünfte wurden First Line (91:10/Trainer: Andreas Löwe, Köln) mit Rebecca Danz (Köln) und Diamond Kathi (76:10/Mario Hofer, Krefeld) mit Steffi Hofer (Krefeld) im Sattel.Wer nach dem Auftakterfolg auch vor dem zweiten Rennen auf Adrie de Vries gesetzt hatte, wurde nicht enttäuscht. Der Spitzenkönner seines Fachs aus dem Nachbarland bestätigte mit dem 15:10-Favoriten Kitco aus dem Trainingsquartier von Axel Kleinkorres (Neuss) seine Gala-Form und sorgte zum Beginn der Mülheimer Veranstaltung für einen Doppelschlag. „Adrie de Vries hat das hervorragend gemacht“, lobte Kleinkorres, der sich beim zweiten Start von Kitco über den ersten Sieg seines Schützlings freuen konnte.Der vierjährige Hengst Kitco setzte sich überlegen mit fünf Längen vor Lucky Babe (74:10) mit dem Belgier Stephen Hellyn durch. Weitere zwei Längen Rückstand hatte Goldschätzchen (23:10) mit Filip Minarik auf Platz drei.Nach dem dritten Rennen, das der 21-jährige Nachwuchsreiter Patrick Gibson in Abwesenheit von Adrie de Vries mit dem fünfjährigen Hengst Do it yourself für sich entscheiden konnte, stand Uwe Ostmann im Mittelpunkt. Der Mülheimer „Gentleman-Trainer“, der seine Karriere im Dezember 2012 im Alter von 72 Jahren beendet und den Diana-Stall am Raffelberg an seinen Nachfolger Jens Hirschberger übergeben hatte, wurde offiziell und unter tosendem Applaus der mehr als 12.000 Besucher verabschiedet. Exakt 1.597 Rennen und über 30 Millionen Preisgeld gewannen die Ostmann-Pferde seit 1971.„So ganz bin ich im Ruhestand noch nicht angekommen“, verriet Ostmann. „Glücklicherweise wohne ich nicht weit von der Rennbahn weg.“

 

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