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Riesige Resonanz beim 17. Sparkassen-Renntag - Heimsieg von War Bride

Wetter und Wetter sorgen für Raffelberger Rekord-Start

Mülheim/Ruhr 8. April 2013

Beim Saisonauftakt auf der Galopprennbahn in Mülheim waren sich alle einig. „Eine so prächtige Stimmung hat es am Raffelberg schon lange nicht mehr gegeben“, sagte Rennvereinspräsident Hans-Martin Schlebusch stellvertretend für über 12.000 Zuschauer beim 17. Sparkassen-Renntag.

Mülheim (mspw). Die Parkplätze mussten schon kurz nach dem Beginn der Veranstaltung wegen Überfüllung geschlossen werden. Programmhefte waren bei bestem Wetter mit strahlend blauem Himmel und frühlingshaften Temperaturen ebenfalls schnell restlos ausverkauft und selbst die Bratwürste wurden knapp. Schlebusch: „Der Ansturm hat uns überwältigt. Es war einer der besten Besuche in den letzten 30 Jahren.“Äußerst zufrieden zeigte sich auch der Sponsor Sparkasse, dessen Stände ebenfalls ständig sehr gut besucht waren. „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg“, zog Martin Weck, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mülheim an der Ruhr, eine rundum positive Bilanz.Beim sportlichen Höhepunkt des Tages, dem mit 10.000 Euro dotierten „Preis der Sparkasse Mülheim an der Ruhr für Dreijährige“ über 2.200 Meter, stürmte der Hengst Schulz zu einem überlegenen Sieg. Bei seinem ersten Saisonauftritt und zweiten Start überhaupt distanzierte der von Markus Klug in Heumar trainierte Schulz, den Besitzer Thomas Schäffer (Raststatt) nach einem verstorbenen Freund benannt hatte, um satte acht Längen und überraschte damit sogar seinen Trainer. „Mit so einem deutlichen Erfolg hatte ich nicht gerechnet. Ich dachte, dass er mindestens einen Start benötigt, um optimal in Form zu kommen“, so Klug.Bei seinem ersten Karriereerfolg, der mit 5.000 Euro belohnt wurde, verwies Schulz (57:10) mit Daniele Porcu (Düsseldorf) im Sattel den von Hans-Walter Hiller (Alpen) für Annabelle und Ludwig Hoeps (Sinzheim/Rheurdt) trainierten Hengst Magaluf (35:10), auf den zweiten Platz. „Trainingsmuffel“ Magaluf (Hiller) hatte unter Jockey Terence Hellier (Köln) im Ziel vier Längen Vorsprung auf Cafe au Lait (Jockey: Adrie de Vries/NL) aus dem Trainingsquartier von Christian von der Recke (Weilerswist).Vierter wurde weitere dreieinhalb Längen zurück Jumping Jack (81:10), der wie Cafe au Lait dem Stall Nizza von Jürgen Imm (Freiburg) gehört, unter Steffi Hofer (Krefeld). Die letzte Prämie ging an den 28:10-Favoriten Ambizioso mit Filip Minarik (Köln). 50 Längen hinter dem Fünften hatte Takeda Shingen unter Stephan Hellyn (Belgien) mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.Für Schulz, der auch eine Nennung für das Deutsche Galopper-Derby am 7. Juli in Hamburg-Horn besitzt, ist die weitere Marschroute schon abgesteckt. „Er soll demnächst entweder in Hannover oder in Iffezheim in einem Vorbereitungsrennen für das Derby an den Start gehen“, so Markus Klug.Überragender Jockey beim Saisonauftakt war einmal mehr der Niederländer Adrie de Vries. Bei seinen ersten Auftritten in Deutschland seit seiner Rückkehr aus Dubai war der Spitzenjockey dreimal erfolgreich. De Vries entschied gleich die ersten beiden Rennen mit Italy und Kitco für sich. Bis Erfolg Nummer drei feststand, musste sich der „Fliegende Holländer“ ein wenig gedulden. Zunächst hatten die Zielrichter nach dem „Preis des Finanzkonzeptes“ (2.000 Euro) vorläufig ein „totes Rennen“ zwischen dem von de Vries gerittenen Christoph Columbus (67:10) und La Next mit Alexander Pietsch (Köln) erkannt. Bei einer genaueren Betrachtung des Zielfotos machten die Stewards dann aber doch einen minimalen Vorteil zu Gunsten von Christoph Columbus aus.Die in Mülheim ansässigen Trainer konnten sich über einen Sieg vor der Haustür freuen, mussten allerdings bis zum letzten der acht Rennen warten. Die von Yasmin Almenräder am Raffelberg vorbereitete Stute War Bride baute ihre beachtliche Bilanz im „Preis der Sparkassen-Filiale Dümpten“ (3.600 Euro) weiter aus. Unter Patrick Gibson (Köln) kam die Fünfjährige bei ihrem Debüt auf der Grasbahn zum vierten Sieg beim fünften Auftritt in diesem Jahr. „War Bride hat sich kontinuierlich gesteigert und sich auf ein Top-Level verbessert“, war Almenräder zufrieden.Platzierungen sprangen für die weiteren Mülheimer Trainer Bruce Hellier und William Mongil heraus. Die Hellier-Schützlinge Sharp Bullet und Choice Words belegten beim Sieg von War Bride die Plätze drei und fünf. Zuvor war Guardian Angel in einem 5.100 Euro-Rennen auf Platz sieben gelandet. Für Ante Portas (Mongil) reichte es in einem weiteren 5.100 Euro-Rennen zum fünften Rang.Das hervorragende Wetter spornte auch die Wetter zu Höchstleistungen an. Bei insgesamt acht Rennen flossen 164.253 Euro durch die Totokassen. Davon wurden allein auf der Bahn 83.925 Euro gewettet, der Außenanteil betrug 80.328 Euro. „Das ist ein außergewöhnliches Ergebnis“, freute sich Rennvereins-Präsident Schlebusch, der unter anderem auch Jan Antony Vogel, seit wenigen Tagen Geschäftsführer des Galopper-Direktoriums in Köln, sowie Jockey- und Trainer-Legende Hein Bollow am Raffelberg begrüßen durfte. Allein im Rennen mit der „Wettchance des Tages“, bei dem es eine garantierte Auszahlung in der Viererwette von 10.000 Euro gab, wurde für insgesamt 38.000 Euro gewettet.Die richtige Reihenfolge der vier Erstplatzierten (Timm’s Lad, Bouquetot Liberty, Najade und Earl Dragon) hatte nur einziger Wetter auf der Bahn auf seinem Schein. Dieser hatte einen Kombischein für 36 Euro abgegeben und traf die Viererwette mit 50 Cent. Er konnte sich bei einer Viererwetten-Quote von 202.528:10 über einen Gewinn von 10.126 Euro freuen.Der nächste Renntag am Raffelberg findet am Samstag, 25. Mai, statt.

 

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