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Royal Ascot mit zahlreichen Chancen

Deutschland-Hoffnungen beim Super-Meeting

Köln 17. Juni 2013

Kein anderes Meeting ist so populär: Vor den Augen von Queen Elizabeth geben sich von Dienstag bis Samstag wieder die besten Galopper wieder in Royal Ascot die Ehre. Und auch die deutsche Zucht ist in zahlreichen Prüfungen mit von der Partie. Da ist also verstärkt Daumendrücken angesagt.

Gleich das 1. Rennen am Eröffnungstag um 15:30 Uhr verspricht aus deutscher Sicht ganz besonders interessant zu werden. In den Queen Anne Stakes (Gruppe I, 350.000 Pfund, 1.600 m) gibt sich Animal Kingdom (J. Velazquez) die Ehre. Der Sieger des Dubai World Cups stammt von einer deutschen Mutter, der Acatenango-Tochter Dalicia. Und er gilt als heißer Favorit für dieses Top-Event.

Der Donnerstag ist aus hiesiger Warte der interessanteste Tag: Im Ascot Gold Cup (Gruppe I, 350.000 Pfund, 4.000 m, 3. Rennen um 16:45 Uhr) am Donnerstag bietet Trainer Andreas Wöhler mit Altano (E. Pedroza) und Earl of Tinsdal (W. Buick) gleich zwei Kandidaten auf. Natürlich werden der Erste und Dritte aus dem Oleander-Rennen in diesem Marathon nur zu den Außenseitern gehören, aber wer nicht wagt, der kann auch nichts gewinnen.

Hochspannung versprechen auch die Tercentenary Stakes (Gruppe 3, 2.000 m, 5. Rennen um 18 Uhr). Denn hier vertraut Andreas Wöhler auf Chopin (J. Spencer). Nach seinem siebten Rang im Englischen Derby, als ihm die Distanz zu weit wurde, kehrt der im Gestüt Graditz gezogene Hengst wieder auf eine kürzere Strecke zurück, wo er sicher beste Chancen haben sollte. Ferdinand Leve schickt mit Ideal (R. Havlin) den Gewinner des Hoppegartener Auktionsrennens für das Gestüt Hof Warendorf an den Start. Er muss natürlich einen gewaltigen Sprung bewältigen.

Auch am Final-Samstag in Royal Ascot könnte für die deutsche Fangemeinde noch einmal besondere Aufmerksamkeit angesagt sein. Denn in den Hardwicke Stakes (Gruppe II, 200.000 Pfund, 2.400 m, 2. Rennen um 16:05 Uhr) ist Dr. Christoph Berglars Novellist. Nach dem Triumph im Großen Preis der Badischen Unternehmer in Baden-Baden darf man auf den von Andreas Wöhler trainierten Crack sehr gespannt sein. Allerdings galt bislang der Grand Prix de Saint-Cloud als vorrangiges Ziel.

 

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