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Große Überraschung im Frankfurter Metzlerpreis

Chapeau, Monsieur!

Frankfurt/Main 28. April 2013

Schon als Privatcoach für das Gestüt Schlenderhan eilte Trainer Jens Hirschberger von einem Top-Erfolg zum anderen. Und auch in seinem neuen Engagement als Nachfolger von Uwe Ostmann in Mülheim läuft es großartig für ihn. Denn am Sonntag feierte er in Frankfurt mit dem großen Außenseiter Vif Monsieur (175:10, Koen Clijmans) schon seinen zweiten Gruppe-Treffer in 2013 (nach Global Thrill in Düsseldorf).

Schon als Privatcoach für das Gestüt Schlenderhan eilte Trainer Jens Hirschberger von einem Top-Erfolg zum anderen. Und auch in seinem neuen Engagement als Nachfolger von Uwe Ostmann in Mülheim läuft es großartig für ihn. Denn am Sonntag feierte er in Frankfurt mit dem großen Außenseiter Vif Monsieur (175:10, Koen Clijmans) schon seinen zweiten Gruppe-Treffer in 2013 (nach Global Thrill in Düsseldorf).

Dabei hatten nur wenige Wetter den Doyen-Sohn auf der Rechnung. Denn so richtig wusste man den Triumph im Münchener Auktionsrennen im Herbst nicht einzuordnen. Doch im Frühjahrs-Preis des Bankhauses Metzler (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 Meter) war der Dreijährige nicht aufzuhalten. Start-Ziel schnappte sich der Hengst („mit der Riesengaloppade“, so der aufstrebende Jockey Koen Clijmans, dessen Schwiegervater Frank Van Gorp der Eigner ist) das bedeutendste Rennen der Frankfurter Rennsaison, der im vierstelligen Euro-Bereich, also äußerst preisgünstig, Ende des Jahres in diesen Besitz gewechselt war.

Immer wieder legte Vif Monsieur zu und scheint gewappnet für alle großen Rennen in Richtung Derby. „Das ist ein ganz tolles Pferd, ein richtiger Steher. Allerdings braucht er weichen Boden. Ich war mir nicht sicher, ob er seine Formen aus 2012 hier bestätigen konnte, aber er hat das toll gemacht. Vielleicht ist das Bavarian Classic in München nun eine Option“, erklärte Jens Hirschberger.

Der Favorit Lucky Speed (A. Starke) hatte keinen guten Start, ging lange glänzend, erreichte den Piloten aber nicht ganz. „Er ist in der Startbox ein wenig eingeschlafen, aber dennoch sehr gut gelaufen“, versicherte Co-Trainerin Ilke Hildebrand. Mit viel Schwung schob sich Noble Galileo (Frederic Spanu war für den verletzten Andrea Atzeni eingesprungen) in sehr versprechender Manier noch auf Rang drei, an Stellato und Erlkönig vorbei. „Ein echter Langstreckler, der längere Strecken braucht. Mal sehen, wo er vor der Union und dem Derby noch läuft“, signalisierte Besitzer Eckhard Sauren. Von dem gut gewetteten Orsello war bald nichts mehr zu sehen, auch Flamingo Star spielte keine große Rolle.

Die Form von Andrasch Starke und Peter Schiergen bleibt weiterhin erstklassig. Im einleitenden Meilenrennen für Dreijährige wurde auch die Ebbesloherin Diaccia (18:10) davon erfasst. Von dritter Stelle aus machte sich die heiße Favoritin sehr früh von Kadoma (Andreas Wöhler: „Das Laufen geht voll in Ordnung“) und der lange führenden Vesper frei. „Das erste Ziel haben wir erreicht. Sie kann vielleicht auch etwas weitere Wege. Die weitere Route werden wir mit dem Trainer besprechen“, meinte Ebbeslohs Racing Managerin Suzanne Roberts.

Und auch nach dem anderen Dreijährigen-Rennen (10.000 Euro, 2.150 m) triumphierte Andrasch Starke für Peter Schiergen – mit dem Lomitas-Sohn Serienlohn (30:10), der seine Vorjahresform stark steigerte. Dabei bewies Starke eiserne Nerven, denn es schien, als müsste er die stark debütierende, aber stets weit außen gehende Debütantin Lady Liberty passieren lassen. Aber zum Schluss mobilisierte er auf Serienlohn, der wie ein Steher gewann, weitere Reserven. „Durch diesen Start hat der Hengst weiter gelernt. Er hat Nennungen für alle möglichen großen Rennen“, versicherten Co-Trainerin Ilke Hildebrand und Trainer-Sohn Dennis Schiergen. Alissio wurde Dritter vor der früh chancenlosen Favoritin Quadrille.

Starke legte mit Night Chaparral (49:10) im 2.150 Meter-Handicap nach, der wie die zweitplatzierte Double Birthday aus dem Stall von Wilfried Kujath kommt.

Auch bei den sieglosen Vierjährigen und Älteren kamen die Favoritenwetter auf ihre Kosten, denn Lucien van der Meulens England-Import Mister Mackenzie (17:10, Adrie de Vries) wehrte in einer 1.300 Meter-Prüfung alle Attacken von Pleasant Princess ab, womit die am stärksten gewetteten Pferde vorne waren.

Einen „Kistenritt“ der besonderen Art zeigte die junge Tamara Hofer, die für den am Vortag in Mannheim verletzten Martin Seidl (Wadenbeinbruch) auf Rabia im 1.600 Meter-Ausgleich III eingesprungen war. Denn Start-Ziel bewahrte sie auf der 55:10-Chance einen sicheren Vorsprung vor dem Favoriten Rhythm of Life und Tricky Tiger. Das war schon der fünfte Saisonsieg für Trainer Karl Demme: „Da kein anderer gehen wollte, war die Taktik optimal“, erklärte der Coach.

 

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