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Leve-Triumph mit Felician am Hochzeitstag

Vom Schock zur Sensation

Baden-Baden 10. Mai 2013

Einen gewaltigen Schock hatte Trainer Besitzertrainer Ferdinand Leve in der Nacht zum Donnerstag: „Um vier oder fünf Uhr war das Bett neben mir plötzlich leer. Meine Frau war weg. Sie ist in den Stall gefahren und hat unserem Pferd Felician etwas ins Ohr geflüstert. Und zwar, dass wir heute unseren 16. Hochzeitstag haben.“ Und wie es sich für ein solch besonderes Ereignis gehört, machte der enorm verbesserte fünfjährige Wallach am Donnerstag in Baden-Baden so richtig glücklich. Denn als 165:10-Riesenaußenseiter sicherte sich der Motivator-Sohn die Badener Meile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m) und war der neueste Triumph für das in absoluter Wahnsinnsform agierende Team Ferdinand Leve/Lennart Hammer-Hansen.

Einen gewaltigen Schock hatte Trainer Besitzertrainer Ferdinand Leve in der Nacht zum Donnerstag: „Um vier oder fünf Uhr war das Bett neben mir plötzlich leer. Meine Frau war weg. Sie ist in den Stall gefahren und hat unserem Pferd Felician etwas ins Ohr geflüstert. Und zwar, dass wir heute unseren 16. Hochzeitstag haben.“ Und wie es sich für ein solch besonderes Ereignis gehört, machte der enorm verbesserte fünfjährige Wallach am Donnerstag in Baden-Baden so richtig glücklich. Denn als 165:10-Riesenaußenseiter sicherte sich der Motivator-Sohn die Badener Meile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m) und war der neueste Triumph für das in absoluter Wahnsinnsform agierende Team Ferdinand Leve/Lennart Hammer-Hansen.

„Im Vorfeld haben wir gesagt, wenn wir auf einem der ersten fünf Plätze einkommen, dann wäre das sensationell. Mit einem Erfolg hatte ich nicht gerechnet. Felician ist unser Pony im Stall, kleiner als alle anderen. Zuletzt in Düsseldorf passte der Boden für ihn nicht. Einen Plan für den nächsten Start von Felician haben wir noch nicht“, fügte Leve noch an, nachdem Felician für den Warendorfer Coach mit gewaltigem Speed dieses Top-Event auf sein Konto gebracht hatte.

Hinter dem „Haus Ittlinger“ stürmte mit Felician ein weiterer Ittlinger auf den Ehrenplatz. „Felician hatte das Glück des Tüchtigen. Neatico hat leider erst spät eine freie Passage gefunden. Für ihn war es immer sehr eng“, erklärte Besitzer Manfred Ostermann über den Zweitplatzierten.

Eine ausgezeichnete Leistung zeigte auch Combat Zone als Dritter, der noch mächtig anpackte. „Das war eine ganz große Form von Combat Zone mit drei Kilo mehr als viele Gegner. Ich bin sehr zufrieden. Auch Point Blank hat sich von der Spitze aus bestens verkauft“, bezog Trainer Mario Hofer auch den lange führenden Fünften in sein Statement ein. Dazwischen landete Amarillo als Vierter, der lange alle Chancen hatte, wie Indomito aber nicht mehr beschleunigen konnte. Sehr blass blieben Global Thrill (Adrie de Vries: „Wir hatten keinen guten Rennverlauf“) und Zazou als Achter bzw. Neunter.

Eigentlich schien das einleitende 10.000 Euro-Rennen für Dreijährige über 1.400 Meter fest für Xenophanes (A. Starke) reserviert zu sein. Denn nach guten Vorstellungen in Frankreich galt der Hengst als heißer 16:10-Favorit. Und bis hundert Meter vor dem Ziel marschierte er auch bestechend. „Dann wurde ihm leider der Weg zu weit. Leider ist das 1.200 Meter-Rennen ausgefallen, es war ein Fehler, auf der weiteren Strecke anzutreten“, bedauerte Trainer Peter Schiergen.

Denn auf dem letzten Stück stürmte die Stute Best Dreaming (St. Hofer), die in Düsseldorf schon gut debütiert hatte zur Quote von 62:10 noch an dem vermeintlichen Sieger vorbei. „Sie hat schön dazugelernt und steuert nun das Auktionsrennen in München an“, erklärte ihr Betreuer Mario Hofer. König Arte folgte als Dritter schon deutlicher distanziert.

Im 2.400 Meter-Ausgleich III waren die Favoriten mit Wilfried Kujaths Night Chaparral (47:10, A. de Vries), Scudetta und Harathea unter sich.

Deren Betreuer Uwe Stech durfte nach dem 10.000 Euro-Rennen für Dreijährige über 1.800 Meter jubeln. Denn der von ihm vorbereitete Schimmel Destor (53:10, Eduardo Pedroza), zuletzt in Hoppegarten nur von dem Hoffnungsträger Nuntius geschlagen, machte sich früh frei und wehrte alle Angriffe des stark debütierenden Amanto (Waldemar Hickst: „Ein Rennpferd“), der nach Startverlust im Schlussbogen groß aufgerückt war, und von Commander Kirk ab. „Wir wollten hier gewinnen. Auch wenn er noch etwas unreif war, hat er seine tolle Galoppade entfaltet. Wo wir weitermachen, werden wir in Ruhe entscheiden“, versicherte Destors Trainer.

In der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 2.400 m) präsentierte sich die Schwinn-Stute Just in Front (A. de Vries, 137:10) mächtig verbessert und wies mit viel Energie La Padrona, Petit Filou und Princess Dumont in die Knie. Die Viererwette wurde nicht getroffen, allein die Dreierwette brachte schon 25.229:10.

Zuletzt in einer anspruchsvollen Aufgabe in Frankreich hatte die Ittlingerin Lalandia (zahlte nun 60:10) nichts zu bestellen, aber den Ausgleich II über 2.200 Meter ließ sie sich nach einer spannenden Kampfpartie unter Andrasch Starke gegen die vom letzten Platz innen heranstürmende Lebensglück und die von ihr zumindest irritierte Favoritin Santillana durch. „Den letzten Start hat Lalandia noch benötigt. Wir werden erst einmal im Handicap weitermachen“, versicherte Trainer Peter Schiergen.

Auch eine Pause seit der Sandbahnsaison hinderte Erika Mäders Belmondo (118:10) nicht an einem sicheren Speedsieg gegen Shot to nothing und den Favoriten Leoderprofi in einem 1.400 Meter-Ausgleich III. Damit markierte Steffi Hofer ihren zweiten Tagessieg. Start-Ziel bestimmte Donna Sophia (F. Minarik, 82:10) den 1.400 Meter-Ausgleich III.

 

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