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Das Köln-Kuriosum Silvery Moon

So ein Pferd haben Sie noch nie gesehen!

Köln 6. Juni 2013

Am Sonntag, dem 16. Juni werden Sie auf der Galopprennbahn Köln Ihren Augen kaum trauen. Denn solch ein Pferd haben Sie bestimmt noch nie gesehen: Der zweijährige Hengst mit dem Namen Silvery Moon fällt nämlich auf wie kein Zweiter. Er ist ein sogenanntes „Indianerpferd“, ein Schecke. Denn die Körperbehaarung des Vierbeiners hat neben seiner Grundfarbe viele klar umgrenzte weiße Bereiche. Und das sind nicht gewöhnliche Abzeichen, sondern große Körperpartien.

Am Sonntag, dem 16. Juni werden Sie auf der Galopprennbahn Köln Ihren Augen kaum trauen. Denn solch ein Pferd haben Sie bestimmt noch nie gesehen: Der zweijährige Hengst mit dem Namen Silvery Moon fällt nämlich auf wie kein Zweiter. Er ist ein sogenanntes „Indianerpferd“, ein Schecke. Denn die Körperbehaarung des Vierbeiners hat neben seiner Grundfarbe viele klar umgrenzte weiße Bereiche. Und das sind nicht gewöhnliche Abzeichen, sondern große Körperpartien.

Solche Pferde kommen nicht gerade häufig vor, aber schon Napoleon zeigte sich auf einem berühmten Bild im Sattel eines Schecken. Vor Jahren gab es einmal in Deutschland ein „geschecktes Pferd“ mit dem bezeichnenden Namen Wagners Schecke, doch Schnelllaufen konnte dieses nicht.

Bei Silvery Moon ist das ganz anders, er soll viel mehr können. Schlappe 12.000 Euro bezahlte der renommierte Krefelder Trainer Mario Hofer 2012 bei einer Auktion im französischen Nobelbadeort Deauville für ihn. Was wie ein Spaß klingt, erklärt der Coach so: „Wenn er mir jeden Morgen ein Lächeln ins Gesicht zaubert, war er nicht zu teuer. Und er hat bei mir im Training morgens schon etwas verraten, zählt zu den talentierten jungen Pferden.“

Nach einem Aufbaustart in Frankreich beginnt nun in Köln der Ernst des Lebens, dann soll Silvery Moon am großen Tag des Oppenheim-Union-Rennens starten, in einem Rennen für Zweijährige, die noch nicht gewonnen haben.

Im Erfolgsfalle würde er seinen Vater I Was Framed übertreffen, der in den USA nie am Start war und noch keinerlei siegreichen Nachkommen hat. Der rechte Bruder zeigte zunächst auch nicht viel, hatte zweimal riesigen Rückstand auf die Konkurrenz. Aber im Oktober ließ er zum ersten Mal auch einige Konkurrenten hinter sich.
Silvery Moon dürfte von besserem Kaliber sein, weshalb sich der Kölner Renn-Vereins-Präsident und Franz Prinz von Auersperg (Eigner auch von Derbysieger Pastorius) vor wenigen Wochen Anteile an ihm sicherten und kurzerhand den Stall Paint Horse gründeten.

Wer weiß, vielleicht avanciert ihr „Indianerpferd“ ja zum besten Schecken aller Zeiten.

 

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