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Letzter Hellier-Ritt – viele Außenseiter-Treffer

Abschied vom Rennsattel

Köln 24. April 2013

Am Mittwoch beim PMU-Renntag in Köln ging bei perfektem Wetter um kurz nach 20:30 Uhr eine Ära zu Ende: Terry Hellier, seit vielen Jahren einer der besten Jockeys hierzulande, beendete seine Karriere. Mit dem Ritt auf Notaio im abschließenden Handicap (Achter) verabschiedete sich der 47-jährige aus dem Rennsattel. Zunehmende Gewichtsprobleme veranlassten ihn zu diesem Schritt nach insgesamt 1.279 Erfolgen. 2012 hatte er mit Pastorius sein erstes Derby gewonnen. „Was ich nun mache, weiß ich noch nicht. Gerne würde ich eine Tätigkeit im Rennsport ausüben“, sagte Hellier, den das Publikum natürlich entsprechend würdigte.

Am Mittwoch beim PMU-Renntag in Köln ging bei perfektem Wetter um kurz nach 20:30 Uhr eine Ära zu Ende: Terry Hellier, seit vielen Jahren einer der besten Jockeys hierzulande, beendete seine Karriere. Mit dem Ritt auf Notaio im abschließenden Handicap (Achter) verabschiedete sich der 47-jährige aus dem Rennsattel. Zunehmende Gewichtsprobleme veranlassten ihn zu diesem Schritt nach insgesamt 1.279 Erfolgen. 2012 hatte er mit Pastorius sein erstes Derby gewonnen. „Was ich nun mache, weiß ich noch nicht. Gerne würde ich eine Tätigkeit im Rennsport ausüben“, sagte Hellier, den das Publikum natürlich entsprechend würdigte.

Die Form von Filip Minarik ist kaum zu übertreffen. Noch am Dienstag gewann der Jockey ein Rennen in Frankreich. Doch auch die einleitende Zweijährigen-Prüfung ließ er sich nicht nehmen. Auf der Ittlingerin Daksha (35:10) bewies er seine ganze Klasse, denn auf den letzten Drücker brachte er die Mitfavoritin noch an La Sabara und dem lange bestechend gehenden Spirit in the Sky vorbei. „Sie war beim letzten Mal schon gut gelaufen. Wir werden erst einmal kleinere Brötchen backen“, erklärte Trainer Waldemar Hickst.
La Sabara sollte „bald ihr erstes Rennen gewinnen“, wie Racing Manager Simon Stokes meinte. Das gilt auch für den Debütanten Spirit in the Sky. „Es waren nur Konditionspferde vor ihm. Er wird von dem Start profitieren“, signalisierte Trainer Mario Hofer.

Sehr viel Geduld hatte Raipur seinem Umfeld abverlangt. Die einstige große Hoffnung enttäuschte ein ums andere Mal. Doch im 1.850 Meter-Ausgleich III verabschiedete sich der 138:10-Außenseiter unter Martin Seidl früh von der Konkurrenz, bestehend aus Timm’s Pearly und Taka Angel ab. „Nach Arbeitsleistungen hatte ich eine sehr gute Meinung. Beim letzten Start ist er stark behindert worden. Die Form zählte nicht“, versicherte der Iffezheimer Trainer Wolfgang Gülcher, der Raipur erst seit kurzem vorbereitet. Die Dreierwette wurde nicht getroffen.

Auch mit zehn Jahren nicht das Geringste verlernt hat der von Christof Schleppi trainierte Inter Mondo (L. Mattes), der trotz Höchstgewichts die heranstürmende La Padrona und Anna Bellamy in einem 2.400 Meter-Handicap abwehrte. Erstaunlich hoch war die Siegquote mit 242:10. Auch die Dreierwette kletterte in die Höhe – auf 14.282:10 Euro.

Doch noch besser kam es in einem Ausgleich III über 1.400 Meter. Hier hielt der von Daniel Klomp aufgebotene Captain Noble (125:10, Adrie de Vries) Start-Ziel alle Attacken von Shot to nothing und Leoderprofi ab. Und diese Dreierwette brachte sensationelle 91.644:10 Euro. „Wir hatten gedacht, er würde das Rennen noch brauchen. Nun gehen wir nach Baden-Baden. Captain Noble ist unser Familienpferd“, verriet Lorna De Vries, die Ehefrau des Jockeys. Ein Top-Comeback nach ihrer Brustwirbel-Verletzung gab Reiterin Jennifer Korbus als Zweite.

Ein glänzendes Debüt gab die Ittlingerin Love Happens (47:10, Lennart Hammer-Hansen in einer Meilen-Prüfung, als sie sich trotz Unreife noch locker von Red Trump und Isolda freimachte.

 

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