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Wieder Schiergen/Starke im Metzler-Preis?

Großer Derby-Test in Frankfurt

Frankfurt/Main 25. April 2013

Nur noch gut zwei Monate, dann wird in Hamburg-Horn bereits der Derbysieger des Jahres 2013 gekürt. Allmählich trennt sich in den wichtigen Vorbereitungsrennen die Spreu vom Weizen. Auch an diesem Sonntag wird das so sein, wenn mit dem Frühjahrs-Preis des Bankhauses Metzler – Stadtrat Albert von Metzler-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 Meter) das nächste Event für die Dreijährigen als 6. Rennen um 17 Uhr in Frankfurt auf dem Programm steht.

Neun Kandidaten werden hier in die Boxen einrücken. Die Partie erscheint ausgesprochen offen. Allein schon, wer die Favoritenrolle innehaben wird, ist nicht ganz leicht vorherzusagen. Vielleicht Lucky Speed (A. Starke), dessen Jockey in absoluter Glanzform von seinem Japan-Abstecher zurückgekehrt ist. Auch Trainer Peter Schiergen gelingt momentan fast alles. Da sollte er in Köln sehr überzeugende Hengst dieser Erfolgskombination allerbeste Aussichten haben. „Lucky Speed hat in Köln sehr gut debütiert, mal schauen, wie weit er hier kommt“, erklärt sein Betreuer.
Noble Galileo (A. Atzeni) imponierte bei seinem Treffer in Dresden. „Da war er noch gar nicht auf hundert Prozent“, erklärt sein Besitzer, der Kölner Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren. Das will schon etwas heißen, denn damals landete mit Flamingo Star (R. Havlin) der spätere Gewinner des Ratibor-Rennens aus Krefeld auf dem Ehrenplatz. Damals landete Stellato (E. Pedroza) nur auf Rang fünf, dürfte aber wesentlich mehr können.
Balu (A. de Vries) und Empire Hurricane (R. Juracek) konnten zuletzt den hohen Erwartungen nicht ganz gerecht werden. Erlkönig (D. Porcu) und Vif Monsieur (K. Clijmans) brillierten bei ihren Vorjahrestreffern. Auch der Bremer Überraschungssieger Orsello (eine Top-Chance für Amateur-Champion Dennis Schiergen auf einen Gruppetreffer), der viel Kondition mitbringt, dürfen nicht ausgelassen werden.

Auch im Rahmenprogramm der Karte von insgesamt acht Rennen steht der Derby-Jahrgang eindeutig im Mittelpunkt. Mit sechs Kandidaten ist das Feld im Meilenrennen für Dreijährige (1. Rennen um 14:15 Uhr) sehr übersichtlich ausgefallen. Bereits gewonnen haben 2012 die Fährhoferin Kadoma (E. Pedroza) sowie Vesper (A. Atzeni), während Gestüt Ebbeslohs Diaccia (A. Starke) bald gewinnen sollte. „Sie steht zum Sieg“, bringt es Trainer Peter Schiergen auf den Punkt.

Auf der 2.150 Meter-Distanz (4. Rennen um 15:50 Uhr) werden stattliche 10.000 Euro an Geldpreisen ausgeschüttet. Auch hier geben sich sechs Pferde die Ehre. Peter Schiergen vertraut dabei auf Serienlohn (A. Starke), der beim bislang einzigen Auftritt noch nicht auffiel. Sein Kollege Waldemar Hickst hat mit Quadrille (A. de Vries) ebenfalls ein heißes Eisen im Feuer.

 

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