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Beide Trials gehen an die Ostermann‘ sche Zuchtstätte

Der Ittlinger Super-Samstag

Baden-Baden 11. Mai 2013

50.000 Euro kostet eine Nachnennung für das Deutsche Derby am 7. Juli in Hamburg-Horn. Eine Menge Geld, doch es könnte gut angelegt sein – für Leofilo, einen Teofilo-Sohn des Gestüts Ittlingen, der wie alle Pferde der Zuchtstätte aus Witten kein Engagement für das Blaue Band bekam. „Wir werden einen Start von den Bodenverhältnissen in Hamburg abhängig machen. Ich hoffe, dass die Bedingungen passen“, signalisierte Manfred Ostermann, der Besitzer, am Samstagnachmittag, nachdem er auch das zweite Top-Event des sonnigen Nachmittags vor 7.600 Zuschauern in Baden-Baden gewonnen hatte.

50.000 Euro kostet eine Nachnennung für das Deutsche Derby am 7. Juli in Hamburg-Horn. Eine Menge Geld, doch es könnte gut angelegt sein – für Leofilo, einen Teofilo-Sohn des Gestüts Ittlingen, der wie alle Pferde der Zuchtstätte aus Witten kein Engagement für das Blaue Band bekam. „Wir werden einen Start von den Bodenverhältnissen in Hamburg abhängig machen. Ich hoffe, dass die Bedingungen passen“, signalisierte Manfred Ostermann, der Besitzer, am Samstagnachmittag, nachdem er auch das zweite Top-Event des sonnigen Nachmittags vor 7.600 Zuschauern in Baden-Baden gewonnen hatte.

Das Iffezheimer Derby-Trial (Listenrennen, 30.000 Euro, 2.200 Meter) wurde eine Beute des damit nach zwei Starts noch ungeschlagenen Dreijährigen, der neben dem Gestüt Ittlingen auch Trainer Waldemar Hickst und Jockey Adrie de Vries auch diesen Highlight-Sieg bescherte. Großen Anteil daran hatte De Vries, der sofort an die Spitze ging und von dort in einer ungemein packendem Ankunft alle Attacken des immer wieder anziehenden Schulz und des Favoriten Protectionist, der beim ersten Saisonstart lange bestechend ging, mit Kopf- bzw. Hals-Vorsprung abwehrte.

„Es war gar nicht geplant, vorne zu gehen. Aber Leofilo kam einfach zu gut ab. Wo wir jetzt weitermachen, wissen wir noch nicht“, berichtete Waldemar Hickst. „Er hat mit gespitzten Ohren gewonnen und außen mit Anlehnung immer wieder angezogen“, freute sich de Vries. Auch Schulz verkaufte sich glänzend. „Er hat gezeigt, dass er zur Jahrgangsspitze gehört. Nun steuern wir das Derby-Trial in Bremen oder das Union-Rennen in Köln an“, versicherte Trainer Markus Klug.
Protectionist sah lange gefährlich aus, wurde im Finish auch ein wenig irritiert, dürfte von dem Start aber sehr profitiert haben. Früh nicht mehr gefährlich war dagegen Empoli. „Wir sind schon etwas enttäuscht“, bedauerte Besitzerin Ingeborg von Schubert. Saint and Sinner und Diamant waren chancenlos.

„Jetzt fangen wir an zu sparen“, flachste Manfred Ostermann schon eine Stunde früher. Denn eine 40.000 Euro teure Nachnennung für das Stuten-Derby scheint nun eine logische Konsequenz für seine Stute Daksha. Zumindest ist das der Eindruck, den man nach dem Iffezheimer Diana-Trial (Listenrennen, 20.000 Euro, 2.000 m) gewinnen konnte.

Denn mit einer großen Speedleistung sicherte sich die 65:10-Außenseiterin nach einem maßgerechten Ritt von Adrie de Vries diese wichtige Vorprüfung für den Klassiker. „Ich hatte nicht mit einem Erfolg gerechnet, aber Daksha hatte sich weiter gesteigert. In der Arbeit zeigt sie nicht viel“, gab Trainer Waldemar Hickst zu.

Seine andere Lady Giulietta sah lange wie die Siegerin aus. Auf ihr wählte Alexander Pietsch die Außenspur und wirkte lange sehr gefährlich. Zwischen beide schob sich die Favoritin Quilita, die immer prominent war. „Wir sind zufrieden, auch wenn sie im Rennen nicht immer glücklich war. Meine andere Starterin Next Green lief schwach“, sagte Peter Schiergen zum Abschneiden seiner beiden Hoffnungen, wobei die Wittekindshoferin bald kein Faktor mehr war und sogar noch hinter Viletta auf Rang fünf einkam.

„Er hatte sich bei seinem Debüt verletzt, wir hatten gar nicht gedacht, dass er wieder ans Laufen kommen würde“, kommentierte Stall Unias Racing Manager „Kiki“ Trybuhl nach dem Speedsieg von Classic Blues (81:10), der trotz langer Pause in einer 2.000 Meter-Prüfung gegen Vivaldi und Parivash sicher zum Zuge kam. Da dürfte man sicher noch einiges von ihm zu sehen bekommen.

Auch Dieter Ronges Fort De Vaux (T. Bitala) hatte in einem Meilen-Handicap trotz einer Pause gegen Kina Jazz und Lulea keine Probleme.

Ein 1.200 Meter-Spezialist war Tembo (W. Panov, 37:10) bislang nicht. Doch in einem Ausgleich II über diese Distanz schlug der Hannoveraner Gast mit kapitalem Speed ganz zuletzt noch Lord Shuffle und Historic Occasion. „Er ist viel besser drauf als im vergangenen Jahr und packte immer besser an“, kommentierte Trainer Hans-Jürgen Gröschel. Der Favorit Captain Noble dagegen kam nur auf Rang vier. „Er schwitzte vor dem Rennen stark, war heute zu nervös“, schilderte Besitzerin Lorna de Vries.

Der dritte Meetingstreffer für Trainer Christian von der Recke und Reiterin Sabrina Wandt in der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 2.000 m) war eine souveräne Angelegenheit. Denn der bestens vorbereitete Awakahn (55:10) hatte Start-Ziel mit Gold of Dubai, Kiss the Sky und Samuro keine Schwierigkeiten. Die Viererwette bezahlte 218.905:10 Euro.

Ein Wahnsinns-Finale lieferten sich Albert Darbovens Koffi Angel und der Favorit Walkabout in einem Meilen-Ausgleich III. Und mit riesiger Energie landete die Lady den zweiten Tagestreffer für Jockey Wladmir Panov und Trainer Hans-Jürgen Gröschel zur Quote von 48:10. Lisboeta komplettierte die Dreierwette, die 509:10 Euro brachte. Sein fünftes Rennen in dieser Saison gewann Uwe Schwinns Pagan Warrior (21:10, Andrea Glomba), der Seriensieger dominierte in einem Meilen-Handicap frühzeitig.

 

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